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Herren 09.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Spielerisch geht nichts auf Schlacke

BREMERHAVEN. Den erwartet schweren Gegner hatte SFL Bremerhaven mit dem SV Grohn zu Gast. Ein mageres 1:0 (1:0) reichte jedoch, um in der Fußball-Landesliga weiter einen Aufstiegsrang zu belegen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die Partie auf dem Schlackeplatz ausgetragen werden musste.

SFL Bremerhaven - SV Grohn 1:0

Spielfreude kam daher nur selten auf, es wurde eher ein Gewürge auf beiden Seiten. Während die „Heidjer“ immerhin zu einer Riesengelegenheit durch Sandro Felipa kamen, wurden die „Husaren“ nicht ein einziges Mal vor dem Tor der Gastgeber gesehen.

Tatje macht alles klar

Es war kein Geschenk, unter diesen Bedingungen Fußball spielen zu müssen. Den wichtigen Treffer zum Sieg steuerte schließlich Mirco Tatje kurz vor der Pause bei, als er die Vorarbeit von Timo Struppe sowie Maxim Bechthold vollendete.

Anschließend ging es aufseiten der Heidjer gegen die nicht enttäuschenden Nordbremer mit viel Krampf weiter. SFL-Assistenztrainer Jörn Baumann sagte nach der Partie: „Es waren wenig spielerische Elemente dabei, aber das war heute auch nicht gefragt. Wir haben unsere drei Punkte, während Verfolger Lemwerder gestrauchelt ist. Das ist es, was zählt.“


Schiedsrichter: Allen Chen (Komet Arsten) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Mirco Tatje (43.)

Herren 09.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SFL Bremerhaven müht sich zum Heimsieg

SFL Bremerhaven müht sich zum Heimsieg

Gegen den SV Grohn, der sich beim Landesliga-Zweiten achtbar aus der Affäre zieht, kommt die Klame-Elf zu einem 1:0-Erfolg

Achtbar zog sich der abstiegsgefährdete Fußball-Landesligist SV Grohn beim Tabellenzweiten SFL Bremerhaven aus der Affäre. Nachdem die Nachbarn DJK Germania Blumenthal (2:10) und die TSV Farge-Rekum (3:7) zuvor ordentlich Federn gegen die starken Seestädter ließen, mussten sich die SVG-Mannen von Coach Torben Reiß am Mecklenburger Weg nur mit 0:1 beugen. Die Nord-Bremer fuhren letztlich mit leeren Händen nach Hause, weil sie zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff einmal nicht so richtig konzentriert zu Werke gingen. So überlistete der SFL-Spieler Mirko Tatje den ansonsten sehr aufmerksamen Grohner Schlussmann Mehmet Tugay Tiras mit einem Schuss – nach einer Kopfballvorlage – aus der Nahdistanz. Zuvor waren die Nord-Bremer etwas zu weit aufgerückt. Hiernach stoppte der SVG-Spieler Benjamin Samorski den Konter mit einem Foulspiel rund 20 Meter vor dem Tor. Dennoch fand der Ball anschließend den Weg ins Grohner Gehäuse. "Das war ärgerlich, dass wir kurz vor der Halbzeit so ein blödes Tor kassiert haben", äußerte sich Torben Reiß, der insgesamt mit der Leistung seiner ersatzgeschwächten Mannschaft aber sehr zufrieden war.

Im Hinspiel hatten die Grohner noch klar mit 0:4 das Nachsehen gehabt. Doch dieses Mal wehrten sich die Gäste zum Beispiel auch ohne Muhammed Özkul, Ahmet Aydogan, Dennis Magull, Firat Erkek und Janis Enßle ganz tapfer in dieser Auswärtspartie, die auf dem Schlackeplatz ausgetragen wurde, weil laut der Bremerhavener die Rasenplätze noch bis Mitte April gesperrt sind. Die Möglichkeiten waren so überschaubar. Der Grohner Jan-Philipp Heine wehrte einen aussichtsreichen Schuss ab (25.). In Minute 47 verhinderte der TVG-Keeper Mehmet Tugay Tiras das mögliche 0:2 (47.) und fünf Minuten vor dem Abpfiff schnupperte der eingewechselte Michael Hatemoglu am 1:1-Ausgleich. Weil ein heimischer Zuschauer vor Beginn der zweiten Halbzeit auf den Platz lief und dem TVG-Akteur Ali Atris eine Ohrfeige verabreichte, stand die Begegnung kurz vor einem Spielabbruch. Die Nordbremer um Coach Torben Reiß wollten nach Anfrage des Schiedsrichters das Spiel aber unbedingt fortsetzen. Trotz des achtbaren Ergebnisses gegen SFL Bremerhaven muss der SV Grohn nun am nächsten Sonntag dennoch punktemäßig wieder erfolgreich sein. Hier empfangen die "Husaren" den Tabellennachbarn TSV Melchiorshausen (Anpfiff 15 Uhr).

