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Herren 12.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Nach der 2:0-Halbzeitführung schießen die "Husaren" gegen den TSV Lesum-Burgdamm noch sechs Tore

Schon vor zwei Wochen verlegte der Fußball-Landesligist SV Grohn sein Heimspiel vom zur Zeit noch unbespielbaren Oeversberg auf dem Vegesacker Kunstrasenplatz. Diesen Heimvorteil nutzten die noch abstiegsgefährdeten Mannen von SVG-Trainer Torben Reiß gegen TuS Komet Arsten bekanntlich zu einem wichtigen 2:1-Erfolg. Und auch gegen den Nachbarn TSV Lesum-Burgdamm klappte es nun vorzüglich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit behielten die "Husaren" mit einem rekordverdächtigen 8:0 (2:0)-Erfolg die Oberhand.

Im Hinspiel setzten sich die Lesumer Ende August des vergangenen Jahres noch recht souverän mit 4:0 durch. Bei dem Kaltstart – in diesem Jahr waren die „Heidberger“ im Vergleich zu den Grohnern punktemäßig noch nicht im Einsatz – mussten die Gäste um Trainer Gino Shabani aber gleich auf mehrere Stammspieler aus unterschiedlichen Gründen verzichten. "Für uns war es sehr schwierig, die sehr vielen Ausfälle zu kompensieren. Ich bin sehr verärgert, dass wir so nur mit elf Feldspielern gegen Grohn antreten konnten", schimpfte Shabani, der sich vor dem Anpfiff eigentlich ein Unentschieden gewünscht hatte.

Auf dem SAV-Sportplatz hätten die Lesumer aber durchaus in Führung gehen können. Gleich zwei große Möglichkeiten hatte Fikri Cam auf dem Fuß, doch in der fünften Minute hatte er kein Glück beim Abschluss und sieben Minuten später schoss Cam über den Grohner Kasten. Auch Niklas Lehmkuhl hatte nach guter Vorarbeit des TSV-Mannschaftsführers Remigius Wild, der nach seiner Auswechslung in Sachen Lesumer Kader auch einen dicken Hals hatte – eine gute Möglichkeit (14.).Doch besser machten es einfach die Grohner. Schon der erste Treffer durch Keisuke Morikami war einfach sehenswert und das Eintrittsgeld wert. Morikami sah, dass der Lesumer Schlussmann Riad Bardhi etwas zu weit vor seinem Tor stand und überlistete ihn mit einem Schuss von der Mittellinie genau in den Winkel. Den zweiten Treffer von Ahmet Aydogan bereitete dann Keisuke Morikami über Cansin Cetin mustergültig vor (10.). In der 37. Minute hätte dann Cansin Cetin eigentlich auf 3:0 erhöhen müssen, doch er scheiterte in einer 1:1-Situation am gutparierenden Lesumer Torwart Riad Bardhi.

Den dritten TVG-Treffer holte Keisuke Morikami per Hechtflugkopfball in der 47. Minute nach, eine Minute später erhöhte Morikami per Direktschuss auf 4:0. Das Ergebnis auf 7:0 schraubten dann die eingewechselten Akteure Benjamin Samorski (63.) und Muhammed Özkul (73./78.) – damit hat Özkul bereits 14 Saisontore erzielt. Den Schlusspunkt setzte Florian Samorski aus halbrechter Position unmittelbar vor dem Abpfiff mit dem zweiten Sonntagsschuss ebenfalls genau in den Winkel. "An so einem Tag klappt dann auch so etwas", freute sich der „Husaren“-Co-Trainer Matthias Günther. Damit haben die Grohner in Sachen Abstiegskampf einen wichtigen Dreier geholt und auch ihr Torverhältnis erheblich verbessert.

