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Herren 02.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn beißt sich in der Landesliga-Spitzengruppe fest

SV Grohn beißt sich in der Landesliga-Spitzengruppe fest

Die Zurek-Schützlinge zeigen auswärts eine gute Moral und egalisieren gegen den SC Vahr-Blockdiek einen 0:2-Rückstand

Nach drei Spieltagen ist der Fußball-Landesligist SV Grohn immer noch ungeschlagen. Nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen TV Bremen Walle 1875 und dem 3:2 gegen SG Findorff, ließen die "Husaren" nun ein 2:2 (1:2)-Unentschieden gegen den starken Gastgeber SC Vahr Blockdiek folgen. In dieser Auswärtspartie lagen die Grohner auf der Blockdieker Bezirkssportanlage bereits mit 0:2 zurück – zeigten aber eine tolle Moral und konnten so noch ausgleichen. "Letztlich muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre aber auch mehr drin gewesen", meinte Grohns Coach Celestin Zurek nach dem Abpfiff.

Nach einem kuriosen Treffer lagen die Gäste laut Zurek bereits nach drei Minuten mit 0:1 zurück. Nach einer Ecke der "Vahraonen" hob der Schiedsrichter-Assistent wegen Abseits die Fahne, die mit einem akustischen Sensor ausgerüstet war. Beide Mannschaften – vor allem Grohn – stellten den Spielbetrieb somit fast ein. Doch Schiedsrichter Luca Fritsch (FC Union 60) ließ weiter spielen. Nutznießer war Chris Kriewitz, der unbedrängt den Führungstreffer erzielte.

Das 0:2 aus Sicht der Nordbremer fiel nach einem weiteren Geschenk der Gäste. Nach einer hohen Flanke aus dem Halbfeld legte der SVG-Außenverteidiger Firat Erkek in der 23. Minute Ilja Reis im eigenen Strafraum das Spielgerät genau auf die Füße. "Dieser sagte Danke und schob in die Ecke ein. Das waren zwei Geschenke von uns", blickte Zurek zurück. Gegen die starken Gastgeber baute Grohn im ersten Abschnitt auf Konter (Wladislaw Pfeifer), und vier Minuten vor der Pause war es dann Michael Busche – der auf 1:2 verkürzen konnte. Pfeifer erkämpfte sich in dieser Szene den Ball vom SC-Schlussmann Jonas Heigl. Busche, der auch schon gegen Findorff traf, behielt kühlen Kopf und markierte so seinen zweiten Saisontreffer.

In der zweiten Halbzeit übernahmen die "Husaren" das Kommando und gewannen laut Zurek 80 Prozent der Zweikämpfe und hatten 75 Prozent Ballbesitz. Für den ausgepumpten Pfeifer wechselte Zurek in der 68. Minute den Ü32-Spieler Jörn Kutscher ein. Und das war die richtige Entscheidung. Der Routinier, der sich für weitere Einsätze in der Ersten zur Verfügung stellte, traf so in der 74. Minute zum 2:2-Endstand. Cansin Cetin passte aus halblinker Position das Spielgerät scharf in die Mitte. Kutscher spielte hiernach gekonnt den Innenverteidiger und Torwart aus und schob den Ball ins leere Tor. Pech hatte noch Jannis Kurkiewicz mit einem Kopfball. "Das war eine gute Teamleistung von uns", so Zurek.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 02.09.2018

Herren 27.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn feiert den zweiten Saisonsieg

SV Grohn feiert den zweiten Saisonsieg

Gegen den Aufsteiger SG Findorff kommen die "Husaren" zu einem 3:2-Erfolg / Cansin Cetin trifft doppelt

Mit dem 3:2 (2:1)-Erfolg gegen den starken Aufsteiger SG Findorff tütete der SV Grohn im zweiten Spiel in der Fußball-Landesliga den zweiten Dreier ein. Gut aus Sicht der Grohner war, dass der zuletzt fehlende Cansin Cetin wieder zum Stammpersonal der Hausherren gehörte. So erzielte der Mann mit der Nummer 18 vor dem Seitenwechsel nicht nur den Ausgleich zum 1:1, sondern konnte kurz danach auch noch seinen Treffer zur 2:1-Führung bejubeln.

"Meine beiden ersten Saisontore waren für uns sehr wichtig. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel leider aus der Hand gegeben und wurden immer weiter nach hinten gedrängt. Eigentlich hätten wir diese Partie besser in den Griff bekommen müssen. Zum Schluss wurde es dann noch einmal spannend. Aber unterm Strich haben wir ja wieder drei Punkte geholt", freute sich Grohns Doppeltorschütze Cansin Cetin.

