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Herren 04.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Reiß übergibt an Zurek

Reiß übergibt an Zurek

Die Rolle des Übungsleiters beim Fußball-Landesligisten bekleidet künftig Celestin Zurek – Matthias Günther bleibt Co-Trainer und Rolf Kisser ist weiterhin als Betreuer im Einsatz.

Grohn. Mitte April 2017 verkündete damals der SV Grohn die Verpflichtung von Coach Torben Reiß. Das „Husaren“-Eigengewächs bastelte hiernach auch viel mit Co-Trainer Matthias Günther an dem Kader des stark abstiegsgefährdeten Fußball-Landesligisten herum – mit Erfolg. Die Grohner zeigten sich nach einem sehr verkorksten Start immer stabiler und schafften nun  in der Saison 2017/18 auch vorzeitig den Klassenerhalt.

Zwar bleibt Torben Reiß in der kommenden Landesliga-Saison den Nordbremern erhalten, aber in einer anderen Funktion. Der 47-Jährige übernimmt künftig den Posten des Sportlichen Leiters. Dieses hat Torben Reiß übrigens auch schon unter Waldemar Krajczyk gemacht – und die Rolle des Übungsleiters bekleidet künftig Celestin Zurek – Matthias Günther bleibt Co-Trainer und Rolf Kisser ist weiterhin als Betreuer im Einsatz.

„Es bleibt eigentlich alles beim Alten. Ich bin weiterhin sehr dicht an der Mannschaft dran, setze in Zukunft nur andere Schwerpunkte und Celestin kümmert sich um die Traineraufgaben, die ich bisher auch noch machte“, äußerte sich Torben Reiß. Vor allem möchte sich der künftige Sportliche Leiter um die Grohner Neuzugänge kümmern, um die formellen Dinge des Vereins und um Sponsorensuche.

„Wenn der Schuh drückt und Celestin Zurek oder Matthias Günther mal verhindert sind, helfe ich auch dort natürlich im Trainerbereich aus. Ich werde also sportlich noch sehr dicht an der ersten Mannschaft dranbleiben“, berichtete Torben Reiß. Reiß betont auch, dass die Grohner in der kommenden Landesliga-Saison nicht unbedingt ganz oben angreifen wollen. Wichtig ist, dass wir längerfristig mal mit einem unveränderten Kader zusammenarbeiten können. „Aber auch im Hinblick auf die nächste Saison haben wir leider wohl wieder einige Abgänge zu verzeichnen“, klagte Torben Reiß.

Der Grohner Spartenleiter Murtaza Celik (36) möchte nun auch gerne länger mit einem Trainer zusammenarbeiten. So wurde Celestin Zurek nach einem fünfstündigen Gespräch ein ganz heißer Kandidat und letztlich auch der neue Coach bei den „Husaren“. „Ein Trainer muss den Verein einfach lieben und vor allem auch mit den jungen Spielern klar kommen. Wir haben so eine interne Lösung favorisiert und dann war Celestin natürlich der richtige Mann für uns. Er passt gut zum Charakter der Spieler. Nun ist die Konstellation im Trainerbereich bestens“, meinte Murtaza Celik.

Grohns neuer Coach Celestin Zurek ist kein Unbekannter beim Oeversberg. Der Hobby-Angler, der erst kürzlich in Norwegen in Sachen angeln unterwegs war, stand bei den „Husaren“ im Trainerbereich und als Jugendtrainer von 1997 bis 2014 schon sehr lange an der Seitenlinie. Zuletzt fungierte der 50-Jährige  zwei Jahre beim Nachbarverein 1. FC Burg und legte danach eine längere Pause ein.

In dieser Zeit wurde er von den Grohner Verantwortlichen um Torben Reiß bereits angesprochen, doch erst jetzt passte es in sein Zeitfenster. Aufgrund des neuen Postens muss Celestin Zurek in Sachen Angeln nun sicherlich etwas kürzertreten. Doch das nimmt er gerne in Kauf. „Ich gönne nun den Fischen mal eine etwas längere Pause“, sagte Celestin Zurek.