"Wir waren viel besser in den Zweikämpfen und haben den Ball besser laufen lassen. Wir wollten das Nordderby auf jeden Fall gewinnen und haben das auch ohne Jan-Philipp Heine gut über die Bühne gebracht. Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen", berichtete Grohns starker Innenverteidiger Yusuf Demir. Glänzen konnten
auch der Dreifach-Torschütze Keisuke Morikami und Benjamin Samorski. Morikami überzeugte erst im Mittelfeld und ließ dann auch in der Abwehr nichts mehr anbrennen.

Herren 09.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Doppelte Derby-Spannung

Fußball-Landesliga Bremen

Doppelte Derby-Spannung

Nach der Komplettabsage des Vorwochenendes sieht der Spieltag nun zwei Ortsderbys vor. Die TSV Farge-Rekum empfängt den SV ­Lemwerder, und der SV Grohn hat den TSV Lesum-Burgdamm zu Gast.

Bremen-Nord. Nach der Komplettabsage des Vorwochenendes durch den Bremer Fußball-Verband sieht der Spieltag der Fußball-Landesliga an diesem Wochenende zwei spannenden Ortsderbys vor. Die TSV Farge-Rekum empfängt den SV ­Lemwerder, und der SV Grohn hat den TSV Lesum-Burgdamm zu Gast. Die DJK Blumenthal spielt zu Hause gegen den SC Vahr-Blockdiek.


SV Farge-Rekum – SV Lemwerder: Es ist jetzt der vierte Versuch der Schützlinge von Trainer Björn Reschke, im Jahr 2018 ein Punktspiel auszutragen. Und die Vorzeichen stehen gut, dass er diesmal gelingt. Der Farger Schlackeplatz ist zurzeit auf jeden Fall bespielbar, eventuell geht sogar der Rasenplatz. „Die Mannschaft ist brandheiß, weil es nun wohl endlich losgeht“, berichtet Björn Reschke und rechnet sich gegen den Tabellenvierten aus der Wesermarsch durchaus etwas aus. „Wir bauen darauf, dass gegen Lemwerder immer auch die Tagesform eine Rolle spielt und dass wir Heimvorteil haben“, sagt der TSV-Coach. Ihm stehen alle Akteure außer Gianluca Capoferri zur Verfügung, der nach seiner langwierigen Verletzung inzwischen aber auch wieder mit dem Lauftraining begonnen hat. Alle Urlauber sind zurück, die Grippewelle hat die Farger bisher verschont. „Lemwerder wird wohl auf Wiedergutmachung nach der Niederlage gegen Union aus sein“, vermutet Björn Reschke.

Wiedergutmachung ist auch ein Thema in den Gedankenspielen von Lemwerders Trainer Norman Stamer. Aber ein anderes ist auch die richtige Einstellung seiner Akteure – zum einen auf den Gegner, zum anderen auf die Platzverhältnisse. „Wir müssen vom Kopf her bereit sein, alles für einen Sieg zu tun, dann haben wir gute Möglichkeiten“, gibt Norman Stamer zu Protokoll. Die Fehler, die seine Mannschaft gegen Union (0:2) vorne und hinten fabriziert hat, müssten abgestellt werden, so Stamer weiter. Er mahnt zudem, den Tabellenletzten nicht zu unterschätzen. „Farge wird versuchen, gut in die Rückrunde reinzukommen, und hat seinen Kader im Winter ja auch an einigen Stellen verändert“, warnt der SVL-Trainer vor eigener Überheblichkeit. Denn will man in Lemwerder den Ansprüchen, vorne noch lange mitzumischen, gerecht werden, darf man sich so viele Ausrutscher nicht mehr erlauben. Der am Knie verletzte Kevin Schmidtke fällt ebenso aus wie der erkrankte Michael Wronski.
Sonntag, 15 Uhr, Rekumer Straße


SV Grohn – TSV Lesum-Burgdamm: Der SV Grohn zieht wieder einmal um. Das Nachbarschaftsderby findet im Vegesacker Stadion auf dem Kunstrasenplatz statt. „Die Unterbrechung nach dem Komet-Spiel, das gut war für unseren Gemütszustand, war schade“, begründet „Husaren“-Co-Trainer Matthias Günther, warum die Gastgeber nun unbedingt spielen wollen.