Die Grohner, bei denen der Teammanager Torben Reiß den verhinderten Coach Celestin Zurek vertrat, kamen ganz gut aus den Startlöchern und hatten so auch gute Chancen durch Cansin Cetin (4.) und Michael Busche (16./Kopfball). Zwei Minuten später musste der Gastgeber auf dem Sportplatz am Oeversberg dann das doch etwas überraschende 0:1 durch Dennis Tesch hinnehmen (18.). Dieses Gegentor brachte die Grohner Akteure schon etwas aus dem Rhythmus, und fast hätte der SG-Akteur Mert Özcan in der 38. Minute das 2:0 markiert. Da die Gäste die Nord-Bremer früh angriffen, kam Grohn nur noch selten zu Offensivaktionen. Bis dann noch der Doppelschlag von Cansin Cetin (40./43./Vorarbeit von Ismail Zivoli) folgte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Neuling Findorff noch den Druck, doch hielt der eingewechselte Florian Samorski, für den früh am Oberschenkel verletzten Schlussmann Mehmet Tugay Tiras, den Grohner Kasten bis zur Nachspielzeit sauber. Und Grohns Michael Busche sorgte dann mit seinem Tor in der 89. Minute zur 3:1-Führung in dieser Begegnung für die Entscheidung. Der zweite Treffer von Findorffs Dennis Tesch (90.+5) kam letztlich zu spät.

Am Sonnabend, 1. September, gastieren nun die "Husaren" beim ebenfalls noch ungeschlagenen SC Vahr Blockdiek. Spätestens nach dieser Begegnung können die Grohner sehen, wo die Reise für sie erst einmal hingeht.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 26.08.2018

Herren 26.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn wieder mit "Vertreter" Torben Reiß

SV Grohn wieder mit "Vertreter" Torben Reiß

Landesligist hat es mit Aufsteiger SG Findorff zu tun und will einen EInstand nach Maß feiern

Den Aufsteiger SG Findorff hatte Teammanager Torben Reiß, der bei SV Grohn weiterhin den urlaubenden Trainer Celestin Zurek vertritt, beim Saisoneröffnungsspiel gegen den Bremen-Liga-Absteiger VfL 07 (0:4) in Augenschein genommen. Er sah dabei eine kampfstarke, junge Truppe, die es den „Husaren“ nicht einfach machen dürfte. So erwartet Torben Reiß eine Partie auf Augenhöhe, denn auch bei den Gastgebern läuft noch nicht alles rund. „Wir müssen an den Fehlern der letzten Spiele arbeiten“, so Torben Reiß, der dabei noch die Eindrücke vom mit 0:3 verlorenen Pokalspiel gegen den VfL 07 im Kopf hat.

Mit einem weiteren Sieg nach dem 2:1 am ersten Spieltag beim TV Bremen Walle 1875 würden die Grohner schließlich einen Saisoneinstand nach Maß feiern können. Allerdings ist die Aufstellung der Gastgeber noch fraglich. Verletzt sind zurzeit Wladislaw Pfeifer und Jannis Kurkiewicz, den Adduktoren-Probleme plagen. Dafür kehren Torwart Mehmet Tugay Tiras und Cansin Cetin in den Kader der „Husaren“ zurück.
Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Oeversberg

Herren 23.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Lotto-Pokal: Für den SV Grohn ist in Runde zwei Endstation

Lotto-Pokal: Für den SV Grohn ist in Runde zwei Endstation

Harmlose Offensive und unglückliche Defensivaktionen führen zum 0:3 gegen den VfL 07

Mit einer matten Vorstellung hat sich der SV Grohn aus dem Lotto-Pokal-Wettbewerb verabschiedet. Auf eigenem Platz unterlag der Nordbremer Fußball-Landesligist dem Klassengefährten VfL 07 Bremen in der zweiten Pokalrunde glatt und auch in der Höhe verdient mit 0:3. Insbesondere in der Offensive passten sich die Grohner am Mittwochabend den klimatischen Bedingungen an und präsentierten sich als laues Lüftchen.

