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Herren 20.10.2019 von Matthias Guenther

1. Herren: !! SPIELABSAGE !!

Die heutige Landesligapartie zwischen dem SV Grohn und dem TSV Melchiorshausen muss Aufgrund der Unbespielbarkeit des Platze leider ausfallen!

Herren 24.09.2019 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohns Rumfpteam ist chancenlos

Fußball-Landesliga Bremen
 
 

Grohns Rumpfteam ist chancenlos

0:7-Pleite beim OSC Bremerhaven

Grohn. Das 0:7 (0:2) des Fußball-Landesligisten SV Grohn beim OSC Bremerhaven mag auf den ersten Blick nach einem Rückfall in alten Zeiten der Ära vor Spielertrainer Jan-Philipp Heine hindeuten. Doch auf den zweiten Blick lässt sich das Debakel im Nordseestadion erklären. Mit einer zwölfköpfigen Rumpftruppe, in der angeschlagenen Spieler, Akteure mit großem Trainingsrückstand und Denislav Velikov von den zweiten A-Junioren standen, gab es für die "Husaren" einfach keinen Blumentopf zu gewinnen.

Da sich aus den verschiedensten Gründen Ausfälle im Vorfeld abgezeichnet hatten, hatte sich Grohns Teammanager Torben Reiß frühzeitig um eine Verlegung der Partie bemüht. Er sei dabei aber genauso abgewiesen worden, wie vor dem Lotto-Pokal-Spiel (1:2) beim OSC, bei denen den Nordbremern die frühe Anstoßzeit an einem Werktag große Probleme bereitet hatte. Torben Reiß rückte im Nordseestadion übrigens auch noch in die Position des Interimstrainers, denn zu den fehlenden Marjano Bregasi, Jannis Kurkiewicz, Muhammet Özkul, Benjamin Samorski, Firat Erkek, Wladislaw Pfeifer und Özgör Serhanoglu, Ertan Özyasamis und Serhat Akbaba gesellte sich auch noch Spielertrainer Jan-Philipp Heine, der kurzfristig wegen ein Magen-Darm-Infektes passen musste.

"Angesichts dieser Rahmenbedingungen hat die Mannschaft es in der ersten Hälfte gut gemacht", fand Torben Reiß, der sich allerdings über das 0:2 ärgerte. "Nach einem Einwurf für uns hat die Ballverarbeitung bei Ishan Kepir einfach zu lange gedauert", erklärte Reiß, der den früh störenden Seestädtern allerdings auch viel Potenzial bescheinigte: "Da steckt viel drin." Einer personell besser bestückten Truppe hätte er allerdings auch zugetraut,  "aus Bremerhaven etwas mitzunehmen." Daran  war aber spätestens nach dem Doppelschlag zum 4:0 (50./55.) nicht mehr zu denken. "Die Spieler haben die Köpfe hängen lassen", stellte Reiß fest und musste zwischen der 71. und 89. Minute drei weitere Gegentreffer registrieren.

Jens Pillnick

Bericht aus dem Weser-Kurier vom 23.09.2019

Herren 21.09.2019 von Matthias Guenther

1. Herren: Vorbericht: OSC Bremerhaven - SV Grohn

OSC Bremerhaven – SV Grohn: Der Bremen-Liga-Absteiger hat mit dem 3:1 beim TuS Komet Arsten gerade seinen ersten Saisonsieg verbuchen können. Die Grohner verloren im August das Lotto-Pokalspiel unter ungünstigen Voraussetzungen bei den „Olympischen“ mit 1:2. „Somit wird es in Bremerhaven nicht einfach für uns, insbesondere nach dem ergebnistechnischen Dämpfer gegen Türkspor“, meint SVG-Spielertrainer Jan-Philipp Heine. Dennoch möchte er aus der Seestadt etwas mitnehmen. „Der Verein OSC ist uns von den Voraussetzungen her überlegen, die Mannschaft fußballerisch auch“, so der Husaren-Coach, der auch noch einige Ausfälle zu verkraften hat. Muhammet Özkul dürfte nicht dabei sein, der Einsatz von Jannis Kurkiewicz ist fraglich. Zudem musste Mariano Bregasi in sein Heimatland zurückkehren und dürfte in den nächsten Wochen fehlen.