Auch die Tabellensituation ist Motivation für die Grohner, denn mit weiteren Punktgewinnen könnte man sich von den abstiegsgefährdeten beiden letzten Plätzen absetzen. „Jedes Spiel zählt jetzt“, sagt Matthias Günther. Allerdings müssen die Grohner möglicherweise auf eine ganze Menge angeschlagener Akteure verzichten. Die Liste der Spieler, deren Einsatz fraglich ist: Yusuf Demir, Jan-Philipp Heine, Muhammed Özkul, Janis Enßle und Michael Hatemoglu. Insofern wäre schon ein besseres Ergebnis als das klare 0:4 im Hinspiel ein Erfolgserlebnis für den SV Grohn.

Für den Gegner aus Lesum-Burgdamm bedeutet das Ortsduell einen Kaltstart. „Wir lassen uns überraschen“, sagt TSV-Trainer Gino Shabani, der nach eigenen Worten aufgrund der Witterungsverhältnisse eine mehr als bescheidene Vorbereitung hinter sich hat. „Wir müssen sehen, was wir von dem kompensieren und nachholen können, was wir in der Vorbereitung verpasst haben. Jammern nützt nichts“, so Gino Shabani weiter. Die Lesumer Mannschaft wird sich zudem aufgrund von Absagen wegen Arbeit, Urlaub oder Krankheiten erst kurzfristig quasi von selbst aufstellen, sodass die Gäste schon mit einem Unentschieden zufrieden wären. „Die wenigen Chancen, die wir wohl nur bekommen werden, müssen wir eben nutzen“, fordert Gino Shabani, um aus dem Vegesacker Stadion etwas Zählbares mitzunehmen. „Auf jeden Fall wird Grohn ein anderes Gesicht zeigen als noch im Hinspiel“, warnt der TSV-Trainer.
Sonntag, 15.15 Uhr, Stadion Vegesack


DJK Germania Blumenthal – SC Vahr-Blockdiek: Mit dem Schwung aus dem Tura-­Spiel (3:0) gehen die „Germanen“ auf Punktejagd gegen die nur zwei Punkte und drei Tabellenplätze hinter ihnen liegenden „Vahraonen“. Die Stadtbremer gewannen zuletzt mit 3:2 in Woltmershausen und werden vermutlich ebenfalls voll motiviert anreisen, zumal auch sie die Punkte dringend benötigen. „Wir werden versuchen, das Beste zu geben“, umschreibt DJK-Trainer Abdelfattah Rhazani die etwas unklare Ausgangslage. Zwar haben seine Spieler in diese Woche wieder dreimal draußen trainiert, doch im Spielrhythmus sind sie noch lange nicht. „Wir werden vorsichtig und in Ruhe beginnen“, lautet die Taktik des Coaches, der keine Spieler-Ausfälle zu beklagen hat. Da die Rasenplätze am Burgwall bis Ende März gesperrt sind, wird auf alle Fälle auf dem Kunstrasenplatz gekickt.
Sonnabend, 15 Uhr, Burgwall

von Marc Gogol - 09.03.2018

Herren 09.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Ein Juwel beim SV Grohn

Ein Juwel beim SV Grohn

Die Regionalliga im Visier

Der 25-jährige Keisuke Morikami zählt zu den Leistungsträgern beim Fußball-Landesligisten SV Grohn. Seine Tage bei den "Husaren" scheinen gezählt, aber jetzt gibt er alles für den Klassenerhalt

Grohn. In der Saison 2016/17 kam Keisuke Morikami für den SV Grohn in der Fußball-Bremen-Liga 25 Mal zum Einsatz, aber auch er konnte den Abstieg in die Landesliga nicht verhindern. In dieser Spielzeit gehört der 25-Jährige bei den abstiegsgefährdeten „Husaren“ erneut zu den Leistungsträgern und blickt so bereits auf 15 Einsätze zurück.