Artikel von Olaf Schnell

Herren 09.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn vor unangenehmer Auswärtsaufgabe

SV Grohn vor unangenehmer Auswärtsaufgabe

Beim Aufstiegskandidaten und Pokal-Halbfinalisten SFL Bremerhaven wollen die "Husaren" dennoch überraschen

Nach dem ganz wichtigen 5:3-Heimerfolg über Tura Bremen am Ostermontag hat der SV Grohn die Abstiegsplätze zwar verlassen, nun folgt allerdings eine ganz unangenehme Auswärtsaufgabe. Beim nach Aussage von Grohns Trainer Torben Reiß designierten Aufsteiger SFL Bremerhaven hängen die Trauben für die „Husaren“ enorm hoch. „SFL hat vorne und im Mittelfeld schon eine Top-Mannschaft und auch einen guten Torwart, weiß Torben Reiß zu berichten, der sich das 2:10 der DJK Blumenthal gegen die Bremerhavener angesehen hat. „Dennoch fahren wir nicht dorthin, um zu verlieren. Wir wollen versuchen, das Beste draus zu machen und eventuell auch etwas Zählbares mitzunehmen“, sagt der „Husaren“-Trainer, der seine Grippe inzwischen einigermaßen überwunden hat. Die Favoritenrolle liegt also ganz klar bei den Gastgebern, zumal die Nordbremer nicht in Bestbesetzung auflaufen können. Ahmet Aydogan und Janis Enßle befinden sich im Urlaub, zudem hat sich Muhammed Özkul im Tura-Spiel leicht verletzt – hinter seinem Mitwirken steht noch ein Fragezeichen. Das Hinspiel in Grohn endete im September vergangenen Jahres mit 0:4. 

Sonntag, 14.30 Uhr, Mecklenburger Weg

Artikel von Marc Gogol

Herren 03.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Grohn macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Grohn macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Landesligist setzt sich dank seiner Offensivqualitäten mit 5:3 gegen Ex-Aufstiegsanwärter Tura Bremen durch

Fußball-Landesligist SV Grohn hat im Kampf um den Klassenerhalt einen großen Schritt nach vorn gemacht. In einer temporeichen Begegnung auf dem gut bespielbaren Rasenplatz des Oeversbergs setzten sich die Nordbremer dank ihrer größeren offensiven Qualitäten mit 5:3 gegen Tura Bremen durch. Die Gröpelinger dürften sich damit nach ihrer zweiten Niederlage in Folge aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten in die Bremen-Liga verabschiedet haben.

Grohns Co-Trainer Matthias Günther sprach nach dem Schlusspfiff von drei ganz wichtigen Punkten gegen den Abstieg. Günther vertrat den an Grippe erkrankten Chefchoach Torben Reiß und bescheinigte seiner Mannschaft eine vor allem in der Offensive „ganz starke Leistung.“ Tatsächlich zeigte der Tabellendreizehnte den wesentlichen druckvolleren
Zug zum Tor als der Ranglistenvierte. Bereits in der 14. Minute erzielte Keisuke Morikami nach einem Konter die Grohner Führung. Doch weil das Defensivverhalten der Gastgeber insbesondere in der Anfangsphase zu wünschen übrigen ließ, drehten Nils Krause und Sipan Heso das Spiel vorübergehend.

Allerdings zeigten sich die Gäste bei Grohner Kontern anfällig. So in der 29. Minute, als Tengisbold Riemeyer nur durch ein Foul am Torschuss gehindert werden konnte. Firat Erkek verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:2. Nur eine Minute später griff Turas Keeper Ersin Riza Kozulcali bei einem Flachpass von Ismail Zivoli daneben und Ahmet Aydogan schob den Ball zur 3:2-Halbzeitführung für die "Husaren" über die Torlinie (43.). Sofort nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste, mit Macht die Wende herbeizuführen. Grohn ließ sich zeitweise zu tief in die eigene Hälfte drängen, blieb aber mit Kontern gefährlich. Mit dem Tor des Tages sorgte Cansin Cetin in der 66. Minute für die Vorentscheidung. Einen Flankenball von Ismail Zivoli stoppte er in der Luft und schmetterte ihn per Fallrückzieher zum 4:2 ins Netz.