Weil Grohns Chefcoach Celestin Zurek im Urlaub weilt, übernahmen Team-Manager Torben Reiß und Co-Trainer Matthias Günther das Kommando an der Seitenlinie. Was sie sahen, konnte sie nicht zufriedenstellen. Die Gastgeber hielten die phasenweise zerfahrene Partie zwar in der ersten halben Stunde offen, ihren Rhythmus fanden sie gegen die spielstärkeren Findorffer aber nie.

Freilich ärgerte sich auch VfL-Trainer Nikolai Klein zunächst über die vielen Abspielfehler seiner Mannschaft. Die allerdings in der Offensive druckvoller agierte. Folgerichtig fiel der Führungstreffer der Gäste. In der 30. Minute traf Tobias Kruschke zunächst das Lattenkreuz, eine Minute später ließ Grohns Keeper Florian Samorski, von der Sonne geblendet, einen flach geschossenen Freistoß von Steffen Egert durch die Hände gleiten: 0:1. Die Gastgeber antworteten mit ihrem ersten gefährlichen Angriff, doch der Schuss von Michael Busche verfehlte sein Ziel weit (37.).

Dennoch sollte er ein Zeichen für die zweite Halbzeit setzen. Der SVGrohn gab sofort nach dem Wiederanpfiff seine Zurückhaltung in der Offensive auf, bot den Gästen allerdings auch mehr Platz im Mittelfeld. Bereits in der 53. Minute realisierten die Findorffer mit Unterstützung der "Husaren"-Abwehr die Vorentscheidung: Zunächst traf Tobias Kruschke per Kopf das Lattenkreuz, anschließend erzielte Grohns Verteidiger Landing Sanneh im Kampf um den Ball ein klassisches Eigentor zum 0:2 (53.).

Die "Husaren" waren nun gezwungen, ihre offensiven Bemühungen zu forcieren. Und nach einer guten Stunde Spielzeit bot sich ihnen tatsächlich eine dicke Chance auf den Anschlusstreffer: Kai Michaelis erlief sich einen Steilpass, konnte VfL-Keeper Lucas Horsch aber nicht überwinden. So blieb es den Gästen vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. In der 77. Minute erhöhte Tobias Kruschke mit einem platzierten Kopfstoß auf 3:0 für den VfL 07 Bremen.

Nikolai Klein sprach nach dem Abpfiff von einem verdienten Sieg, während Torben Reiß die fehlende Durchschlagskraft seiner Mannschaft nachdenklich stimmte. Und dass mit seinem Kapitän Jannis Kurkiewicz sowie Mittelfeldrenner Wladislaw Pfeifer zwei Stammkräfte wegen Verletzungen vorzeitig den Rasen verlassen mussten, konnte ihm auch nicht gefallen.

Artikel von Klaus Grunewald

SPORTBUZZER vom 22.08.2018

Herren 20.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn dreht das Spiel - 2:1

SV Grohn dreht das Spiel - 2:1

Landesligist ebnet den Sieg gegen den TV Bremen-Walle 1875 erst in der Schlussviertelstunde

Entgegen der Vorsaison, als der SV Grohn mit einer 0:8-Klatsche beim TuS Komet Arsten startete, waren die „Husaren“ dieses Mal zum Saisonauftakt in der Fußball-Landesliga siegreich. Beim TV Bremen-Walle 1875 gewannen die Nordbremer am Sonntagabend mit 2:1 (0:1), wendeten das Blatt jedoch erst in der Schlussviertelstunde.

„Bis dahin haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht und zu verkrampft gespielt“, schilderte Torben Reiß, der den urlaubenden Neu-Trainer Celestin Zurek zusammen mit Matthias Günther vertrat, das Geschehen am Waller Hohweg. Gleich zu Beginn versetzten die Grohner ihren Anhang unter Schock, denn das frühe 0:1 entsprang einem haarsträubenden Abwehrschnitzer. Torwart Mehmet Tugay Tiras warf den Ball auf Ali Atris ab, und dieser dribbelte in zwei Waller Gegenspieler hinein. Die Folge: Ballverlust und das 1:0 für die Gastgeber durch Steve Scholze. Bis zur Halbzeitpause gab es dann zwei Ausgleichsmöglichkeiten durch Cansin Cetin und Jannis Kurkiewicz. Cetin knallte einen Schuss vom 16er volley an die Torlatte (27.), und Kurkiewicz setzte seinen Schuss aus ähnlicher Entfernung knapp am Tor vorbei (31.).