Also alles gut in Sachen Keisuke Morikami, oder? Nein, die Zeichen in der Personalie Morikami stehen eindeutig auf Abschied, weil der Noch-Grohner unbedingt höher spielen möchte. So spricht alles dafür, dass der Mittelfeldstratege nach Saisonende sich das Grohner Trikot wieder auszieht und bei einem anderen Verein anheuert. Möglichst laut Keisuke Morikami in Bremen, „aber auch ein Wechsel innerhalb von Deutschland ist möglich“, äußerte sich der in Gröpelingen wohnende Kicker.

Trotz der vielen Niederlagen in der Landesliga-Hinrunde zählte der Japaner bei den Mannen um Trainer Torben Reiß stets zu den Besten. Auch beim erfolgreichen Rückrundenstart gegen den TuS Komet Arsten hatte der Nordbremer zuletzt großen Anteil, dass sich der Drittletzte gegen die Stadtbremer mit 2:1 durchsetzte.

Dabei wäre Keisuke Morikami fast schon jetzt nicht mehr im Kader des Landesligisten gewesen. Kein geringer als der traditionsreiche Bremen-Ligist Bremer SV flirtete in der Winterpause ganz heftig mit dem Mittelfeldspieler – ohne Erfolg. Es fehlte nicht viel und so hätte Morikami schon in dieser Rückrunde unter anderem mit dem Ex-Blumentaler Schlussmann Malte Seemann beim BSV in einer Mannschaft gespielt.

Aber warum platzte der Wechsel zum Panzenberg denn nun eigentlich? „Ja, es war für den SV Grohn zum Jahreswechsel einfach ein sehr ungünstiger Zeitpunkt. Da mussten wir in Sachen Morikami-Wechsel natürlich den Fokus nur auf unseren Verein legen“ (Reiß). Und damit war die Geschichte für seinen jetzigen Trainer Torben Reiß, der für Keisuke Morikami schon eine gewisse Vater-Funktion einnimmt – sich so zum Beispiel um Arbeit, Wohnung und seine Deutsch-Kenntnisse kümmerte – auch erledigt. 

Doch auch so dürften die Tage beim SV Grohn aus Sicht des Japaners gezählt sein. Wer sich schon einmal eine Partie der Grohner angesehen hat, dem wird bestimmt aufgefallen sein, dass Keisuke Morikami mit seiner Ballbehandlung aus dem Team etwas heraussticht und er in einer höherspielenden Mannschaft auf jeden Fall besser aufgehoben wäre. Dieser Meinung ist auch Torben Reiß. „Aber für Grohn wäre es ein großer Verlust, wenn Keisuke uns im Sommer verlassen würde. Wir sind natürlich bemüht, ihn zu halten, aber wir werden ihn nicht mit allen Mitteln halten. Er muss es auch wollen“, so Reiß. Sollte es nun nach Saisonende doch zum Abschied kommen, ist die Tür beim SV Grohn für Keisuke Morikami laut Reiß aber nicht zu. „Ein Wechsel außerhalb von Bremen ist für Keisuke schon aus beruflichen Gründen nicht so einfach“, sagte Torben Reiß.

Wie auch immer, auf jeden Fall möchte Keisuke Morikami mit den Grohnern den Klassenerhalt in der Landesliga noch schaffen und auch in Sachen Tore schießen, seine Bilanz (ein Saisontor) noch verbessern. „Anfangs wurde ich als Innenverteidiger eingesetzt. Nun spiele ich aber auf meiner Lieblingsposition – im Mittelfeld. Und so kann ich bestimmt noch ein paar Treffer erzielen“, meinte Keisuke Morikami, der bald auch noch den Fußball-Trainerschein machen möchte und möglichst in der Regionalliga spielen will.