Doch die Grohner Fans sollten noch einen weiteren fußballerischen Leckerbissen genießen dürfen. In der 78. Minute schnappte sich der laufstarke Benjamini Samorski die Pille, umspielte bei seinem Slalom über 40 Meter vier Gegenspieler und netzte zum 5:2 für den SV Grohn ein. Tura resignierte, erhielt aber noch ein Abschiedsgeschenk. Nach einem Freistoß der Gäste fühlte sich kein Grohner Abwehrspieler für den Ball zuständig und Jude-Pirashema Francis konnte auf 3:5 aus Sicht der Gäste verkürzen (90.). Resümee von Tura-Trainer Dominique Bonanni: „Wir waren viel zu ängstlich und Grohn hatte den besseren Angriff.“

Artikel von Klaus Grunewald

Herren 03.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Grohn wieder mit Morikami und Atris

Grohn wieder mit Morikami und Atris

Nord-Bremer empfangen Tura Bremen

Lange Zeit galt der Aufsteiger Tura Bremen als Anwärter auf einen Durchmarsch, sprich den direkten Aufstieg in die Bremen-Liga. Das 1:1 des SV Grohn im Hinspiel Anfang Dezember galt damals noch als großer Erfolg für die „Husaren“, mittlerweile haben die Gröpelinger in der Rückrunde aber schon ein paar Dämpfer hinnehmen müssen. Insofern stehen die Chancen für den SV Grohn gut, auch jetzt im Rückspiel etwas Zählbares einzufahren. Da die Karfreitagspartie der Nordbremer nicht auf dem Rasenplatz des Oeversberg stattfinden konnte und wieder einmal kurzfristig ins Vegesacker Stadion auf den dortigen Kunstrasenplatz verlegt wurde, stellt sich für das Tura-Spiel die gleiche Frage nach dem Austragungsort und Untergrund. „Wir wollen gerne spielen“, sagte Grohns Trainer Torben Reiß und wird auch diesmal wieder versuchen, eine Austragung der Partie möglich zu machen. Die gelb-gesperrten Spieler Keisuke Morikami und Ali Atris kehren wieder in den Grohner Kader zurück.
Mo., 15 Uhr, Oeversberg/SAV-Platz

Artikel von Marc Gogol

Herren 03.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Lemwerder feiert 2:0 Derbysieg

Lemwerder feiert 2:0-Derbysieg

Beim zuletzt stark aufspielenden SV Grohn sichern Andre Niedzulka und Sandro Iacovozzi dem SVL drei wichtige Punkte

Nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg des SV Lemwerder im Nordderby beim SV Grohn bleiben die Abstiegssorgen der „Husaren“ unverändert groß. Auch die erneute Verlegung des Spiels auf den Kunstrasenplatz am Vegesacker Stadion brachte für den SV Grohn keine Vorteile. Der SVLemwerder gewann insgesamt verdient und hält weiter Anschluss an die Spitzenränge der Fußball-Landesliga. „Zwei individuelle Fehler von uns vor den beiden Gegentoren in der ersten Halbzeit haben das Spiel entschieden“, resümierte Grohns Trainer Torben Reiß. „Spielerisch war das zudem heute mager von uns. Wir haben uns nach vorne schwergetan, es fehlten die kreativen Köpfe.“ Gemeint waren die gelb-gesperrten Keisuke Morikami und Ali Atris, ohne deren ordnende Hand im Mittelfeld produzierten die nominellen Gastgeber viele Fehlpässe und Ballverluste. Zudem wurden insbesondere zu Beginn der Partie viele lange Bälle geschlagen, die jedoch nie einen Adressaten fanden.