Artikel von Olaf Schnell

Die Norddeutsche vom 06.06.2018

Herren 04.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn setzt große Hoffnung in Jannis Kurkiewicz

SV Grohn setzt große Hoffnung in Jannis Kurkiewicz

28-Jähriger gilt als Zugpferd bei der Schar der Neuankömmlinge / Insgesamt neun Verstärkungen

Am Sonntag, 8. Juli, wird der Neu-Trainer Celestin Zurek des Landesligisten SV Grohn seine Mannschaft nach der Sommerpause wieder zum Training bitten. Und nun zum wiederholten Mal mussten die „Husaren“ ihren Kader wieder kräftig umkrempeln. Aber das soll in der Zukunft laut dem neuen Sportlichen Leiter Torben Reiß möglichst nicht mehr so oft vorkommen. Zur Saison 2018/19 können die Grohner also wieder stolze neun Neuzugänge integrieren, drei Spieler verlassen auf jeden Fall den Verein.

Als seinen ersten Neuen vermeldete Reiß Jannis Kurkiewicz vom Bremen-Ligisten SG Aumund-Vegesack. Verständlich, hoffen sich die Nordbremer von dem 28-jährigen Routinier im Mittelfeld und Sturm einige Akzente und Treffer in der kommenden Landesliga-Saison. Vom SV Eintracht Aumund kommen gleich zwei Spieler: Tristan Geier (Mittelfeld, rechts/links) und Luc-Niklas Pohl (Mittelfeld/Abwehr). Ebenfalls im Mittelfeld können Shamsedin Amini (FC Riensberg 11) und Rückkehrer Michael Busche (Bremer SV) eingesetzt werden. Gleich vier neue Abwehrspieler konnte Grohn mit Danny Küllmar, Timon Zydel (beide JFV Bremen), Shahin Azimy (Bremer SV II) und Mehmet Kut (SG Aumund-Vegesack II) gewinnen. Nicht mehr im SVG-Kader sind Demir Yusuf (zur SG Aumund-Vegesack), Ahmet Aydogan, Tengisbold Riemeyer (beide TS Woltmershausen), Michael Hatemoglu (FC Huchting) und Pascal Sperling (Ziel unbekannt).

Ob Keisuke Morikami noch in der nächsten Saison bei den Grohnern mitspielt, steht zurzeit noch in den Sternen. Der 26-jährige Offensivspieler steht momentan noch im Kontakt mit drei höher spielenden Vereinen. Sollte Morikami sich nicht zu einem Vereinswechsel entscheiden, könnte es durchaus sein, dass der Mittelfeldakteur noch eine weitere Spielzeit bei den „Husaren“ im Einsatz ist. „Das wäre natürlich für uns schon eine große Verstärkung für die nächste Saison“, berichtet Torben Reiß.

„Neben Jannis Kurkiewicz möchten bei uns vor allem die jüngeren neuen Spieler den nächsten Schritt machen. Wir wollen nun versuchen, diese Jungs längerfristig bei uns zu halten. Vom Charakter her könnte es passen. Talentiert sind sie ohnehin“, äußerte sich Reiß, der mit dieser Mannschaft erst einmal nicht mehr gegen den Abstieg spielen möchte – und „möglichst lange zusammenarbeiten will“ (Reiß). Neben den vielen Trainingseinheiten werden die „Husaren“ auch an den beiden traditionellen Fußball-Turnieren beim SV Eintracht Aumund (28. Juli bis 4. August) und der TuSG Ritterhude (21. bis 28. Juli) teilnehmen, um dann bestens gerüstet in die neue Landesliga-Saison 2018/19 zu starten.

Artikel von Olaf Schnell

Sportbuzzer vom 28.06.2018

Herren 29.05.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn hat sich gerettet!

SV Grohn hat sich gerettet!