Mit sieben Jahren bekam er in Japan den ersten Kontakt zum Fußball. Hiernach agierte Keisuke Morikami unter anderem in einer Universitätsmannschaft, bevor der 25-Jährige durch einen in Düsseldorf wohnenden Freund den Sprung nach Deutschland realisierte. Später heuerte er für eine Saison beim FC Leverkusen an, der in der Landesliga spielte.

Aber schon zu dieser Zeit strebte der Grohner nach Höherem. So entstand über Facebook der Kontakt zum damaligen Bremen-Ligisten SV Grohn, im Besonderen zu Torben Reiß. Gut möglich, dass sich die Wege von Keisuke Morikami und Torben Reiß im Sommer erst einmal trennen werden, aber die Tür bei den „Husaren“ bleibt laut Reiß für Keisuke Morikami ja immer geöffnet…

von Olaf Schnell - 09.03.2018

Herren 26.02.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohn schlägt Arsten in Vegesack

Grohn schlägt Arsten in Vegesack

Auf schneebedecktem Untergrund haben die Grohner "Husaren" beim 2:1-Erfolg über den TuS Komet Arsten das bessere Ende für sich

So kann eine Nachbarschaftshilfe auch aussehen. Unter normalen Umständen wäre die Fußball-Landesligapartie zwischen dem Gastgeber SV Grohn und TuS Komet Arsten aufgrund der winterlichen Temperaturen auf dem nicht zu bespielbaren Sportplatz am Oeversberg ausgefallen (2:1). Da aber die SG Aumund-Vegesack spontan ihre Hilfe anbot und seinen Kunstrasenplatz zur Verfügung stellte – „eine tolle Geste“ (SVG-Trainer Torben Reiß) – wurde diese Begegnung bei eisigen Temperaturen und gegen Spielende starkem Schneefall doch noch angepfiffen.

Zum Ligaauftakt im vergangenen Jahr mussten die „Husaren“ noch eine 0:8-Klatsche hinnehmen, doch dieses Mal klappte es wesentlich besser. "Ich bin mit der Leistung der Jungs zufrieden. Aufgrund der Platzverhältnisse war es dann gegen Spielende richtig schwer. Auf so eine gute Leistung kann man jetzt aufbauen", freute sich der Grohner Trainer Reiß. Ohne Landing Sanneh, Benjamin Samorski, Kerim Kerimov und Jarju Sulaymann, der zur Winterpause nicht zum Bezirksligisten SV Türkspor wechselte, kam der Hausherr nach einem hektischen Beginn gut aus den Startlöchern und führte nach 28 Minuten mit 1:0. Von der rechten Position feuerte Cansin Cetin einen gefährlichen Schuss ab. Der TuS-Schlussmann Chris-Ole Maaß konnte den Ball nicht festhalten und so markierte Tengisbold Riemeyer den Führungstreffer aus der Nahdistanz. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff hätte dann Muhammed "Mo" Özkul fast per Drehschuss noch auf 2:0 erhöht. Ärgerlich war, dass nach einer weiteren SVG-Chance von Cansin Cetin (54.), Özkul den Arstener Maik Ahlers im Strafraum foulte.

Diese Chance per Elfmeter ließ sich Phil Maaß natürlich nicht entgehen, doch Grohn zeigte sich nicht groß geschockt. Nach einem schönen Konter und Pass von Keisuke Morikami erzielte Ismail Zivoli das 2:1-Siegtor. Kurz vor dem Schlusspfiff mussten dann die Grohner noch etwas zittern, doch ging der Freistoß Justin Fronia knapp über das SVG-Gehäuse. Dank der Vegesacker Nachbarschaftshilfe konnte Grohn also nicht nur dieses Heimspiel durchführen, sondern auch drei wichtige Punkte im Abstiegskampf einsacken. Am nächsten Sonntag hat Grohn wieder ein Heimspiel (gegen Tura Bremen) vor der Brust, doch das wird erneut wettertechnisch sehr auf der Kippe stehen.

