SV Grohn - Newsartikel drucken


Autor: Matthias Guenther
Datum: 26.02.2018


Grohn schlägt Arsten in Vegesack

Grohn schlägt Arsten in Vegesack

Auf schneebedecktem Untergrund haben die Grohner "Husaren" beim 2:1-Erfolg über den TuS Komet Arsten das bessere Ende für sich

So kann eine Nachbarschaftshilfe auch aussehen. Unter normalen Umständen wäre die Fußball-Landesligapartie zwischen dem Gastgeber SV Grohn und TuS Komet Arsten aufgrund der winterlichen Temperaturen auf dem nicht zu bespielbaren Sportplatz am Oeversberg ausgefallen (2:1). Da aber die SG Aumund-Vegesack spontan ihre Hilfe anbot und seinen Kunstrasenplatz zur Verfügung stellte – „eine tolle Geste“ (SVG-Trainer Torben Reiß) – wurde diese Begegnung bei eisigen Temperaturen und gegen Spielende starkem Schneefall doch noch angepfiffen.

Zum Ligaauftakt im vergangenen Jahr mussten die „Husaren“ noch eine 0:8-Klatsche hinnehmen, doch dieses Mal klappte es wesentlich besser. "Ich bin mit der Leistung der Jungs zufrieden. Aufgrund der Platzverhältnisse war es dann gegen Spielende richtig schwer. Auf so eine gute Leistung kann man jetzt aufbauen", freute sich der Grohner Trainer Reiß. Ohne Landing Sanneh, Benjamin Samorski, Kerim Kerimov und Jarju Sulaymann, der zur Winterpause nicht zum Bezirksligisten SV Türkspor wechselte, kam der Hausherr nach einem hektischen Beginn gut aus den Startlöchern und führte nach 28 Minuten mit 1:0. Von der rechten Position feuerte Cansin Cetin einen gefährlichen Schuss ab. Der TuS-Schlussmann Chris-Ole Maaß konnte den Ball nicht festhalten und so markierte Tengisbold Riemeyer den Führungstreffer aus der Nahdistanz. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff hätte dann Muhammed "Mo" Özkul fast per Drehschuss noch auf 2:0 erhöht. Ärgerlich war, dass nach einer weiteren SVG-Chance von Cansin Cetin (54.), Özkul den Arstener Maik Ahlers im Strafraum foulte.

Diese Chance per Elfmeter ließ sich Phil Maaß natürlich nicht entgehen, doch Grohn zeigte sich nicht groß geschockt. Nach einem schönen Konter und Pass von Keisuke Morikami erzielte Ismail Zivoli das 2:1-Siegtor. Kurz vor dem Schlusspfiff mussten dann die Grohner noch etwas zittern, doch ging der Freistoß Justin Fronia knapp über das SVG-Gehäuse. Dank der Vegesacker Nachbarschaftshilfe konnte Grohn also nicht nur dieses Heimspiel durchführen, sondern auch drei wichtige Punkte im Abstiegskampf einsacken. Am nächsten Sonntag hat Grohn wieder ein Heimspiel (gegen Tura Bremen) vor der Brust, doch das wird erneut wettertechnisch sehr auf der Kippe stehen.

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