Landesligist bezwingt OT Bremen mit 4:0 und feiert damit den Klassenerhalt

Der Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga ist dem SV Grohn nun sicher. Mit dem souveränen 4:0 (0:0)-Erfolg beim TSV OT Bremen haben die Grohner letzte Zweifel beseitigt und sich von den Abstiegsrängen so weit entfernt, dass keine Gefahr mehr besteht. „Wir sind gerettet. Das war unser Meisterstück“, freute sich Grohns Trainer Torben Reiß über den Ligaverbleib.

Daran war zur Winterpause noch nicht wirklich zu denken, mit nur neun Punkten sah die Situation vor einigen Monaten noch dramatisch aus. Doch rohn reagierte, verpflichtete mehrere neue Spieler und liegt derzeit auf dem sechsten Rang der Rückrundentabelle. Der Sieg bei OT Bremen kam aber erst in der zweiten Halbzeit zu Stande.

Zwei Standardtore von Yusuf Demir leiteten den 4:0-Auswärtssieg ein. Erst schlenzte der Verteidiger gleich nach Wiederbeginn einen Freistoß aus 20 Metern in den Winkel, dann verwandelte Demir einen Foulelfmeter souverän. Fortan gestaltete Grohn das Spiel mit klaren Vorteilen für sich. Anders als noch in der ersten Halbzeit, nutzten sie dann auch weitere Chancen. Ali Atris und Cansin Cetin schraubten das Ergebnis auf 4:0. Grohn-Schlussmann Mehmet Tugay Tiras konnte sogar noch einen Elfmeter parieren. Nach dem Schlusspfiff machte sich bei den "Husaren" Erleichterung breit.

In Osterholz ergab sich zunächst ein eher müder Start. Beiden Mannschaften machten die äußeren Bedingungen sichtlich zu schaffen, die hohen Temperaturen ließen kein temporeiches Spiel zu. Die Teams beschränkten sich hauptsächlich auf die Sicherung der Defensive. So entwickelte sich ein zähes Duell ohne wirkliche Höhepunkte. Erst in der siebten Minute ergab sich für Grohn die erste Chance. OT-Schlussmann Dixit konnte den wuchtig geschossenen Freistoß von Jusuf Demir jedoch über das Tor lenken. Dieser Warnschuss wirkte bei den Gastgebern wie ein Wachrüttler. Sie wurden aktiver und spielten mutigen Fußball.

Es dauerte auch nicht lange, da hätte OT in Führung gehen müssen. Miguel Troue kam nach einem Fehlpass in der Grohner Defensive an den Ball und sprintete im Alleingang auf den gegnerischen Kasten zu. Der Angreifer scheiterte jedoch an Keeper Tiras. Kurz vor dem Halbzeitpfiff mussten die Nordbremer dann noch einmal zittern. Ein Freistoß aus 18 Metern landete aber genau in den Armen des Torhüters.

Nach dem Seitenwechsel gab dann Grohn den Ton an. Die Elf von Torben Reiß spielte dynamischer und deutlich zielstrebiger, vor allem überzeugte sie mit ihren Offensivaktionen. Es dauerte nicht lange, da wurden sie für den mutigen Auftritt belohnt. Jusuf Demir übernahm Verantwortung und zirkelte einen Freistoß präzise ins Tor. Dieser Treffer zum 1:0 (56.) war Grohns Türöffner. Als Cansin Cetin zwölf Minuten später im Strafraum der Ost-Bremer nur durch ein Foul zu stoppen war, verwandelte erneut Jusuf Demir den Elfmeter. OT hatte sich zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon aufgegeben, lieferte nur noch wenig Gegenwehr und konnte die weiteren Treffer durch Ali Atris (71.) und Cansin Cetin (80.) nicht mehr verhindern.

