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Autor: Matthias Guenther
Datum: 26.09.2018


SV Grohn: Beim FC Huchting setzt es eine 2:4-Niederlage

SV Grohn: Beim FC Huchting setzt es eine 2:4-Niederlage

Grohn-Trainer Celestin Zurek: "Dem Schiedsrichter unterliefen einige unglückliche Entscheidungen. Huchting hat uns heute nicht geschlagen"

Nach dem 0:11-Debakel beim FC Union 60 musste der SV Grohnin der Fußball-Landesliga gegen den Gastgeber FC Huchting eine 2:4 (1:1)-Niederlage hinnehmen. Die "Husaren" wollten in dieser Begegnung ein anderes Gesicht zeigen und setzten das auch in die Tat um. "Allerdings unterliefen dem Schiedsrichter einige unglückliche Entscheidungen. Huchting hat uns heute nicht geschlagen", beklagte sich der Grohner Celestin Zurek.

Eigentlich wollten die Nord-Bremer in dieser Begegnung dieses Mal nicht in Rückstand geraten – es passierte dennoch auf der Huchtinger Bezirkssportanlage. Andre Tüsselmann brachte die Hausherren in der achten Minute in Front, weil die Nord-Bremer im Mittelfeld zu wenig Druck auf den FCH-Passgeber ausübten – nach einem langen Pass setzte sich der Grohner Abwehrspieler Landing Sanneh nach hinten etwas zu spät ab.

"Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Das Einzige, was ich bemängeln kann, ist unsere Chancenauswertung", meinte Zurek. So hatten nach dem 0:1-Rückstand Kai Michaelis, Cansin Cetin und Jannis Kurkiewicz sehr gute Möglichkeiten. "Das haben sie einfach nicht clever zu Ende gespielt. Schade, denn wir hatten nach dem 0:1 viel mehr vom Spiel. Haben auch die Initiative ergriffen", berichtete Zurek. Fünf Minuten vor der Pause wurden die Nord-Bremer dann für ihre Offensivbemühungen doch noch belohnt.

So konnte Janis Enßle zum 1:1, nach einem schönen Freistoß auf den langen Pfosten von Cansin Cetin, ausgleichen (40.). Nach Wiederanpfiff waren die Grohner weiter gut drauf. In der 50. Minute "ging Kai Michaelis mit dem Kopf zum Ball und spielte ihn zu Jannis Kurkiewicz, der so frei auf das Tor zugehen konnte. Doch der Schiedsrichter hat dann Freistoß für uns gepfiffen und uns so ganz klar den Vorteil weggenommen. Das wäre mit Sicherheit für uns das 2:1 gewesen", so Zurek.

Nach dieser Aktion verlor Grohn etwas den Faden. Huchting kam etwas besser ins Spiel und ging mit 2:1 in Führung. Nach einem scharfen Ball von rechts "haute Timo Witten den Ball im Rutschen aber mit der Hand rein – und der Schiedsrichter gab den Treffer. Das Handspiel habe ich selbst von der Trainerbank gesehen" (Zurek). Dann schoss der SVG-Akteur Cansin Cetin einen Freistoß, und in dieser Szene verletzte sich der FCH-Schlussmann Nils Hildebrandt. "Nach seinem Abstoß sackte der Keeper im Strafraum zusammen und wir schossen den Ball ins Aus. Huchting spielte hiernach den Ball aber nicht zurück, sondern traf zum 3:1", meinte Zurek. In der Nachspielzeit konnte Kai Michaelis auf 2:4 verkürzen (90.+6).

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 23.09.2018