Nach dem Seitenwechsel scheiterte Florian Samorski mit einem Drehschuss (47.), ehe lange auf beiden Seiten nicht mehr viel passierte. Dann aber brachen die letzten 15 Spielminuten an, und Kai Michaelis bekam den Ball rund 20 Meter vor dem gegnerischen Tor in die Schnittstelle gepasst, sodass er nahezu ungehindert zum Ausgleich einschieben konnte. „Da ist bei uns der Knoten geplatzt“, freute sich Torben Reiß. Die Grohner legten sofort nach, in Minute 80 passte Kai Michaelis auf rechts zu Ismail Zivoli, der den Waller Torwart aussteigen ließ und den Siegtreffer für die Grohner ins leere Waller Tor hinein erzielte. So wie in dieser Szene Walles Keeper Jan Stelljes lag nun auch die gesamte Waller Mannschaft am Boden, ihre Gegenwehr war erlahmt. Die „Husaren“ dagegen hatten sich aus ihrer Verkrampfung gelöst und spielten den ersten Saisonsieg fortan locker über die Zeit.

Nach dieser nicht ganz leichten Auswärtsaufgabe folgt am heutigen Dienstag um 18.30 Uhr das Lotto-Pokalspiel der zweiten Runde gegen den Klassengefährten VfL 07 auf dem heimischen Oeversberg. „Eine unglückliche Uhrzeit“, sagt Torben Reiß, denn eine normale Spielvorbereitung werden die Grohner nicht haben, da viele Spieler erst kurz vor Spielbeginn auf dem Oeversberg eintreffen werden. Das gilt natürlich auch für den Gegner. Außerdem fehlen dem SV Grohn wegen eines religiösen Feiertages Cansin Cetin und
Torwart Mehmet Tugay Tiras, den Florian Samorski ersetzen wird.

Den Bremen-Liga-Absteiger VfL 07, der seinen Auftakt bei der SG Findorff glatt mit 4:0 gewann, schätzt Torben Reiß als Augenzeuge dieser Partie als Landesliga-Mannschaft mit hohem Niveau ein. „Aber wir wollen uns nicht verstecken, eine Runde weiterkommen und hoffen, dass wir unsere Chance kriegen“, sagt Torben Reiß. Der Sieger vom Oeversberg trifft in der nächsten Runde dann auf den Gewinner der Partie TSV Farge-Rekum gegen SC Borgfeld.

Artikel von Marc Gogol

SPORTBUZZER vom 20.08.2018

Herren 10.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Lotto-Pokal: Zweimal geführt - doch Eintracht Aumund verpasst die Überraschung

Lotto-Pokal: Zweimal geführt - doch Eintracht Aumund verpasst die Überraschung

A-Kreisligist verlangt dem Landesligisten SV Grohn beim 3:4 alles ab / Adler: "Ein richtig gutes Spiel"

Ein spannendes Auftaktmatch gab es im Wettbewerb um den Lotto-Pokal des Bremer Fußball-Verbandes zwischen dem A-Kreisligisten SV Eintracht Aumund und dem Landesligisten SV Grohn. Am Ende setzten sich die favorisierten „Husaren“ mit 4:3 (1:1) durch, doch es war ein glücklicher Sieg für das Team des zurückgekehrten Trainers Celestin Zurek, der zugleich einen erfolgreichen Pflichtspieleinstand feiern durfte.

So richtig in Feierlaune war Grohn dann aber doch nicht. Dafür hatten sie 90 Minuten lang zu unsauber agiert und mit komplizierten Spielzügen immer wieder unnötige Ballverluste erlitten. „Natürlich freuen wir uns, dass wir weitergekommen sind“, sagte SVG-Coach Zurek unmittelbar nach dem Abpfiff. „Aber wir haben nur gut ausgesehen, wenn wir einfach gespielt haben.“

Sobald die Grohner Aumund in Bewegung brachten, waren die „Husaren“ überlegen. Doch wenn sie zu umständlich agierten, nutzte Aumund technische Fehler gerne mal aus. Die Gastgeber um Trainer Sascha Adler waren dann auch diejenigen, die zuerst jubeln durften. Nach einer Viertelstunde gelang Damian Pilczuk mit einem Kullerball wie aus dem Nichts das 1:0 (16.).