Artikel von Mats Vogt

Bericht SPORTBUZZER 27.05.2018

Herren 22.05.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Vahr im Glück - 2:1

Vahr im Glück - 2:1

Trainer Wojciech Glombik entschuldigt sich bei Grohn-Coach Torben Reiß für den Sieg

„Tut mir leid“, entschuldigte sich der Trainer des SC Vahr Blockdiek, Wojciech Glombik, gleich nach dem Abpfiff bei seinem Pendant vom SV Grohn, Torben Reiß, für den glücklichen 2:1-Sieg seiner Mannschaft in der Fußball-Landesliga. Die „Husaren“ verpassten damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. „Ein Punkt wäre aber verdient gewesen“, urteilte Reiß.

Ali Atris verlängerte nach 26 Minuten einen Eckball von Cansin Cetin mit dem Fuß zum 1:0 für den Gast in die Maschen. Nur sechs Minuten später versäumten es die Nordbremer, Davin Maaß im Mittelfeld an einem Pass auf Raymondo de Souza zu hindern. Letzterer glich zum 1:1 aus. Kurz vor der Pause hätte Cansin Cetin seine Farben beinahe erneut in Führung gebracht. Doch dieser scheiterte nach einem Ballgewinn von Kerim Kerimov im Mittelfeld am gut reagierenden SC-Keeper Jonas Heigl.

Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber zunächst ein optisches Übergewicht. Joker Benjamin Samorski vergab nach 68 Minuten die erste gute Gelegenheit für die Gäste in Durchgang zwei. Er wurde nach einem langen Ball von Keisuke Morikami im letzten Moment ausgebremst. Nun hatten die Grohner ihre beste Phase. Vahrs Patrick Glombik verhinderte in höchster Not einen Querpass von Benjamin Samorski auf den in der Mitte freistehenden Cansin Cetin (70.). Auch drei Eckbälle für Grohn führten in dieser Zeit nicht zum Erfolg.

„Den habe ich schon drin gesehen“, atmete Torben Reiß auf, nachdem Caner Yildirim auf Zuspiel von Kevin Kriewitz den SVG-Kasten unbedrängt verfehlte (72.). 60 Sekunden später traf Marco Dzien das Leder nicht richtig, sodass dieses zu einer sicheren Beute für Grohns Torwart Mehmet Tugay Tiras geriet. In diesen Minuten lag ein Vahrer Treffer in der Luft. „Da war es ja schon schwerer, den Ball vorbeizuschießen“, kommentierte SVG-Co-Trainer Matthias Günther eine verpasste Riesenchance von Kevin Kriewitz. Dieser zielte freistehend links vorbei (78.).

Reiß spürte, dass sein Team jetzt Hilfe braucht: „Kommt Grohn, alle noch einmal.“ Das sich andeutende Unheil vermochte der Coach aber nicht zu verhindern. Zardasht Abdulrahman führte einen Einwurf zu hektisch aus, sodass er damit einen schnellen Angriff der Hausherren einleitete. Kevin Kriewitz schien das Spielgerät nach einer Linksflanke von Caner Yildirim ein wenig über den Schlappen zu rutschen. Dennoch schlug der Ball rechts unten zum 2:1-Siegtor für das Heimteam ein (87.).

„Es war klar, dass die Mannschaft, die das erste Tor in der zweiten Halbzeit erzielt, gewinnen wird“ (Reiß). Fast hätte Caner Yildirim einen erneuten Einwurf von Abdulrahman verwertet. Auch Marco Dzien hatte noch das dritte Tor auf dem Fuß (89.). Von Grohn kam offensiv nichts mehr. „Wir haben uns beim Gegentor zum 1:2 blöd angestellt. Dennoch werden wir uns nun nicht unterkriegen lassen“, betonte Reiß.