Bezeichnend, dass die erste Grohner Offensivaktion aus einem Distanzschuss von Mannschaftskapitän Jan-Philipp Heine entsprang. Diesen konnte Lennart Scholz im SVL-Tor jedoch zur Ecke lenken. Auf der Gegenseite zeigte Tim Weinmann ebenfalls mit einem Schuss aus der Ferne seine Gefährlichkeit auf. Dann war es auch schon soweit, und der Ball lag das erste Mal im Grohner Tornetz. Janis Enßle und Yusuf Demir konnten zu zweit den enteilenden Tim Weinmann nicht aufhalten, und dessen Hereingabe fand André Niedzulka, der ohne Mühe einnetzen konnte (18.). „Wir haben gleich Gas gegeben und viele Ballgewinne in den ersten Minuten verzeichnet“, lobte Lemwerders Trainer Norman Stamer seine Mannschaft, auch in Anspielung an die verschlafene erste Spielhälfte bei OT Bremen (2:2). „Ich habe da viele gute Sachen gesehen“, bemerkte der SVL-Übungsleiter weiter bezüglich des ersten Durchgangs.

Allerdings mussten die Gäste neun Spielminuten später vermeintlich den Ausgleich hinnehmen, doch der Treffer von Zardasht Abdulrahman wurde von Schiedsrichter Daniel Grube (TS Woltmershausen) nach Rücksprache mit seinem Assistenten an der Linie wieder zurückgenommen. Der Assistent hatte den Torschützen beim Pass von Jan-Philipp Heine im Abseits gesehen, mit dem sofortigen Heben seiner Fahne aber gezögert. So war der Grohner Jubel verfrüht. Ein echter Torjubel war dann sechs Minuten vor der Halbzeitpause Lemwerders Sandro Iaco­vozzi vergönnt. Dieser behauptete den Ball am kurzen Pfosten, weil die Grohner Abwehrspieler viel zu nachlässig eingriffen, und konnte nach einer Körperdrehung halbhoch einschießen. Kurz zuvor hätte bereits Sean Yannik Windhorst das 2:0 für seine Farben erzielen können, scheiterte aber an einer Glanzparade von Grohns Torwart Mehmet Tugay Tiras. Im zweiten Spielabschnitt tat der SV Lemwerder nach Feststellung von Norman Stamer „nur noch das Nötigste“, das reichte aber, um den Dreier festzuhalten. Im Gegenteil, Tim Weinmann (zweimal) und Sean Yannik Windhorst hätten sogar das 3:0 markieren können. Der SV Grohn mühte sich redlich, aber auch die frühe Einwechselung von Stürmer Muhammed Özkul (41.) brachte keine echte Torchance mit sich. Der SV Grohn genießt am Ostermontag gegen OT erneut Heimrecht, der SV Lemwerder muss nochmals auswärts, diesmal beim TuS Komet Arsten, ran.

Artikel von Marc Gogol

Herren 23.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohn-Coach erwartet motivierten TV Bremen-Walle 1875

Grohn-Coach Reiß erwartet motivierten TV Bremen-Walle 1875

Nach zwei Siegen in Folge fährt der Landesliga-Aufsteiger selbstbewusst nach Bremen-Nord

Der SV Grohn möchte seine Serie von zwei Siegen in Folge gegen den Zehnten TV Bremen-Walle 1875 ausbauen. „Das wird aber keine einfache Aufgabe, weil die Waller nach ihrem 4:0-Erfolg über die DJK Germania Blumenthal mit Sicherheit motiviert an die Sache herangehen werden“, gibt SV-Coach Torben Reiß zu bedenken. Reiß schaute bei diesem Sieg zu und erkannte eine sehr lauffreudige TV-Mannschaft, die gut als Team zusammenarbeite. „Vorne drin ist der bullige Stürmer Aziz Karlidag sehr auffällig“, sagt Reiß. Karlidag markierte gegen die DJK auch das 1:0.

Die „Husaren“ verloren das Hinspiel ebenfalls mit 0:4. „Das wollen wir jetzt natürlich besser machen“, erklärt Torben Reiß. Er bangt noch um den Einsatz seines Torwarts Mehmet Tugay Tiras, der zuletzt mit einer Grippe pausieren musste. Auch Grohns spielender Co-Trainer Jan-Philipp Heine war krank. Zudem ist Jan Benedikt Bujalla angeschlagen. „Das Spiel gegen eine Mannschaft, die hoch presst und zuletzt zweimal mit 4:0 siegte, wird kein Selbstgänger für uns. Wir müssen sehr konzentriert zu Werke gehen“, mahnt Reiß.

