SV Grohn - Newsartikel drucken


Autor: Matthias Guenther
Datum: 02.09.2018


SV Grohn bei├čt sich in der Landesliga-Spitzengruppe fest

SV Grohn beißt sich in der Landesliga-Spitzengruppe fest

Die Zurek-Schützlinge zeigen auswärts eine gute Moral und egalisieren gegen den SC Vahr-Blockdiek einen 0:2-Rückstand

Nach drei Spieltagen ist der Fußball-Landesligist SV Grohn immer noch ungeschlagen. Nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen TV Bremen Walle 1875 und dem 3:2 gegen SG Findorff, ließen die "Husaren" nun ein 2:2 (1:2)-Unentschieden gegen den starken Gastgeber SC Vahr Blockdiek folgen. In dieser Auswärtspartie lagen die Grohner auf der Blockdieker Bezirkssportanlage bereits mit 0:2 zurück – zeigten aber eine tolle Moral und konnten so noch ausgleichen. "Letztlich muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre aber auch mehr drin gewesen", meinte Grohns Coach Celestin Zurek nach dem Abpfiff.

Nach einem kuriosen Treffer lagen die Gäste laut Zurek bereits nach drei Minuten mit 0:1 zurück. Nach einer Ecke der "Vahraonen" hob der Schiedsrichter-Assistent wegen Abseits die Fahne, die mit einem akustischen Sensor ausgerüstet war. Beide Mannschaften – vor allem Grohn – stellten den Spielbetrieb somit fast ein. Doch Schiedsrichter Luca Fritsch (FC Union 60) ließ weiter spielen. Nutznießer war Chris Kriewitz, der unbedrängt den Führungstreffer erzielte.

Das 0:2 aus Sicht der Nordbremer fiel nach einem weiteren Geschenk der Gäste. Nach einer hohen Flanke aus dem Halbfeld legte der SVG-Außenverteidiger Firat Erkek in der 23. Minute Ilja Reis im eigenen Strafraum das Spielgerät genau auf die Füße. "Dieser sagte Danke und schob in die Ecke ein. Das waren zwei Geschenke von uns", blickte Zurek zurück. Gegen die starken Gastgeber baute Grohn im ersten Abschnitt auf Konter (Wladislaw Pfeifer), und vier Minuten vor der Pause war es dann Michael Busche – der auf 1:2 verkürzen konnte. Pfeifer erkämpfte sich in dieser Szene den Ball vom SC-Schlussmann Jonas Heigl. Busche, der auch schon gegen Findorff traf, behielt kühlen Kopf und markierte so seinen zweiten Saisontreffer.

In der zweiten Halbzeit übernahmen die "Husaren" das Kommando und gewannen laut Zurek 80 Prozent der Zweikämpfe und hatten 75 Prozent Ballbesitz. Für den ausgepumpten Pfeifer wechselte Zurek in der 68. Minute den Ü32-Spieler Jörn Kutscher ein. Und das war die richtige Entscheidung. Der Routinier, der sich für weitere Einsätze in der Ersten zur Verfügung stellte, traf so in der 74. Minute zum 2:2-Endstand. Cansin Cetin passte aus halblinker Position das Spielgerät scharf in die Mitte. Kutscher spielte hiernach gekonnt den Innenverteidiger und Torwart aus und schob den Ball ins leere Tor. Pech hatte noch Jannis Kurkiewicz mit einem Kopfball. "Das war eine gute Teamleistung von uns", so Zurek.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 02.09.2018