Artikel von Karsten Hollmann

Bericht SPORTBUZZER 21.05.2018

Herren 14.05.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn lässt es gegen den SC Borgfeld richtig krachen

SV Grohn lässt es gegen den SC Borgfeld richtig krachen

Die abstiegsbedrohten "Husaren" fertigen den Landesliga-Tabellenführer mit 5:2 ab

"Ich habe das vorher im Gefühl gehabt, dass es ein schwieriges Spiel wird und dass wir heute fällig sind", meinte Borgfelds Trainer Ugur Biricik nach dem verlorenen Gastspiel gegen den abstiegsgefährdeten SV Grohn in der Fußball-Landesliga. Beim Seitenwechsel stand es noch 1:1, doch nach 90 Minuten schlichen die Borgfelder mit einer 2:5-Packung vom Platz. Kräftig gejubelt wurde aber auf der anderen Seite über drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Gegen stark ersatzgeschwächte "Husaren" ging der Spitzenreiter erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung. Der SCB-Goalgetter Christopher Taylor ließ, nach einem feinen Pass in die Tiefe von David Lange, in der 14. Minute Grohns starken Schlussmann Florian Samorski keine Abwehrchance. Sieben Minuten später stand es dann schon fast 2:0 für die Gäste, weil die Mannen um Trainer Torben Reiß sich erst einmal nach dem frühen Rückstand berappeln mussten. So hätte fast der Borgfelder Björn Nennecke von einer Grohner Unkonzentriertheit profitiert.

Doch allmählich kamen die Nordbremer auf Touren. Nach sehenswerter Vorarbeit von Ali Atris konnte Benjamin Samorski in der 26. Minute das 1:1 markieren. Nach dem Seitenwechsel verloren die Schützlinge von Ugur Biricik dann überraschend immer mehr den Faden, nachdem Benjamin Samorski die Borgfelder gleich zweimal schockte. In der 59. und 68. Minute konnte er jeweils per Konter den machtlosen FCB-Schlussmann Simon von Hallen überwinden. Nach dem 1:3-Rückstand brachte Christopher Taylor den Gast zwar per unhaltbaren Foulelfmeter in der 80. Minute zum 2:3 noch einmal heran, doch in der spannenden Schlussphase hatte der abstiegsgefährdete Gastgeber letztlich das bessere Ende für sich. Der eingewechselte Kerim Kerimov markierte nach einer zweimonatigen Verletzungspause das 4:2 (90.) und Ali Atris (90+2) traf letztlich, nach tollem Zuspiel von Matthias Günter und Benjamin Samorski, zum 5:2 ins Borgfelder Tor – und brachte so die Grohner Fans mächtig in Stimmung. "Aufgrund unseren kleines Kaders war das eine ganz starke Teamleistung. Da sieht man, was im Fußball alles möglich ist. Mein Bruder hat natürlich auch richtig stark gespielt", meinte Grohns Schlussmann Florian Samorski, der in der 67. Minute vor allem beim Kopfball von Nicolas Soller stark reagierte.

Artikel von Olaf Schnell

Bericht SPORTBUZZER 13.05.2018

Herren 07.05.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn zerstört Farges Hoffnung auf den Klassenerhalt

SV Grohn zerstört Farges Hoffnung auf den Klassenerhalt

Die "Husaren" schlagen das Landesliga-Schlusslicht mit 4:1 und begraben so die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt der TSV Farge-Rekum

„Das waren drei ganz wichtige Punkte für uns“, atmete der Trainer des Landesligisten SV Grohn, Torben Reiß, nach dem Schlusspfiff auf. Mit 4:1 hatte sich seine Mannschaft am sommerlichen Sonntagnachmittag im Landesliga-Lokalderby bei der TSV Farge-Rekum durchgesetzt und sich damit ein kleines Polster zum ersten Abstiegsplatz verschafft. Ein Polster, das zwar alles andere als ein sanftes Ruhekissen bedeutet, das den "Husaren" aber hilft, dem kommenden Spieltag mit einer gewissen Lockerheit entgegen zusehen. Schließlich gilt es, beim souveränen Tabellenführer SC Borgfeld nicht unter die Räder zu kommen.