Sein Trainerkollege erwartet ebenfalls ein Spiel auf Augenhöhe. "Beide Teams scheinen im Moment gut drauf zu sein, die Tagesform wird sicherlich den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben", so Uli Bitomsky. Dem Waller Coach ist nicht entgangen, dass sich die Nordbremer im Winter gut verstärkt haben und der aktuelle Tabellenplatz der Mannschaft nicht gerecht wird. Bitomsky sieht in dem Spiel eine große Chance, "einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt" zu machen. Mit einem Erfolg hätten die Waller ihren Vorsprung auf Grohn auf zehn Punkte ausgebaut. Einerseits. Andererseits kann er auch auf vier Punkte schrumpfen. "Und Grohn hat noch ein Spiel in der Hinterhand", weiß Bitomsky. "Aber webnn wir die richtige Einstellung an den Tag legen, die gegen Hemelingen und DJK Blumenthal weltklasse war, dann ist auf jeden Fall ein Sieg für uns drin."

So, 15 Uhr, Oeversberg oder Kunstrasen Vegesack

 

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Herren 12.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Nach der 2:0-Halbzeitführung schießen die "Husaren" gegen den TSV Lesum-Burgdamm noch sechs Tore

Schon vor zwei Wochen verlegte der Fußball-Landesligist SV Grohn sein Heimspiel vom zur Zeit noch unbespielbaren Oeversberg auf dem Vegesacker Kunstrasenplatz. Diesen Heimvorteil nutzten die noch abstiegsgefährdeten Mannen von SVG-Trainer Torben Reiß gegen TuS Komet Arsten bekanntlich zu einem wichtigen 2:1-Erfolg. Und auch gegen den Nachbarn TSV Lesum-Burgdamm klappte es nun vorzüglich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit behielten die "Husaren" mit einem rekordverdächtigen 8:0 (2:0)-Erfolg die Oberhand.

Im Hinspiel setzten sich die Lesumer Ende August des vergangenen Jahres noch recht souverän mit 4:0 durch. Bei dem Kaltstart – in diesem Jahr waren die „Heidberger“ im Vergleich zu den Grohnern punktemäßig noch nicht im Einsatz – mussten die Gäste um Trainer Gino Shabani aber gleich auf mehrere Stammspieler aus unterschiedlichen Gründen verzichten. "Für uns war es sehr schwierig, die sehr vielen Ausfälle zu kompensieren. Ich bin sehr verärgert, dass wir so nur mit elf Feldspielern gegen Grohn antreten konnten", schimpfte Shabani, der sich vor dem Anpfiff eigentlich ein Unentschieden gewünscht hatte.

Auf dem SAV-Sportplatz hätten die Lesumer aber durchaus in Führung gehen können. Gleich zwei große Möglichkeiten hatte Fikri Cam auf dem Fuß, doch in der fünften Minute hatte er kein Glück beim Abschluss und sieben Minuten später schoss Cam über den Grohner Kasten. Auch Niklas Lehmkuhl hatte nach guter Vorarbeit des TSV-Mannschaftsführers Remigius Wild, der nach seiner Auswechslung in Sachen Lesumer Kader auch einen dicken Hals hatte – eine gute Möglichkeit (14.).Doch besser machten es einfach die Grohner. Schon der erste Treffer durch Keisuke Morikami war einfach sehenswert und das Eintrittsgeld wert. Morikami sah, dass der Lesumer Schlussmann Riad Bardhi etwas zu weit vor seinem Tor stand und überlistete ihn mit einem Schuss von der Mittellinie genau in den Winkel. Den zweiten Treffer von Ahmet Aydogan bereitete dann Keisuke Morikami über Cansin Cetin mustergültig vor (10.). In der 37. Minute hätte dann Cansin Cetin eigentlich auf 3:0 erhöhen müssen, doch er scheiterte in einer 1:1-Situation am gutparierenden Lesumer Torwart Riad Bardhi.

Den dritten TVG-Treffer holte Keisuke Morikami per Hechtflugkopfball in der 47. Minute nach, eine Minute später erhöhte Morikami per Direktschuss auf 4:0. Das Ergebnis auf 7:0 schraubten dann die eingewechselten Akteure Benjamin Samorski (63.) und Muhammed Özkul (73./78.) – damit hat Özkul bereits 14 Saisontore erzielt. Den Schlusspunkt setzte Florian Samorski aus halbrechter Position unmittelbar vor dem Abpfiff mit dem zweiten Sonntagsschuss ebenfalls genau in den Winkel. "An so einem Tag klappt dann auch so etwas", freute sich der „Husaren“-Co-Trainer Matthias Günther. Damit haben die Grohner in Sachen Abstiegskampf einen wichtigen Dreier geholt und auch ihr Torverhältnis erheblich verbessert.

