SV Grohn - Newsartikel drucken


Autor: Murtaza Celik
Datum: 03.04.2018


Grohn macht gro├čen Schritt Richtung Klassenerhalt

Grohn macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Landesligist setzt sich dank seiner Offensivqualitäten mit 5:3 gegen Ex-Aufstiegsanwärter Tura Bremen durch

Fußball-Landesligist SV Grohn hat im Kampf um den Klassenerhalt einen großen Schritt nach vorn gemacht. In einer temporeichen Begegnung auf dem gut bespielbaren Rasenplatz des Oeversbergs setzten sich die Nordbremer dank ihrer größeren offensiven Qualitäten mit 5:3 gegen Tura Bremen durch. Die Gröpelinger dürften sich damit nach ihrer zweiten Niederlage in Folge aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten in die Bremen-Liga verabschiedet haben.

Grohns Co-Trainer Matthias Günther sprach nach dem Schlusspfiff von drei ganz wichtigen Punkten gegen den Abstieg. Günther vertrat den an Grippe erkrankten Chefchoach Torben Reiß und bescheinigte seiner Mannschaft eine vor allem in der Offensive „ganz starke Leistung.“ Tatsächlich zeigte der Tabellendreizehnte den wesentlichen druckvolleren
Zug zum Tor als der Ranglistenvierte. Bereits in der 14. Minute erzielte Keisuke Morikami nach einem Konter die Grohner Führung. Doch weil das Defensivverhalten der Gastgeber insbesondere in der Anfangsphase zu wünschen übrigen ließ, drehten Nils Krause und Sipan Heso das Spiel vorübergehend.

Allerdings zeigten sich die Gäste bei Grohner Kontern anfällig. So in der 29. Minute, als Tengisbold Riemeyer nur durch ein Foul am Torschuss gehindert werden konnte. Firat Erkek verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:2. Nur eine Minute später griff Turas Keeper Ersin Riza Kozulcali bei einem Flachpass von Ismail Zivoli daneben und Ahmet Aydogan schob den Ball zur 3:2-Halbzeitführung für die "Husaren" über die Torlinie (43.). Sofort nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste, mit Macht die Wende herbeizuführen. Grohn ließ sich zeitweise zu tief in die eigene Hälfte drängen, blieb aber mit Kontern gefährlich. Mit dem Tor des Tages sorgte Cansin Cetin in der 66. Minute für die Vorentscheidung. Einen Flankenball von Ismail Zivoli stoppte er in der Luft und schmetterte ihn per Fallrückzieher zum 4:2 ins Netz.

Doch die Grohner Fans sollten noch einen weiteren fußballerischen Leckerbissen genießen dürfen. In der 78. Minute schnappte sich der laufstarke Benjamini Samorski die Pille, umspielte bei seinem Slalom über 40 Meter vier Gegenspieler und netzte zum 5:2 für den SV Grohn ein. Tura resignierte, erhielt aber noch ein Abschiedsgeschenk. Nach einem Freistoß der Gäste fühlte sich kein Grohner Abwehrspieler für den Ball zuständig und Jude-Pirashema Francis konnte auf 3:5 aus Sicht der Gäste verkürzen (90.). Resümee von Tura-Trainer Dominique Bonanni: „Wir waren viel zu ängstlich und Grohn hatte den besseren Angriff.“

Artikel von Klaus Grunewald