SV Grohn - Newsartikel drucken


Autor: Matthias Guenther
Datum: 08.04.2021


Verstärkung in der Offensivabteilung

Mit etwas Verzögerung heuerte Milan Meyer beim Fußball-Landesligisten SV Grohn an. Auch Bela Prieß wird sich künftig das Grohner Trikot überziehen, allerdings ohne Freigabe.

Grohn. Nun also doch: Mit etwas Verzögerung heuerte Milan Meyer beim Fußball-Landesligisten SV Grohn an. Und die „Husaren“ können sich noch über eine weitere Verstärkung freuen. Auch Bela Prieß wird sich künftig das Grohner Trikot überziehen, allerdings erteilte sein alter Verein SV Türkspor ihm bisher noch keine Freigabe.

Ab sofort spielberechtigt ist dagegen Prieß' ehemaliger Türkspor-Wegbegleiter Milan Meyer – und der 25-Jährige möchte auch dazu beitragen, dass das Team vom SVG-Spielertrainer Jan-Philipp Heine wieder bessere Zeiten erlebt. Zuerst einmal in der Landesliga Bremen und dann vielleicht auch in der höheren Bremen-Liga. Man muss aber ehrlich sein, so einfach hat es sich Milan Meyer mit der Entscheidung pro Grohn nicht gemacht. War er zuletzt noch mit einem anderen Fußball-Verein in Kontakt, letztlich gab er den „Husaren“ sein Ja-Wort. Weil er auch gute Gespräche mit dem ersten Vorsitzenden Murtaza Celik plus dem Sportlichen Leiter Torben Reiß und Trainer Jan-Philipp Heine hatte.

„Das hat sich alles gut angehört, was der Verein in den nächsten Jahren so vorhat und aufbauen möchte. Das hat mich überzeugt“, meinte Milan Meyer, der mit Torben Reiß bereits seit seiner Jugendzeit (beim Blumenthaler SV, Anm. d. Red.) in Kontakt ist. „Torben ist ein klasse Typ“ (Meyer). Und gegen Jan-Philipp Heine hat er schon mehrmals in Punktspielen gespielt. Nun möchte der Offensivspieler dazu beitragen, dass die  Grohner konstanter in ihren Leistungen werden.

„Ich hoffe, dass ich von der langen Pause dann nicht allzu eingerostet bin“, meinte Milan Meyer, der in den 90 Einsätzen 59 Treffer erzielte. Der 25-Jährige begann beim SV Löhnhorst zu kicken und spielte später auch für DJK Germania Blumenthal, aber noch nie für den SV Grohn.

Auf die Gemeinsamkeiten mit Can Kaya, dem alten Schulkumpel und Ex-DJK-Mitspieler freut sich Milan Meyer am meisten, der sich durchaus ein längeres Gastspiel auf dem Oeversberg vorstellen kann. „Wir wollen jetzt über eine längere Zeit in Grohn erfolgreich sein und vielleicht auch mal wieder die Nummer eins in Bremen-Nord sein. Das ist für einen Fußballer doch immer ein Traum, auch ein Aufstieg in die Bremen-Liga“, berichtete der Neu-Grohner, der sich über einen Neustart am 1. April sehr freuen würde. Sein Bauchgefühl sagt aber, dass dieses bis zum Sommer nicht klappen wird.

„Gott sei Dank liegt das nicht in meiner Hand. Das ist keine leichte Entscheidung. Ich möchte nicht gerne in der Haut des Fußball-Verbandes stecken“, so Meyer, der sich ab und zu einen Freund schnappt, mit dem er kicken geht. „Zum Glück bin ich ein Typ, der eine gute Grundausdauer hat. Ich komme leicht wieder rein“ ergänzte Milan Meyer.

Bela Prieß konnte sich aufgrund von Corona logischerweise bei der Vereinssuche kein richtiges Bild mehr machen, weil ja bekanntlich allerorts der Trainingsbetrieb ruht. „Ich musste mich so fast blind entscheiden“, berichtete der 24-Jährige. Da Can Kaya und Milan Meyer aber gute Freunde von ihm sind, konnte sich der offensive Mittelfeldspieler bei dem Duo in Sachen Grohn schlau fragen.

Bela Prieß, der in der Jugend beim SV Löhnhorst und Blumenthaler SV mit dem Kicken begann, ließ dann noch etwas Zeit verstreichen und gab den Nordbremern letztlich die Zusage. „Das hat einfach gepasst“, sagte Prieß, der ebenfalls mit dem SV Grohn sportlich etwas aufbauen möchte. Der SVG-Neugang blickt als Jugendlicher auch auf eine Werder-Vergangenheit zurück.

„Eigentlich bin ich aber immer ein Bremen-Norder gewesen. Nach meiner Zeit bei Werder hatte ich noch ein kurzes Gastspiel beim Bremer SV, kam dann in den ersten Herrenjahren über DJK, Türkspor zum SV Grohn. Und jetzt freue ich mich natürlich auf meine neue Aufgabe. In Grohn kenne ich ja auch fast die halbe Mannschaft. Man hat sich in mehreren Spielen auch schon gegenübergestanden“, meinte Bela Prieß, der davon ausgeht, dass es mit dem Fußball Mitte oder Ende April coronabedingt wieder losgeht.

Fit hält sich der 24-Jährige mit Fahrrad fahren und mit vielen Laufeinheiten Richtung Lesum Sperrwerk und im Löh. Damit Bela Prieß bald gut vorbereitet die neuen Aufgaben „mit den tollen Fans“ angehen kann.

Link: SV Grohn freut sich über zwei Neuzugänge: - Lokalsport Die Norddeutsche - WESER-KURIER (weser-kurier.de)

Bericht aus der Norddeutschen vom 04.02.2021 von Olaf Schnell