"Wir waren viel besser in den Zweikämpfen und haben den Ball besser laufen lassen. Wir wollten das Nordderby auf jeden Fall gewinnen und haben das auch ohne Jan-Philipp Heine gut über die Bühne gebracht. Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen", berichtete Grohns starker Innenverteidiger Yusuf Demir. Glänzen konnten
auch der Dreifach-Torschütze Keisuke Morikami und Benjamin Samorski. Morikami überzeugte erst im Mittelfeld und ließ dann auch in der Abwehr nichts mehr anbrennen.

Herren 09.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Doppelte Derby-Spannung

Fußball-Landesliga Bremen

Doppelte Derby-Spannung

Nach der Komplettabsage des Vorwochenendes sieht der Spieltag nun zwei Ortsderbys vor. Die TSV Farge-Rekum empfängt den SV ­Lemwerder, und der SV Grohn hat den TSV Lesum-Burgdamm zu Gast.

Bremen-Nord. Nach der Komplettabsage des Vorwochenendes durch den Bremer Fußball-Verband sieht der Spieltag der Fußball-Landesliga an diesem Wochenende zwei spannenden Ortsderbys vor. Die TSV Farge-Rekum empfängt den SV ­Lemwerder, und der SV Grohn hat den TSV Lesum-Burgdamm zu Gast. Die DJK Blumenthal spielt zu Hause gegen den SC Vahr-Blockdiek.


SV Farge-Rekum – SV Lemwerder: Es ist jetzt der vierte Versuch der Schützlinge von Trainer Björn Reschke, im Jahr 2018 ein Punktspiel auszutragen. Und die Vorzeichen stehen gut, dass er diesmal gelingt. Der Farger Schlackeplatz ist zurzeit auf jeden Fall bespielbar, eventuell geht sogar der Rasenplatz. „Die Mannschaft ist brandheiß, weil es nun wohl endlich losgeht“, berichtet Björn Reschke und rechnet sich gegen den Tabellenvierten aus der Wesermarsch durchaus etwas aus. „Wir bauen darauf, dass gegen Lemwerder immer auch die Tagesform eine Rolle spielt und dass wir Heimvorteil haben“, sagt der TSV-Coach. Ihm stehen alle Akteure außer Gianluca Capoferri zur Verfügung, der nach seiner langwierigen Verletzung inzwischen aber auch wieder mit dem Lauftraining begonnen hat. Alle Urlauber sind zurück, die Grippewelle hat die Farger bisher verschont. „Lemwerder wird wohl auf Wiedergutmachung nach der Niederlage gegen Union aus sein“, vermutet Björn Reschke.

Wiedergutmachung ist auch ein Thema in den Gedankenspielen von Lemwerders Trainer Norman Stamer. Aber ein anderes ist auch die richtige Einstellung seiner Akteure – zum einen auf den Gegner, zum anderen auf die Platzverhältnisse. „Wir müssen vom Kopf her bereit sein, alles für einen Sieg zu tun, dann haben wir gute Möglichkeiten“, gibt Norman Stamer zu Protokoll. Die Fehler, die seine Mannschaft gegen Union (0:2) vorne und hinten fabriziert hat, müssten abgestellt werden, so Stamer weiter. Er mahnt zudem, den Tabellenletzten nicht zu unterschätzen. „Farge wird versuchen, gut in die Rückrunde reinzukommen, und hat seinen Kader im Winter ja auch an einigen Stellen verändert“, warnt der SVL-Trainer vor eigener Überheblichkeit. Denn will man in Lemwerder den Ansprüchen, vorne noch lange mitzumischen, gerecht werden, darf man sich so viele Ausrutscher nicht mehr erlauben. Der am Knie verletzte Kevin Schmidtke fällt ebenso aus wie der erkrankte Michael Wronski.
Sonntag, 15 Uhr, Rekumer Straße


SV Grohn – TSV Lesum-Burgdamm: Der SV Grohn zieht wieder einmal um. Das Nachbarschaftsderby findet im Vegesacker Stadion auf dem Kunstrasenplatz statt. „Die Unterbrechung nach dem Komet-Spiel, das gut war für unseren Gemütszustand, war schade“, begründet „Husaren“-Co-Trainer Matthias Günther, warum die Gastgeber nun unbedingt spielen wollen.