Es folgte ein Abtasten der Teams, welches die Partie für die rund 90 Zuschauer, die den Pokalauftakt auf dem Kunstrasenplatz an der Hermann-Löns-Straße verfolgten, zunehmend zäh gestaltete. Eine Kopfballmöglichkeit von Janis Enßle (25.) stellte die erste nennenswerte Torchance der Grohner dar. Dann fiel aber doch noch der Ausgleich: SVG-Neuzugang Jannis Kurkiewicz schob mit der Hacke zum 1:1-Pausenstand ein (30.). „Ich hätte nicht gedacht, dass es so eng werden würde. Ich dachte, wir wären in der Defensive schwächer“, äußerte sich ein überraschter SVEA-Coach Sascha Adler kurz nach dem Wiederanpfiff der Begegnung.

Die gewann nun merklich an Spannung. Zunächst zog André Hensel aus der Mitte ab, doch SVG-Torhüter Mehmet Tugay Tiras konnte den Ball festhalten (60.). Auch der Weitschuss von Grohns Landing Sanneh ging kurz darauf neben das Aumunder Tor (62.). Die Eintracht hielt sich wacker und verkaufte sich bis in die Schlussphase sehr gut. In der wurde die Partie dann richtig intensiv. Gerade als der starke SVEA-Schlussmann Marius Engelhardt mit einer Glanzparade die Grohner Führung verhindert hatte und der Ball wieder nach vorne gebracht wurde, erzielte Steffen Burdorf das 2:1 für Aumund (70.).

Doch die Freude auf der Aumunder Bank währte nicht lange, denn die Teams gönnten ihren Fans keine Atempause. Nur eine Minute später versenkte Grohns Wladislaw Pfeifer einen Fernschuss unhaltbar im Winkel (71.) – ehe sein Teamkollege Timon Zydel nach weiteren 60 Sekunden die erstmalige SVG-Führung markierte (72.). Zwei Minuten vor dem regulären Ende sorgte Jannis Kurkiewicz mit seinem zweiten Treffer für den vermeintlich sicheren 4:2-Endstand (88.).

Aber die Aumunder hatten noch nicht genug und kämpften verbissen, wodurch sie sich in der Nachspielzeit tatsächlich noch mit dem 3:4 des eingewechselten Dennis Hutengs (90.+2) belohnten. In den letzten Sekunden der Partie hatte SVEA-Kapitän Cihan Soykan mit einer Großchance sogar noch das 4:4 auf dem Fuß, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei, sodass Aumund nach einer hervorragenden Leistung aus dem Lotto-Pokal ausschied, während Grohn in der zweiten Runde eine Schippe drauflegen muss. „Ich bin mega zufrieden und man hat gesehen: Die Ligazugehörigkeit hat im Pokal nichts zu sagen. Es war ein richtig gutes Spiel“, lobte SVEA-Coach Sascha Adler im Anschluss.

Artikel von Martin Prigge

SPORTBUZZER vom 10.08.2018

 

Herren 09.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Eintracht Aumund gegen SV Grohn - "ein Pokalspiel mit besonderem Flair"

Eintracht Aumund gegen SV Grohn - "ein Pokalspiel mit besonderem Flair"

A-Ligist hofft gegen den Landesligisten auf eine Überraschung / Zuvor ärgerliche Niederlage bei der Sportwoche

Bei der Sportwoche des SV Eintracht Aumund standen sich der Gastgeber und der SV Grohn im Spiel um den dritten Platz gegenüber. Nach einem 1:1-Unentschieden in der regulären Spielzeit setzten sich letztlich die favorisierten „Husaren“ erst im Elfmeterschießen mit 4:3 Toren durch. In der ersten Runde des Lottopokals treffen diese Mannschaften an diesem Donnerstag (Anpfiff 19.30 Uhr) nun erneut aufeinander – und zwar wieder auf dem Aumunder Rasenplatz.

In dieser vorgezogenen Pokal-Begegnung – die Aumunder beginnen bereits am Sonntag, 12. August, ihre Kreisliga-A-Saison beim KSV Vatan Spor II (13 Uhr) – nimmt der Landesligist aus Grohn um Trainer Celestin Zurek natürlich wieder klar die Favoritenrolle ein. Doch die Aumunder möchten die Grohner Akteure wieder ärgern und sich vielleicht auch für die knappe Sportwochen-Niederlage revanchieren. „Das wird gegen den Erzrivalen Grohn ein Pokalspiel mit einem ganz besonderen Flair in schwarz-weiß. Wir erwarten ein ganz emotionales Spiel mit sehr vielen Zuschauern. Wir haben gegen Grohn in der Sportwoche doch bis zur letzten Sekunde noch mit 1:0 geführt und dann erst im Elfmeterschießen verloren. Daraus haben wir gelernt und wollen es dieses Mal natürlich besser machen“, meinte der SVEA-Trainer Sascha Adler.