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Lockerheit zeichnete den SV Grohn auch auf dem sonnenüberfluteten Rasenplatz in Farge aus –auf dem die Gastgeber, wie so oft in den vergangenen Wochen, einen guten Start erwischten, aber ihre Chancen nicht nutzten und deshalb einmal mehr den Faden verloren. Der SV Grohn präsentierte sich fortan als die spiel- und vor allem willensstärkere Mannschaft. Björn Reschke, Trainer der TSV Farge-Rekum nach dem Schlusspfiff der fairen Partie: „Der Sieg der Grohner geht auch in der Höhe in Ordnung, weil sie mehr wollten als wir.“ Davon konnte in der Anfangsphase freilich keine Rede sein. Bereits in der dritten Spielminute hätte der Tabellenletzte in Führung gehen müssen. Doch nach exaktem Zuspiel von Philipp Bohnhardt semmelte Tim Schafranski den Ball aus Nahdistanz über den Querbalken. Nur 180 Sekunden später verhinderte Farges Torwart Jerome Schröder allerdings den Rückstand, als er den Schuss des allein vor ihm aufgetauchten Benjamin Samorski parierte. Und noch einmal sollten die Farger Fans aufstöhnen, weil Philipp Bohnhardt Grohns Keeper Mehmet Tugay Tiras nicht überwand (24.).

Zu diesem Zeitpunkt kontrollierten die Gäste freilich schon das Geschehen auf dem Platz. Der SV Grohn übertrieb zwar bisweilen das Einzelspiel, ließ die meist mit langen Bällen operierenden Farger aber immer weniger zu zwingenden Aktion vor dem Strafraum kommen und ins Abseits laufen. Zudem erhöhten die Grohner den offensiven Druck kontinuierlich und erzielten in der 30. Minute folgerichtig durch Ali Atris die verdiente Führung. Nur zwei Minuten später verpasste Ismail Zivoli zwar den zweiten Grohner Treffer, doch der fiel wenig später durch Cansin Cetin, der von Ali Atris mit einem exakten Steilpass auf die Reise geschickt worden war. Auch in den zweiten 45 Minuten dominierten die Gäste die Partie, weil die TSV Farge-Rekum weiterhin kein Mittel fand, um die von Jan-Philipp Heine und Yusuf Demir organisierte Grohner Abwehr zu knacken. Und im Mittelfeld zündete Tengisbold Riemeyer nicht nur den Angriffsmotor der Gäste, sondern zeigte auch Torinstinkt. Das 0:3 in der 69. Minute ging ebenso auf sein Konto wie das vierte Tor des SV Grohn sieben Minuten vor Spielende. Es war die unmittelbare Antwort auf den Ehrentreffer der Gastgeber durch Philipp-Malte Barnat. Er hatte den Ball nach einem Freistoß von Christian Bohnhardt per Kopf im Grohner Netz untergebracht (82).

Artikel von Klaus Grunewald

Bericht SPORTBUZZER vom 06.05.2018

Herren 25.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn kassiert späte Niederlage

SV Grohn kassiert späte Niederlage

Gegen den FC Union 60 müssen die "Husaren" in der 88. Minute das 0:1 hinnehmen - und stehen so mit leeren Händen da

Mit einer äußerst unglücklichen 0:1 (0:0)-Heimniederlage musste sich am Sonntag der SV Grohn in der Fußball-Landesliga zufrieden geben. Die rund 70 Zuschauer merkten, dass der Gast FC Union 60 mit Aufstieg oder Abstieg nichts mehr zu tun hat, denn entscheidend taten die Gäste nichts fürs Spiel. Doch eine Unaufmerksamkeit der ansonsten mächtig bemühten Grohner in der Schlussphase der Partie genügte, die Gastgeber leer ausgehen zu lassen. Da war mehr drin, "absolut", befand nach Spielschluss auch SV-Trainer Torben Reiß. Ein "bisschen unglücklich" sei die Niederlage, umschrieb er das Ergebnis vorsichtig, denn Reiß wusste: "Bei einer besseren Chancenverwertung hätte man hier heute nicht verlieren dürfen."