Sonnabend, 15 Uhr, Nordsee-Stadion

Herren 16.09.2019 von Matthias Guenther

1. Herren: Erste Niederlage, erste Gegentore

Fußball-Landesliga Bremen
 
 

Erste Niederlage, erste Gegentore

Am fünften Spieltag hat es den SV Grohn erwischt. Er kassierte mit dem 2:3 gegen den SV Türkspor die erste Saisonniederlage und die ersten Gegentreffer.

Grohn. Einfach, effektiv, erfolgreich – so lässt sich die Spielweise des SV Türkspor im am Sonntagnachmittag gewonnenen Derby der Fußball-Landesliga beim SV Grohn beschreiben. Der SV Türkspor um seinen Trainer Bahadir Kilickeser brachte den „Husaren“ mit dem 3:2 (2:0) nicht nur die erste Saisonniederlage bei, sondern schenkte dem gestürzten Tabellenführer nach vier Partien ohne Gegentor einen Dreierpack ein. „Die Tore sind zum richtigen Zeitpunkt gefallen“, stellte Kilickeser fest, der sich die Spannung in der Schlussphase gerne erspart hätte. Denn da geriet sein Team, das bereits mit 3:0 vorne gelegen hatte, noch ins Schwimmen.

„Natürlich hätte ich die erste Niederlage und die ersten Gegentore gerne noch aufgeschoben. Aber wir waren heute nicht bei 100 Prozent“, erklärte Grohns Spielertrainer Jan-Philipp Heine, der ein 2:2 als gerechtes Ergebnis betrachtet hätte. Besonders, weil er den dritten Treffer der Gäste (56.) als irregulär einstufte. Da hatte Milan Meyer sich in harten Zweikämpfen und im abschließenden Laufduell gegen Heine mit großem Körpereinsatz behauptet. Dass die Grohner am Ende noch hoffen durften, die erste Saisonniederlage abzuwenden, lag an ihrem Chef. Denn Heine war nach zwei Standards zur Stelle und brachte den Ball einmal per Fuß (68.) und einmal per Kopf (83.) über die Linie.

Während die Schlussphase also den „Husaren“ gehörte, war der erste Abschnitt an die Blumenthaler gegangen. Die trugen ihre Angriffe zwar immer wieder nach dem gleichen Muster vor, doch die bisher so defensivstarken Platzherren bekamen einfach keinen Zugriff. Mit Bällen von der Mittellinie wurden Sinan Alija und Milan Bruns steil oder diagonal in Szene gesetzt und machten mächtig Alarm. „Starke Annahme, starker Abschluss. Das wollen wir sehen“, lobte „Baha“ Kilickeser Alija nach seinem Treffer zum 1:0 (40.), als er sich erst gegen Mehmet Kut und Albano Mullaj behauptet und dann perfekt abgeschlossen hatte. Nach genau 400 Minuten hatte der SV Grohn sein erstes Gegentor kassiert.

Noch schöner anzusehen war dann das Tor zum 2:0 (44.). Bela Pries schickte Alija links in den Strafraum, der hart bedrängt die Übersicht behielt und den heranrauschenden John-Marvin Halstenberg bediente, welcher per Kopf verwandelte. Heine machte bei den Treffern Stellungsfehler aus, erkannte aber auch die hohe individuelle Qualität von Meyer und Alija an. Und der SV Grohn? Der hatte sich nach einer fehlerbehafteten Anfangsphase allmählich freigeschwommen und gerade eine gewisse Kontrolle erreicht, als ihn die ersten Gegentreffer der Saison zurückwarfen.

Nach dem Seitenwechsel gab der SV Türkspor erst ungewollt, nach dem erwähnten 3:0 von Milan Meyer dann gewollt, das Mittelfeld preis und setzte auf Konter. Die Grohner nutzten die Feldvorteile aus und bauten Druck auf. Dass die Türkspor-Abwehr anfällig ist, das hatten die bislang zwölf Gegentore ja bereits gezeigt.

Diese Anfälligkeit, besonders bei Standards, nutzten die „Husaren“ und waren plötzlich wieder im Geschäft. Da Türkspor die sich ergebenen Kontermöglichkeiten nicht gut ausspielte, durfte das Heine-Team bis zuletzt auf den Ausgleich hoffen.

„Wenn man nach einem 3:0 zwei Treffer kassiert, gerät jede Mannschaft ins Schwimmen – auch Bayern München“, wunderte sich Bahadir Klickeser nicht und machte seiner Hintermannschaft um die Innenverteidiger Tolga Avci und Yasin Chaaban keine Vorwürfe. „Hauptsache gewonnen. Und ein bisschen geklettert sind wir in der Tabelle ja auch“, schob Kilickeser nach und freute sich über den erklommenen dritten Rang sowie das anstehende nächste Derby am kommenden Sonnabend gegen DJK Blumenthal. 

