SV Grohn - Newsartikel drucken


Autor: Matthias Guenther
Datum: 19.09.2018


Klatsche! SV Grohn verliert vermeintliches Topspiel zweistellig

Klatsche! SV Grohn verliert vermeintliches Topspiel zweistellig

Beim FC Union 60 setzt es für die "Husaren" eine empfindliche 0:11-Pleite / Zurek: "Wir haben die Köpfe hängen lassen"

Gleich mit 0:11 (0:5) kam der SV Grohn in der Fußball-Landesliga Bremen gegen den Gastgeber FC Union 60 unter die Räder. Im Rollsportstadion mussten die Gäste aus Bremen-Nord schon früh wechseln. Bereits in der zehnten Minute schied Firat Erkek aus, für ihn kam bei den „Husaren“ der Allrounder Florian Samorski in die Partie. Die Verletzung vom Grohner Firat Erkek war allerdings so schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

"Hier wurde die Platzwunde dann mit fünf Stichen genäht. Zum Glück ist es keine Gehirnerschütterung", meinte Grohns Trainer Celestin Zurek. Aber auch die Unioner mussten personell reagieren und tauschten Christian Rümke für Burak Yücel aus (13.) Und ausgerechnet Yücel brachte die Hausherren in der 31. Minute mit 1:0 in Front. Und das war aus Sicht der Grohner in diesem Abschnitt noch nicht alles.

Nur sechs Minuten später klingelte es erneut im Kasten der Mannen um Zurek. Dieses Mal trug sich der FC-Spieler Sebastian Rother in die Torschützenliste ein (37.). Und es kam im ersten Abschnitt noch schlimmer für die Gäste. Drei Minuten vor dem Pausentee erhöhte der Stadtbremer Lucca Biermann auf 3:0 (42.) und in der siebenminütigen Nachspielzeit trafen noch erneut Burak Yücel (45+2.) und Lucca Biermann (45+5.).

In den zweiten 45 Minuten konnte es für die Nordbremer gegen den Titelaspiranten nur besser werden. Nach der unglücklichen 3:4-Heimniederlage gegen Komet Arsten setzte sich die Talfahrt der "Husaren" aber weiter fort. Falk Marquard (52.), Aaron Jacob Gallinger (60.), Burak Yücel (68.), Lucca Biermann (72.), Lucca Biermann (78.) und Nico Eichhorn (82.) sorgten letztlich für den 11:0-Kantersieg.

Was war eigentlich los mit dem SV Grohn? "Wir wurden von Union quasi überrollt. So war es für uns ein gebrauchter Tag. Wir hätten noch drei Tage spielen können und kein Tor geschossen. Bei uns hat nichts gepasst und wir leisteten uns zu viele Ballverluste", kritisierte Zurek. So erspielten sich die Nordbremer in dieser Begegnung auch keine nennenswerte Möglichkeit und wurden letztlich von den cleveren Stadtbremern auch bei vielen Gegentoren ausgekontert.

"Wir haben leider zu schnell die Köpfe hängen lassen", äußerte sich der Grohner Trainer Celestin Zurek. Entscheidend aber war für die Grohner Niederlage die Differenzen unterhalb der Woche, die erst nach dem Abpfiff direkt auf dem Sportplatz bereinigt wurden. "Das haben wir vor Ort noch alles besprochen. Jetzt kann es für uns weiter gehen" (Zurek).

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 16.09.2018