Schon in der ersten Halbzeit hätten zwei Tore für die Heimelf fallen dürfen, ja eigentlich müssen. Die ständig anrennenden Grohner sahen in der 15. Minute einer schöne Hereingabe von Zardasht Abdulrahman auf den in der Mitte freistehenden Muhammed Özkul, doch der hämmerte den Ball am linken Pfosten vorbei. Eine weitere Viertelstunde später erspitzelte sich Benjamin Samorski in Nähe des Union-Strafraums den Ball, gab das Leder gleich weiter, doch Ahmet Aydogan zog zu harmlos und zu unplatziert ab (31.). Grohns Manko war, nicht noch häufiger den Ball kontrolliert in die Spitze gebracht zu haben. Zu häufig versprang das Leder oder stellte ein Union-Spieler den Fuß dazwischen. Die Gäste ihrerseits waren eigentlich nur auf Konter aus, die sie aber auch nicht überzeugend vortrugen.

Auch nach der Pause war Grohns größte Schwäche, dass zu wenige Spielzüge torgefährlich ausgespielt wurden – selbst wenn Union einen Samorski-Schuss gerade noch zur Ecke abwehrte (49.), in der 57. Minute gleich mehrere Grohner den Ball nicht ins Tor brachten oder Jan-Philipp Heine das Leder nach Zivoli-Ecke per Kopf neben den linken Pfosten setzte (68.). Bei einem einzigen Konter der Gäste war Grohn dann nicht entscheidend im Bilde, Unions Niklas Isserstedt durfte den Ball zu ungehindert auf den zu freistehend vor dem Tor wartenden Ruben Liesigk passen, der mit dem 0:1 keine Mühe hatte (88.). Torben Reiß wollte seine Spieler trotz der späten Niederlage  aber nicht kritisieren, schließlich hatten sie ihr kämpferisches Herz über  die gesamten 90 Minuten gezeigt. "Von der Sache haben sie es ganz gut gemacht", lobte der SV-Trainer, nur: "Die Durchschlagskraft fehlte."

Artikel von Carsten Spöring

Herren 16.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn fegt Melchoirshausen Weg - 6:0

SV Grohn fegt Melchiorshausen weg - 6:0

Nach dem 2:0-Halbzeitstand erzielen die Reiß-Mannen auf dem Vegesacker Kunstrasenplatz noch vier Treffer

Beide Mannschaften, der SV Grohn und der TSV Melchiorshausen, kämpfen in der Fußball-Landesliga noch um den Klassenerhalt. Die Gäste hatten zuletzt den Tabellennachbarn DJK Germania Blumenthal mit 2:1 bezwungen. Nun ließ die Elf von Trainer Lars Behrens ohne Robin Mau, Kevin Nienstermann und Chris Plate aber gegen die Grohner, nach dem 5:1-Hinspielerfolg, eine 0:6 (0:2)-Niederlage folgen. Verständlich, dass der Gäste-Trainer Lars Behrens nach dem Abpfiff enttäuscht war. "Wir haben in diesem Spiel kräftig mitgeholfen, dass die Grohner zu einem verdienten Erfolg kamen, vor allem in der Abwehr."

Aufgrund der starken Niederschläge wurde diese Begegnung kurzfristig auf den Kunstrasenplatz der SG Aumund-Vegesack verlegt, da die beiden Sportplätze der "Husaren" unbespielbar waren. Nach einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Dieter Finken (langjähriges SVG-Mitglied) hätte Melchiorshausen fast den Führungstreffer erzielt.

Nachdem SVG-Schlussmann Florian Samorski (spielte für den verhinderten Stammtorwart Mehmet Tugay Tiras) sich bei einem Befreiungsschlag etwas zu unkonzentriert gezeigt hatte, kam der Ball überraschend zum TSV-Spieler Lucas Görgens, der das Spielgerät nicht so richtig unter Kontrolle bekam. Es entwickelte sich hiernach ein munteres Spielchen, wobei sich beide Teams zu Beginn neutralisierten – auch wiederholt durch zu ungenaues Anspiel.