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Herren 23.02.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohn triumphiert beim Bremen Nord-Cup

Grohn triumphiert beim Bremen-Nord-Cup

Landesligist behält im Finale gegen Hastedt mit 2:1 die Oberhand / Reiß: Eine gute Geschichte für uns

Vor fast genau einem Jahr musste der SV Grohn noch frühzeitig die Koffer packen. Dieses Mal marschierten die „Husaren“ bei der 30. Auflage des Bremen-Nord-Cups, ausgerichtet vom SV Lemwerder, bis ins Finale des traditionell zum Jahresauftakt auf dem Programm stehenden Fußball-Turniers und holten sich schließlich den „Pott“. Das war den Landesliga-Kickern von Trainer Torben Reiß zuletzt im Jahr 2007 gelungen. Im Finale besiegten sie den Bremen-Ligisten BSC Hastedt mit 2:1.

„Ich wusste schon, dass wir eine gute Hallenmannschaft beisammen haben“, sagte Torben Reiß nach dem Endspiel. „In der Halle kann jedoch immer alles passieren, insofern war das für uns schon eine gute Geschichte hier“, so Torben Reiß weiter, dessen Mannschaft der Erfolg in der Ernst-Rodiek-Halle bald vielleicht auch Aufwind im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Feld verleihen könnte. Die Grohner waren gesetzt und mussten somit nur am zweiten Turniertag ran, während der BSC Hastedt am ersten Tag noch durch die Qualifikationsmühle ging. Da gewannen die Mannen vom Jacobsberg ihre Gruppe jedoch souverän. Dennoch hatte auch Torben Reiß bei seinen Akteuren einen Kräfteverschleiß am Ende ausgemacht. So reichte die frühe Führung durch Ismail Zivoli zunächst nicht, erst spät markierte Ahmet Aydogan den 2:1-Siegtreffer.

Wie übrigens auch im Halbfinale gegen die U19 des Blumenthaler SV, die am Ende Vierter wurden. Sie unterlagen nach dem 0:1 im Halbfinale gegen den SV Grohn (Tor Aydogan, Vorlage Tiras) auch im Neun-Meter-Schießen um den dritten Platz dem TV Bremen-Walle 1875 mit 1:2. Die Pokale und Geldpreise überreichte bei der Siegerehrung in der
Milchbar BFV-Präsident Björn Fecker, der auch Augenzeuge des zweiten Turniertags war.

Trotz der beiden Niederlagen am Ende war Carsten Herbst, Trainer des A-Junioren-Regionalligisten mit dem Turnierverlauf aus Blumenthaler Sicht zufrieden. „Wir hätten im Halbfinale gegen Grohn zu Beginn eine Überzahl-Situation bekommen können, wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. So konnten wir aber nur zwei oder drei Chancen herausspielen, die wir dann nicht genutzt haben. Grohn war insgesamt die stärkste Mannschaft des Turniers“, analysierte Herbst das Geschehen. Seine Jungs mussten ja auch durch die Qualifikation am
ersten Tag, und ein Teil der Mannschaft war parallel noch bei einem Turnier in Cloppenburg im Einsatz. Umso stärker war der Auftritt der BSV-Youngster einzuschätzen, denn mit dem zweiten Platz in der Qualifikationsgruppe und dem Sieg in der Hauptrunden-Gruppe lief es weitestgehend wie am Schnürchen für die Burgwall-Kicker. Im Viertelfinale wurde zudem der SV Löhnhorst eindrucksvoll mit 6:0 vom Feld gefegt.