Auch die Tabellensituation ist Motivation für die Grohner, denn mit weiteren Punktgewinnen könnte man sich von den abstiegsgefährdeten beiden letzten Plätzen absetzen. „Jedes Spiel zählt jetzt“, sagt Matthias Günther. Allerdings müssen die Grohner möglicherweise auf eine ganze Menge angeschlagener Akteure verzichten. Die Liste der Spieler, deren Einsatz fraglich ist: Yusuf Demir, Jan-Philipp Heine, Muhammed Özkul, Janis Enßle und Michael Hatemoglu. Insofern wäre schon ein besseres Ergebnis als das klare 0:4 im Hinspiel ein Erfolgserlebnis für den SV Grohn.

Für den Gegner aus Lesum-Burgdamm bedeutet das Ortsduell einen Kaltstart. „Wir lassen uns überraschen“, sagt TSV-Trainer Gino Shabani, der nach eigenen Worten aufgrund der Witterungsverhältnisse eine mehr als bescheidene Vorbereitung hinter sich hat. „Wir müssen sehen, was wir von dem kompensieren und nachholen können, was wir in der Vorbereitung verpasst haben. Jammern nützt nichts“, so Gino Shabani weiter. Die Lesumer Mannschaft wird sich zudem aufgrund von Absagen wegen Arbeit, Urlaub oder Krankheiten erst kurzfristig quasi von selbst aufstellen, sodass die Gäste schon mit einem Unentschieden zufrieden wären. „Die wenigen Chancen, die wir wohl nur bekommen werden, müssen wir eben nutzen“, fordert Gino Shabani, um aus dem Vegesacker Stadion etwas Zählbares mitzunehmen. „Auf jeden Fall wird Grohn ein anderes Gesicht zeigen als noch im Hinspiel“, warnt der TSV-Trainer.
Sonntag, 15.15 Uhr, Stadion Vegesack


DJK Germania Blumenthal – SC Vahr-Blockdiek: Mit dem Schwung aus dem Tura-­Spiel (3:0) gehen die „Germanen“ auf Punktejagd gegen die nur zwei Punkte und drei Tabellenplätze hinter ihnen liegenden „Vahraonen“. Die Stadtbremer gewannen zuletzt mit 3:2 in Woltmershausen und werden vermutlich ebenfalls voll motiviert anreisen, zumal auch sie die Punkte dringend benötigen. „Wir werden versuchen, das Beste zu geben“, umschreibt DJK-Trainer Abdelfattah Rhazani die etwas unklare Ausgangslage. Zwar haben seine Spieler in diese Woche wieder dreimal draußen trainiert, doch im Spielrhythmus sind sie noch lange nicht. „Wir werden vorsichtig und in Ruhe beginnen“, lautet die Taktik des Coaches, der keine Spieler-Ausfälle zu beklagen hat. Da die Rasenplätze am Burgwall bis Ende März gesperrt sind, wird auf alle Fälle auf dem Kunstrasenplatz gekickt.
Sonnabend, 15 Uhr, Burgwall

von Marc Gogol - 09.03.2018

Herren 09.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Ein Juwel beim SV Grohn

Ein Juwel beim SV Grohn

Die Regionalliga im Visier

Der 25-jährige Keisuke Morikami zählt zu den Leistungsträgern beim Fußball-Landesligisten SV Grohn. Seine Tage bei den "Husaren" scheinen gezählt, aber jetzt gibt er alles für den Klassenerhalt

Grohn. In der Saison 2016/17 kam Keisuke Morikami für den SV Grohn in der Fußball-Bremen-Liga 25 Mal zum Einsatz, aber auch er konnte den Abstieg in die Landesliga nicht verhindern. In dieser Spielzeit gehört der 25-Jährige bei den abstiegsgefährdeten „Husaren“ erneut zu den Leistungsträgern und blickt so bereits auf 15 Einsätze zurück.