"Wir stehen gut, da passiert nichts", meinte der Gäste-Coach Lars Behrens. Doch er sollte nicht Recht behalten. Bereits drei Minuten später war die Reiß-Elf erfolgreich. Nach einem Diagonalpass von der Mittellinie vom Grohner Yusuf Demir nahm Keisuke Morikami den Ball gekonnt auf. Den anschließenden Abpraller nutzte Cansin Cetin aus der Nahdistanz zur 1:0-Führung (16.).

Nach einer TSV-Möglichkeit durch Ruben Njie (sein Schuss ging zwei Meter über das Tor) übernahmen die Grohner auf dem kleinen Kunstrasenplatz wieder das Kommando. Nach einer Glanzparade des Gäste-Schlussmannes Sascha Kleemann (40.) erhöhten die Nordbremer kurz vor der Halbzeit auf 2:0. Cansin Cetin bediente in dieser Szene Ali Atris,  der sich gegen Nils Kaiser behauptete und Torwart Kleemann mit einem Heber überlistete. Hellwach kamen die Grohner dann nach der Pause aus der Kabine und hatten anscheinend das richtige Zielwasser getrunken. Mit einem Doppelschlag sorgten Keisuke Morikami (49.) und Cansin Cetin (50./Schuss in den Winkel) für klare Verhältnisse.

Mit seinem zweiten Treffer von Keisuke Morikami stand es nach 57 Minuten bereits 5:0 für Grohn. Den Treffer zum 6:0-Endstand markierte letztlich Benjamin Samorkski (89.). Zuvor hatte Melchiorshausen durch Lucas Görgens noch Pech mit einem Pfostenschuss gehabt (51.).

"Das war für uns ein ganz wichtiger Sieg. Ich denke, der Dreier geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir glänzten gegen Melchiorshausen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Darauf können wir aufbauen, so zum Beispiel schon im nächsten Spiel gegen Union 60", äußerte sich ein zufriedener "Husaren"-Coach Torben Reiß.

Artikel von Olaf Schnell

Herren 15.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: !! Änderung der Spielortes !!

WICHTIGE INFORMATION !!!

Aufgrund der Unbespielbarkeit alle Plätze auf der BSA Översberg wird unser heutiges Heimspiel auf dem Kunstrasenplatz im Vegesacker Stadion stattfinden!

Der angesetzte Schiedsrichter hat um 11 Uhr die Entscheidung getroffen, dass es weder möglich ist auf dem Rasen noch auf dem Schlackeplatz ein Landesligaspiel anzupfeifen.

 

 

Herren 09.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Spielerisch geht nichts auf Schlacke

BREMERHAVEN. Den erwartet schweren Gegner hatte SFL Bremerhaven mit dem SV Grohn zu Gast. Ein mageres 1:0 (1:0) reichte jedoch, um in der Fußball-Landesliga weiter einen Aufstiegsrang zu belegen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die Partie auf dem Schlackeplatz ausgetragen werden musste.

SFL Bremerhaven - SV Grohn 1:0

Spielfreude kam daher nur selten auf, es wurde eher ein Gewürge auf beiden Seiten. Während die „Heidjer“ immerhin zu einer Riesengelegenheit durch Sandro Felipa kamen, wurden die „Husaren“ nicht ein einziges Mal vor dem Tor der Gastgeber gesehen.

Tatje macht alles klar

Es war kein Geschenk, unter diesen Bedingungen Fußball spielen zu müssen. Den wichtigen Treffer zum Sieg steuerte schließlich Mirco Tatje kurz vor der Pause bei, als er die Vorarbeit von Timo Struppe sowie Maxim Bechthold vollendete.

Anschließend ging es aufseiten der Heidjer gegen die nicht enttäuschenden Nordbremer mit viel Krampf weiter. SFL-Assistenztrainer Jörn Baumann sagte nach der Partie: „Es waren wenig spielerische Elemente dabei, aber das war heute auch nicht gefragt. Wir haben unsere drei Punkte, während Verfolger Lemwerder gestrauchelt ist. Das ist es, was zählt.“


Schiedsrichter: Allen Chen (Komet Arsten) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Mirco Tatje (43.)

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