Jens Pillnick 15.09.2019

Bericht aus dem Weser-Kurier vom 16.09.2019

Herren 22.08.2019 von Matthias Guenther

Aktion der Fabio Pinhero-Reidel Sportwerbung und dem SV Grohn

Liebe Fans und Husarenanhänger,

In Zusammenarbeit mit dem SV Grohn von 1911 e. V. wird die Fabio Pinhero-Reidel Sportstiftung in den nächsten Wochen eine Aktion zugunsten der Jugendförderung in Bremen-Nord durchführen. Die Grohner Jungsportler erhalten für jede private Unterstützung hochwertige Sportartikel und Ausrüstung. Der Repräsentant der FPR-Sportwerbung führt eine Bestätigung des SV Grohn mit sich. Für Ihre tatkräftige Unterstützung bedankt sich der SV Grohn von 1911 e.V. bei allen Beteiligten.

Weiter Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie unter: www.fpr-sportwerbung.de

Herren 09.04.2019 von Matthias Guenther

Ostefeuer beim SV Grohn von 1911 e. V.

Hallo Liebe Husaren und Husarensympathisanten,

auch dieses Jahr richtet der Verein wieder das beliebte Osterfeuer in Grohn aus.

Der Verein freut sich über jeden Gast und Vereinsanhänger, der am 20.04.2019 den Weg zur BSA Översberg findet.

Herren 09.04.2019 von Matthias Guenther

1. Herren: WICHTIGE INFORMATION!! - ÄNDERUNG DER ANSTOSSZEIT - WICHTIGE INFORMATION!!

Die Anstosszeit für das Heimspiel der 1.Herren der Grohner Husaren hat sich geändert. Der Anstoss am Samstag auf der BSA Översberg erfolgt demnach bereits um 11:30 Uhr.

 

Herren 26.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn: Beim FC Huchting setzt es eine 2:4-Niederlage

SV Grohn: Beim FC Huchting setzt es eine 2:4-Niederlage

Grohn-Trainer Celestin Zurek: "Dem Schiedsrichter unterliefen einige unglückliche Entscheidungen. Huchting hat uns heute nicht geschlagen"

Nach dem 0:11-Debakel beim FC Union 60 musste der SV Grohnin der Fußball-Landesliga gegen den Gastgeber FC Huchting eine 2:4 (1:1)-Niederlage hinnehmen. Die "Husaren" wollten in dieser Begegnung ein anderes Gesicht zeigen und setzten das auch in die Tat um. "Allerdings unterliefen dem Schiedsrichter einige unglückliche Entscheidungen. Huchting hat uns heute nicht geschlagen", beklagte sich der Grohner Celestin Zurek.

Eigentlich wollten die Nord-Bremer in dieser Begegnung dieses Mal nicht in Rückstand geraten – es passierte dennoch auf der Huchtinger Bezirkssportanlage. Andre Tüsselmann brachte die Hausherren in der achten Minute in Front, weil die Nord-Bremer im Mittelfeld zu wenig Druck auf den FCH-Passgeber ausübten – nach einem langen Pass setzte sich der Grohner Abwehrspieler Landing Sanneh nach hinten etwas zu spät ab.

"Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Das Einzige, was ich bemängeln kann, ist unsere Chancenauswertung", meinte Zurek. So hatten nach dem 0:1-Rückstand Kai Michaelis, Cansin Cetin und Jannis Kurkiewicz sehr gute Möglichkeiten. "Das haben sie einfach nicht clever zu Ende gespielt. Schade, denn wir hatten nach dem 0:1 viel mehr vom Spiel. Haben auch die Initiative ergriffen", berichtete Zurek. Fünf Minuten vor der Pause wurden die Nord-Bremer dann für ihre Offensivbemühungen doch noch belohnt.

So konnte Janis Enßle zum 1:1, nach einem schönen Freistoß auf den langen Pfosten von Cansin Cetin, ausgleichen (40.). Nach Wiederanpfiff waren die Grohner weiter gut drauf. In der 50. Minute "ging Kai Michaelis mit dem Kopf zum Ball und spielte ihn zu Jannis Kurkiewicz, der so frei auf das Tor zugehen konnte. Doch der Schiedsrichter hat dann Freistoß für uns gepfiffen und uns so ganz klar den Vorteil weggenommen. Das wäre mit Sicherheit für uns das 2:1 gewesen", so Zurek.