Der „Husaren“-Coach fährt mit einem Kader von 18 Spielern sehr zuversichtlich zum Pokal-Nordderby nach Aumund. „Wir wollen auf jeden Fall die nächste Runde erreichen. Im Vergleich zur Sportwoche sind wir im personellen Bereich nun besser aufgestellt und nehmen die Favoritenrolle an. Als Landesligist muss man doch das auch so sagen“, äußerte sich Celestin Zurek.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 09.08.2018

Herren 09.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Wer übersteht die 1. Runde im Lotto-Pokal?

Wer übersteht die 1. Runde im Lotto-Pokal?

Der Lotto-Pokal startet heute mit der Partie SV Eintracht-Aumund gegen den SV Grohn

Die Bremen-Ligisten sind bereits seit dem vergangenen Wochenende im Pflichtspielmodus, nun steigt auch der Rest ins Geschehen ein. Und dies traditionell bei der ersten Runde im Lotto-Pokal. Eröffnet wird der Wettbewerb bereits an diesem Donnerstag mit der Partie des A-Ligisten SV Eintracht Aumund gegen den Landesligisten SV Grohn, ehe die übrigen Mannschaften am Wochenende nachziehen. Wie es sich für einen Pokalwettbewerb gehört, sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Und hier ist Eure Meinung gefragt: Welcher Außenseiter hat das Zeug für die nächste Runde? Oder anders herum: Welcher Favorit gibt sich keine Blöße? Macht jetzt mit bei unserem Tippspiel!

Umfrage: http://umfrage.sportbuzzer.de/bremen/tmp3ae2c9/?il=1

Artikel von Dennis Schott

SPORTBUZZER vom 09.08.2018

Herren 30.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Großer Jubel im Jahnstadion - TuSG Ritterhude gewinnt eigene Sportwoche

Großer Jubel im Jahnstadion - TuSG Ritterhude gewinnt eigene Sportwoche

Im Finale setzt sich der Gastgeber mit 3:0 gegen den SV Komet Pennigbüttel durch / SAV nach 4:0-Sieg über Grohn Dritter

Riesiger Jubel herrschte am Sonnabend im Jahnstadion: Nach dem Erfolg vor zwei Jahren hat die gastgebende TuSG Ritterhude erneut die eigene Sportwoche gewonnen. Durch einen verdienten 3:0-Finalerfolg über den SV Komet Pennigbüttel sicherten sich die Gastgeber vor 250 Zuschauern den prestigeträchtigen Titel und satte 400 Euro Preisgeld. Auf dem dritten Platz landete die SG Aumund-Vegesack. Der Vorjahressieger setzte sich im kleinen Finale gegen den SV Grohn deutlich mit 4:0 durch.

TuSG Ritterhude – SV Pennigbüttel 3:0: Wie hoch der Stellenwert des Sieges für die Hausherren war, wurde unmittelbar nach Abpfiff deutlich. Da entlud sich die Freude in lauten Gesängen und wilden Jubelszenen. Auch der überglückliche Trainer Julian Geils wusste um die Bedeutung: „Das ist für uns der Pokal. Wir wollten diese Sportwoche unbedingt gewinnen und ich bin natürlich sehr zufrieden“, so der strahlende Coach nach dem Spiel. Dieses war von Beginn an sehr umkämpft – beiden Teams war anzumerken, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Für den Schiedsrichter Joachim Pankoke und sein Gespann gab es so jede Menge Arbeit und immer wieder kam es nach rassigen Zweikämpfen zu hitzigen Diskussionen. Fußball wurde aber auch gespielt, die erste gute Chance hatten die klassentieferen „Kometen“: Einen gefährlichen Freistoß aus dem Halbfeld von Joschua Zurek parierte TuSG-Schlussmann Timm Korge jedoch glänzend (5.). Auf der anderen Seite klärte der herauseilende Alexander Krenz einmal in letzter Sekunde vor Marcel Meyer, auch bei einem zu zentral getretenen Freistoß von Paul Ihongbe war der Gästekeeper zur Stelle. In der 22. Minute war aber auch Krenz machtlos, als ein satter Schuss von Janluca Grove aus über 20 Metern vom Innenpfosten ins Netz klatschte. Allerdings kam die Vorarbeit von Meyer aus extrem abseitsverdächtiger Position.