Also alles gut in Sachen Keisuke Morikami, oder? Nein, die Zeichen in der Personalie Morikami stehen eindeutig auf Abschied, weil der Noch-Grohner unbedingt höher spielen möchte. So spricht alles dafür, dass der Mittelfeldstratege nach Saisonende sich das Grohner Trikot wieder auszieht und bei einem anderen Verein anheuert. Möglichst laut Keisuke Morikami in Bremen, „aber auch ein Wechsel innerhalb von Deutschland ist möglich“, äußerte sich der in Gröpelingen wohnende Kicker.

Trotz der vielen Niederlagen in der Landesliga-Hinrunde zählte der Japaner bei den Mannen um Trainer Torben Reiß stets zu den Besten. Auch beim erfolgreichen Rückrundenstart gegen den TuS Komet Arsten hatte der Nordbremer zuletzt großen Anteil, dass sich der Drittletzte gegen die Stadtbremer mit 2:1 durchsetzte.

Dabei wäre Keisuke Morikami fast schon jetzt nicht mehr im Kader des Landesligisten gewesen. Kein geringer als der traditionsreiche Bremen-Ligist Bremer SV flirtete in der Winterpause ganz heftig mit dem Mittelfeldspieler – ohne Erfolg. Es fehlte nicht viel und so hätte Morikami schon in dieser Rückrunde unter anderem mit dem Ex-Blumentaler Schlussmann Malte Seemann beim BSV in einer Mannschaft gespielt.

Aber warum platzte der Wechsel zum Panzenberg denn nun eigentlich? „Ja, es war für den SV Grohn zum Jahreswechsel einfach ein sehr ungünstiger Zeitpunkt. Da mussten wir in Sachen Morikami-Wechsel natürlich den Fokus nur auf unseren Verein legen“ (Reiß). Und damit war die Geschichte für seinen jetzigen Trainer Torben Reiß, der für Keisuke Morikami schon eine gewisse Vater-Funktion einnimmt – sich so zum Beispiel um Arbeit, Wohnung und seine Deutsch-Kenntnisse kümmerte – auch erledigt. 

Doch auch so dürften die Tage beim SV Grohn aus Sicht des Japaners gezählt sein. Wer sich schon einmal eine Partie der Grohner angesehen hat, dem wird bestimmt aufgefallen sein, dass Keisuke Morikami mit seiner Ballbehandlung aus dem Team etwas heraussticht und er in einer höherspielenden Mannschaft auf jeden Fall besser aufgehoben wäre. Dieser Meinung ist auch Torben Reiß. „Aber für Grohn wäre es ein großer Verlust, wenn Keisuke uns im Sommer verlassen würde. Wir sind natürlich bemüht, ihn zu halten, aber wir werden ihn nicht mit allen Mitteln halten. Er muss es auch wollen“, so Reiß. Sollte es nun nach Saisonende doch zum Abschied kommen, ist die Tür beim SV Grohn für Keisuke Morikami laut Reiß aber nicht zu. „Ein Wechsel außerhalb von Bremen ist für Keisuke schon aus beruflichen Gründen nicht so einfach“, sagte Torben Reiß.

Wie auch immer, auf jeden Fall möchte Keisuke Morikami mit den Grohnern den Klassenerhalt in der Landesliga noch schaffen und auch in Sachen Tore schießen, seine Bilanz (ein Saisontor) noch verbessern. „Anfangs wurde ich als Innenverteidiger eingesetzt. Nun spiele ich aber auf meiner Lieblingsposition – im Mittelfeld. Und so kann ich bestimmt noch ein paar Treffer erzielen“, meinte Keisuke Morikami, der bald auch noch den Fußball-Trainerschein machen möchte und möglichst in der Regionalliga spielen will.

Mit sieben Jahren bekam er in Japan den ersten Kontakt zum Fußball. Hiernach agierte Keisuke Morikami unter anderem in einer Universitätsmannschaft, bevor der 25-Jährige durch einen in Düsseldorf wohnenden Freund den Sprung nach Deutschland realisierte. Später heuerte er für eine Saison beim FC Leverkusen an, der in der Landesliga spielte.

Aber schon zu dieser Zeit strebte der Grohner nach Höherem. So entstand über Facebook der Kontakt zum damaligen Bremen-Ligisten SV Grohn, im Besonderen zu Torben Reiß. Gut möglich, dass sich die Wege von Keisuke Morikami und Torben Reiß im Sommer erst einmal trennen werden, aber die Tür bei den „Husaren“ bleibt laut Reiß für Keisuke Morikami ja immer geöffnet…

von Olaf Schnell - 09.03.2018

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