Nach dieser Aktion verlor Grohn etwas den Faden. Huchting kam etwas besser ins Spiel und ging mit 2:1 in Führung. Nach einem scharfen Ball von rechts "haute Timo Witten den Ball im Rutschen aber mit der Hand rein – und der Schiedsrichter gab den Treffer. Das Handspiel habe ich selbst von der Trainerbank gesehen" (Zurek). Dann schoss der SVG-Akteur Cansin Cetin einen Freistoß, und in dieser Szene verletzte sich der FCH-Schlussmann Nils Hildebrandt. "Nach seinem Abstoß sackte der Keeper im Strafraum zusammen und wir schossen den Ball ins Aus. Huchting spielte hiernach den Ball aber nicht zurück, sondern traf zum 3:1", meinte Zurek. In der Nachspielzeit konnte Kai Michaelis auf 2:4 verkürzen (90.+6).

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 23.09.2018

Herren 19.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Klatsche! SV Grohn verliert vermeintliches Topspiel zweistellig

Klatsche! SV Grohn verliert vermeintliches Topspiel zweistellig

Beim FC Union 60 setzt es für die "Husaren" eine empfindliche 0:11-Pleite / Zurek: "Wir haben die Köpfe hängen lassen"

Gleich mit 0:11 (0:5) kam der SV Grohn in der Fußball-Landesliga Bremen gegen den Gastgeber FC Union 60 unter die Räder. Im Rollsportstadion mussten die Gäste aus Bremen-Nord schon früh wechseln. Bereits in der zehnten Minute schied Firat Erkek aus, für ihn kam bei den „Husaren“ der Allrounder Florian Samorski in die Partie. Die Verletzung vom Grohner Firat Erkek war allerdings so schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

"Hier wurde die Platzwunde dann mit fünf Stichen genäht. Zum Glück ist es keine Gehirnerschütterung", meinte Grohns Trainer Celestin Zurek. Aber auch die Unioner mussten personell reagieren und tauschten Christian Rümke für Burak Yücel aus (13.) Und ausgerechnet Yücel brachte die Hausherren in der 31. Minute mit 1:0 in Front. Und das war aus Sicht der Grohner in diesem Abschnitt noch nicht alles.

Nur sechs Minuten später klingelte es erneut im Kasten der Mannen um Zurek. Dieses Mal trug sich der FC-Spieler Sebastian Rother in die Torschützenliste ein (37.). Und es kam im ersten Abschnitt noch schlimmer für die Gäste. Drei Minuten vor dem Pausentee erhöhte der Stadtbremer Lucca Biermann auf 3:0 (42.) und in der siebenminütigen Nachspielzeit trafen noch erneut Burak Yücel (45+2.) und Lucca Biermann (45+5.).

In den zweiten 45 Minuten konnte es für die Nordbremer gegen den Titelaspiranten nur besser werden. Nach der unglücklichen 3:4-Heimniederlage gegen Komet Arsten setzte sich die Talfahrt der "Husaren" aber weiter fort. Falk Marquard (52.), Aaron Jacob Gallinger (60.), Burak Yücel (68.), Lucca Biermann (72.), Lucca Biermann (78.) und Nico Eichhorn (82.) sorgten letztlich für den 11:0-Kantersieg.

Was war eigentlich los mit dem SV Grohn? "Wir wurden von Union quasi überrollt. So war es für uns ein gebrauchter Tag. Wir hätten noch drei Tage spielen können und kein Tor geschossen. Bei uns hat nichts gepasst und wir leisteten uns zu viele Ballverluste", kritisierte Zurek. So erspielten sich die Nordbremer in dieser Begegnung auch keine nennenswerte Möglichkeit und wurden letztlich von den cleveren Stadtbremern auch bei vielen Gegentoren ausgekontert.

"Wir haben leider zu schnell die Köpfe hängen lassen", äußerte sich der Grohner Trainer Celestin Zurek. Entscheidend aber war für die Grohner Niederlage die Differenzen unterhalb der Woche, die erst nach dem Abpfiff direkt auf dem Sportplatz bereinigt wurden. "Das haben wir vor Ort noch alles besprochen. Jetzt kann es für uns weiter gehen" (Zurek).