Im Gegenzug zielte Marvin Eberhards zu hoch, sodass es nach 30 Minuten mit einer knappen Ritterhuder Führung in die Kabinen ging. Kurz nach dem Wiederanpfiff verpasste der überragende Mann auf dem Platz, Ritterhudes Tobias Böttcher, dann nur knapp die Vorentscheidung. Ein sehenswerter Schuss des Aktivpostens prallte da nur an den Pfosten. Die kampfstarken Pennigbüttler blieben so im Spiel und weiter gefährlich. Erneut war es ein gefühlvoller Zurek-Freistoß, der nur knapp am Gehäuse vorbeisegelte (37.). In der Folgezeit versuchten die Gäste dann zwar den Druck zu erhöhen, die TuSG-Defensive um den bärenstarken Dario Cordes ließ aber kaum etwas zu. So boten sich den Gastgebern immer größer werdende Lücken, was die pfeilschnellen TuSG-Offensivakteure auch zu nutzen wussten. Nach einem schulbuchmäßigen Konter bediente der eingewechselte Pascal Kranz den mitgelaufenen Böttcher, dieser behielt die Übersicht und krönte seine Leistung mit dem 2:0 (51.). Nur sechs Minuten später sorgte dann Kranz nach einem starken Ballgewinn von Niklas Lehmkuhl für den Endstand. Auf der anderen Seite traf Zurek mit seinem dritten starken Freistoß des Tages nur die Latte, sodass der Ehrentreffer ausfiel.

Unschön wurde es dann in der letzten Minute, als Pennigbüttels Vinzenz van Koll nach einer Rangelei noch eine überflüssige Rote Karte sah. Bis auf diesen Schlussakt durfte aber auch Pennigbüttels Co-Trainer Norman Thies mit der Vorstellung seiner Truppe einverstanden gewesen sein. „Wir haben 50 Minuten gegen einen starken Gegner gut dagegengehalten und hatten bei den Freistößen auch ein wenig Pech“, so Thies, der die Ritterhuder Sportwoche trotz der Finalpleite als sehr positiv empfand.

*SV Grohn – SG Aumund-Vegesack 0:4: *Das kleine Finale zwischen den beiden Rivalen aus dem Bremer Norden wurde zu einer deutlichen Angelegenheit. Der Vorjahressieger siegte souverän mit 4:0 gegen die „Husaren“ aus Grohn. Denen war dabei deutlich anzumerken, dass aufgrund eines Doppeleinsatzes am Sonntag einige Stammkräfte fehlten. Von Beginn an übernahmen die Vegesacker die Kontrolle und gingen bereits in der zehnten Minute durch den Toptorjäger des Turniers Kasim Uslu (5 Treffer) in Front. Mustergültig eingeleitet wurde dieses Tor vom starken Nick Engelhardt, der kurz darauf auch den zweiten Treffer von Lennart Kettner perfekt auflegte (21.). Noch vor der Pause sorgte Mirko Jankowski mit einem Kopfballtreffer dann für klare Verhältnisse (26.) Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es dann erneut Jankowski, der auf Vorlage von Uslu für den Endstand im einseitigen Duell sorgte.

Artikel von Jan-Hendrick Gantzkow

SPORTBUZZER vom 29.07.2018

 

Herren 30.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Aumunder Sportwoche: Drei Remis zum Auftakt

Aumunder Sportwoche: Drei Remis zum Auftakt

Nur der KSV Vatan Sport kann sein erstes Spiel gegen SV Grohn gewinnen / Gastgeber erreichen 1:1-Unentschieden gegen Arsten

Ein sehr zufriedenstellendes Fazit zog sich der Organisator Steffen Burdorf nach dem ersten Spieltag. Gleich vier Begegnungen standen beim HeiWaSol-Cup des SV Eintracht Aumund vor 150 Fans im Fokus und gleich drei Partien endeten unentschieden. Zum Auftakt erreichte der Gastgeber auf dem Aumunder Rasenplatz ein 1:1 gegen TuS Komet Arsten. Hiernach trennten sich der SV Türkspor und Blumenthaler SV II 3:3. Nach dem 2:1-Erfolg des KSV Vatan Spor gegen den SV Grohn teilten sich auch die Kicker der TSV Farge-Rekum und die A-Junioren des FC Hansa Schwanewede die Punkte (1:1). Der HeiWaSol-Cup wird an diesem Montag fortgesetzt. Am zweiten Spieltag stehen sich der SV Eintracht Aumund gegen SV Türkspor (18.30 Uhr) und TuS Komet Arsten und der Blumenthaler SV II gegenüber (19.45 Uhr).

