SV Grohn - Newsartikel drucken


Autor: Matthias Guenther
Datum: 26.07.2018


32. Ritterhuder Sportwoche: SV Grohn schlägt Scharmbeckstotel 2:1

32. Ritterhuder Sportwoche: SV Grohn schlägt Scharmbeckstotel 2:1

SV Grohn – ATSV Scharmbeckstotel 2:1: Die Nordbremer bestimmten die Anfangsphase und erarbeiteten sich zahlreiche Standardsituationen. Mehr als ein zu hoch angesetzter Kopfball von Luc-Niklas Pohl sprang jedoch nicht heraus. So gingen die Schwarz-Gelben auf der Gegenseite mit ihrem ersten gelungenen Angriff in Führung (9.). Nils Bonkowski lupfte den Ball gefühlvoll über die Grohner Abwehr, und Routinier Johann Boger zeigte sich eiskalt vor dem gegnerischen Kasten. Die 120 Zuschauer bekamen in der Folge viele Fehlpässe und erst in der 29. Minute wieder eine Torchance zu sehen. Hier waren die „Husaren“ allerdings dem Ausgleich nahe, doch ATSV-Schlussmann Nils Sievert konnte Ali Atris‘ abgefälschten Schuss gerade noch zur Ecke abwehren. Zur Pause brachte Philipp Meinke unter anderem Innenverteidiger Mazlum Cakmak, der sich als Gastspieler (Barisspor) für ein erneutes Engagement beim Bezirksligisten empfehlen sollte. In der zweiten Hälfte avancierte Scharmbeckstotels Viateslav Dederer zur tragischen Figur, in dem er beide Gegentore entscheidend verschuldete.

Zunächst patzte er in der 41. Minute im Aufbauspiel, woraufhin zwei SVG-Akteure alleine auf Nils Sievert zuliefen. Kai Michaelis passte zum rechten Zeitpunkt auf Sturmpartner Jannis Kurkiewicz, der nur noch einzuschieben brauchte. Acht Minuten vor dem Ende vermied Dederer das Kopfballduell mit Kai Michaelis, der anschließend alleine vor dem Tor den umjubelten Siegtreffer beisteuerte. „Beim zweiten Treffer war Viateslav bereits verletzt und wollte vorher schon ausgewechselt werden“, fand Philipp Meinke schützende Worte für seinen defensiven Mittelfeldspieler. Der ATSV investierte in den letzten Minuten noch einmal alle Kräfte. Johann Boger hatte mit einem 20-Meter-Freistoß an den linken Innenpfosten (56.) Pech, Timo Wilken vergab per Hinterkopf die letzte Möglichkeit. „Mit diesem lethargischen Auftritt meiner Truppe bin ich sehr unzufrieden“, erklärte Philipp Meinke nach dem Schlusspfiff und kündigte Konsequenzen für die nächsten Trainingseinheiten an.

Artikel von Frank Mühlmann

SPORTBUZZER vom 26.07.2018