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 16.09.2018

 

Herren 10.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Dank eines Eigentors: TuS Komet Arsten gewinnt torreiches Spitzenspiel

Dank eines Eigentors: TuS Komet Arsten gewinnt torreiches Spitzenspiel

Beim SV Grohn verspielt die Dieckermann-Elf zunächst eine 3:1-Führung, setzt sich am Ende aber doch noch mit 4:3 durch

Die Landesliga-Fußballer des SV Grohn haben nicht geliefert. Jedenfalls nicht das, was bestellt war. Denn während sich ihr Trainer Celestin Zurek zu seinem 51. Geburtstag drei Zähler gewünscht hatte und die auch auf dem Lieferschein der Mannschaft vermerkt worden waren, kassierten die "Husaren" am Oeversberg eine 3:4 (1:2)-Niederlage gegen den weiterhin ungeschlagenen TuS Komet Arsten.

"Ich bin enttäuscht", gestand Celestin Zurek ein, der sich über das Engagement seines Teams allerdings nicht beschweren konnte. Nach einem 0:1- und einem 1:3-Rückstand kamen die Nord-Bremer zurück und mussten sich schließlich erst durch ein bitteres Eigentor ihres Keepers Florian Samorski geschlagen geben. "Eine unglückliche Niederlage", stellte Zurek zu Recht fest. Komet-Trainer Steffen Diekermann gestand ein, dass die Partie auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können: "In der ersten Hälfte hat uns unser Keeper im Spiel gehalten."

Dieser großzügige Umgang mit Großchancen war somit auch eine von zwei Hauptursachen für die erste Saisonniederlage der "Husaren". Aber auch die Räume zwischen der Abwehr- und Mittelfeldreihe waren immer wieder ein gefundenes Fressen für die Gäste-Offensive. Wenn hier die Abstimmung besser justiert wird, können die Grohner ihr Potenzial auch besser ausschöpfen.

Augenfälliger war aber die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. So scheiterte Kai Michaelis, der seine Schnelligkeit einsetzte und mit guten Laufwegen gefiel, zweimal freistehend an Komet-Keeper Chris-Ole Maaß (20./25.). Im Gegenzug der zweiten Chance gelang Daniel Grand gegen eine unsortierte Grohner Hintermannschaft die zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung.

Was in den ersten 45 Minuten weder im Eins gegen eins, noch aus der Distanz (Ismail Zivoli und Cansin Cetin) klappen wollte, holten die Platzherren dann per Standard nach. Jannis Kurkiewicz stieg nach einer Cetin-Ecke am kurzen Pfosten hoch und erzielte per Kopf den Treffer zum 1:1 (35.). "Wir sind zu offen", stellte Geburtstagkind Zurek drei Minuten später nach dem 1:2 von Maik Ahlers, der in die Schnittstelle der Abwehrkette geschickt worden war, fest.

Einer Kette von Fehlern im eigenen Strafraum ging das 1:3 in der 65. Minute voraus. Maik Ahlers war der Nutznießer. Doch die Grohner steckten den Kopf nicht in den Sand, wollten ihrem Coach etwas Netteres als eine Heimniederlage schenken. Und nahmen bei diesem Unterfangen gerne die Unterstützung der Gäste in Anspruch. Nach einem Ballverlust im Aufbau wurde Kai Michaelis Richtung Grundlinie geschickt und bediente den direkt zum 2:3 (71.) vollstreckenden Cansin Cetin. Überhaupt war Cetin einmal mehr der auffälligste Grohner. Die Stimmung auf den Rängen stieg. Und als Jannis Kurkiewicz sich, zwischen zwei Gegenspielern stehend, auf engstem Raum wie ein Kreisel drehte und mit der Pike zum 3:3 (77.) vollstreckte, kochte es in der Grohner "Ostkurve" fast über.

Vier Minuten später folgte jedoch der Stimmungstöter. Bei einem von Lars Lührssen dicht vor das Tor gebrachten Eckball blickte Grohns Keeper Florian Samorski für einen Moment in die Sonne und beförderte sich den Ball mit der Hand ins eigene Tor. "Es hätte auch anders herum laufen können", erklärte Celestin Zurek, der sich zwar nicht an den gewünschten Punkten, aber demnächst an einer Reise erfreuen kann. Die haben sich seine Frau, die im August Geburtstag hatte, und er gegenseitig geschenkt.

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