SV Eintracht Aumund – TuS Komet Arsten 1:1 (0:1): Gleich in der ersten Minute mussten die Hausherren das erste Tor der Veranstaltung hinnehmen. Nach dem Anstoß ging Arsten direkt auf den Ball, erarbeitete sich einen Einwurf in der Höhe des SVEA-Strafraums und so markierte André Grundmann den 1:0-Führungstreffer. "Da haben wir ein bisschen gepennt", äußerte sich Steffen Burdorf. Der Landesligist TuS Komet Arsten war insgesamt die spielbestimmende Mannschaft, kam aber nicht zu so vielen Einschussmöglichkeiten. Der Gastgeber baute auf Konter, "das hat teilweise auch ganz gut geklappt" (Steffen Burdorf). Gut geklappt aus Sicht der Nordbremer hat es nach dem Wechsel dann auch nach einem schnellen Angriff in der 35. Minute. Nach einem schönen Doppelpass mit Serhat Akbaba konnte Atilla Tarakci sich über den 1:1-Ausgleich (Schlenzer ins lange Ecke) freuen. "Das Tor haben wir uns letztlich verdient, dennoch war der eine Punkt schon etwas glücklich", meinte Steffen Burdorf. Somit bleiben die Aumunder in Sachen Finalrunde auf jeden Fall im Rennen. "Da die beiden anderen Teams auch unentschieden spielten, haben alle noch die gleichen Chancen", so Steffen Burdorf.

SV Türkspor – Blumenthaler SV II 3:3 (2:2): Im Spiel der beiden Bezirksliga-Konkurrenten ging es auch recht munter zu. Bereits nach 19 Minuten fielen in dieser Begegnung drei Treffer. Das favorisierte SVT-Team wurde hier kalt erwischt. Die BSV-Reserve führte so nach einem Doppelschlag mit 2:0. Mirko Leppek erzielte, nach einer Linksflanke, per Kopf aus der Nahdistanz das 1:0 in der sechsten Minute. Nur sieben Minuten später konnten die Blumenthaler bereits das nächste Mal jubeln. Zanatto Borges traf hier in die Türkspor-Maschen. Doch der Bezirksliga-Titelanwärter zeigte sich keineswegs geschockt und verkürzte durch Juliano Barthel (19.). Quasi mit dem Halbzeitpfiff konnte die Kilikeser-Elf dann sogar noch das 2:2 durch Enes Kök bejubeln (30.+2). Der SVT ging dann auch das erste Mal in Führung. Nach einer Linksflanke war Ferdi Kök am zweiten Pfosten per Kopf zum 3:2 erfolgreich. Doch in Minute 46 markierte letztlich der BSV II-Spieler Selle mit einem tollen Distanzschuss den 3:3-Endstand.

KSV Vatan Spor – SV Grohn 2:1 (2:0): Die Grohner traten hier mit einem Mixedteam aus erster, zweiter und Altherren-Mannschaft an, zogen sich aber dennoch achtbar gegen den Bremen-Ligisten aus der Affäre. Taeib Marouf (2.) und Dawid Brzozowski (20.) brachten die Stadtbremer mit 2:0 in Front. Der "Husar" Björn Discher verkürzte sogar noch für den Außenseiter in der 55. Minute. Am Ende fehlte bei den Nordbremern aber die Kraft, um in dieser Begegnung noch für eine Überraschung – sprich Remis – zu sorgen. Zumal die Grohner vor dem Treffer zum 2:1 noch einige gute Kontermöglichkeiten ausließen.

TSV Farge-Rekum – FC Hansa Schwanewede (A-Junioren) 1:1 (1:0): In der Abschlusspartie teilten sich die beiden Mannschaften auch die Punkte. Nach der ersten Halbzeit gingen die Farger und der Hansa-Nachwuchs mit einem 0:0-Remis in die Pause. Nach Wiederanpfiff dauerte es dann bis zur 48. Minute. Farges Phillip-Malte-Barnat hieß der Torschütze und hiernach rechneten viele Zuschauer mit einem Sieg der Reschke-Elf. Doch die jungen Schwaneweder Akteure wehrten sich letztlich mit Erfolg gegen die drohende Niederlage. So konnte der FC-Akteur Meyer in der 55. Spielminute noch den Farger Schlussmann Gero Aust zum 1:1-Endstand überlisten.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 29.07.2018

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