Nicht so eindrucksvoll war der Auftritt der Gastgeber vom SV Lemwerder. Der Vorjahressieger startete als eine der vier gesetzten Teams – neben Grohn, der TSV Farge-Rekum und der DJK Germania Blumenthal – holprig ins Turnier mit einem knappen 3:2-Erfolg über den SV Türkspor. Dann folgten ein 6:1 über den SV Eintracht Aumund und ein wiederum knappes 2:1 über den SV Löhnhorst. Im Viertelfinale war dann allerdings für die Schützlinge von Trainer Norman Stamer, der sich überdies eine Zerrung zugezogen hatte, Endstation. 1:2 hieß es gegen den Bremen-Ligisten BSC Hastedt, trotz einer 1:0-Führung. „Aber wir haben ein gutes Turnier gespielt“, sagte Norman Stamer später, „ich bin total zufrieden“. Für den späteren Turniersieger SV Grohn hatte der SVL-Übungsleiter auch noch ein Lob übrig. „Das Finale lief zwar auf Augenhöhe ab, aber Grohn hat das schon gut gemacht“, fand Norman Stamer in den „Husaren“ einen würdigen Sieger.

Die TSV Farge-Rekum verlor in ihrer Hauptrundengruppe den Kampf um den zweiten Tabellenplatz gegen den BSC Hastedt übrigens recht unglücklich. Das direkte Duell zum Auftakt der Hauptrunde endete 1:1, danach holten beide Teams noch jeweils einen Sieg. Allerdings hatte Hastedt am Ende die um einen Treffer bessere Tordifferenz. Derartige Rechenspiele musste man bei DJK nicht bemühen. Die „Germanen“ hatten einige Ausfälle zu beklagen und waren lediglich mit acht Akteuren am Werk. Nur ein Punkt sprang in der Hauptrunde beim 2:2 gegen den TV Bremen-Walle 1875 heraus.

Der Vorjahresfinalist Spielvereinigung Berne hatte zunächst im Qualifikationsturnier als Gruppensieger vor den A-Junioren des Blumenthaler SV das Ticket zur Endrunde gelöst und dann großes Pech im Viertelfinale. Gegen den SV Grohn verloren die Berner erst durch ein Tor in letzter Sekunde mit 2:3. Grohns Muhammed Özkul hatte bei seinem Pressschlag viel Glück, und Bernes Michael Müller hätte einen Tag nach seinem 48. Geburtstag kurz zuvor selbst den Siegtreffer markieren können.

„Die Berner haben richtig guten Fußball gezeigt“, sagte auch Norman Stamer. Was für viele Teams an diesen zwei Tagen galt, der Futsal-Ball lief oftmals sehr ansehnlich durch die Reihen. Lobte Mitorganisator Ralf Bande: „So müssen sich die Spieler mehr bewegen, können nicht bolzen, und das Spielerische tritt mehr in den Vordergrund.“ So dürfte wohl auch die
fest eingeplante 31. Auflage des Bremen-Nord-Cups im Januar 2019 in ähnlicher Manier über die Bühne gehen.

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Herren 11.11.2017 von Erkan köseler

2. Herren: Hattrick Jimale Hassan Osman, Interview Verein-Spieler II. Herren

Der SV Grohn will seine Neuzugänge der II. Herren intern auf diesem Wege vorstellen. Viele junge, talentierte Spieler sind mit dem Ex A-Jugend Trainer des JFV-Bremen Erkan Köseler zu uns gekommen. Dazu zählt sicherlich der erst 18 jährige Jimale Hassan Osman.

 

Jimale du hattest eine Menge Angebote von anderen Teams, warum hast du dich für den Herrenbereich des SV Grohn entschieden, du könntest ja noch in der A-Jugend spielen ?!

"Ich bin zu meinem alten Trainer Erkan zurück und spiele hier mit meinen Freunden auch aus der "JFV-Zeit" zusammen, wir hatten Viel Spaß und waren sehr erfolgreich, außerdem will ich schnellstmöglich Erfahrungen im Herrenbereich machen."

Im Spiel gegen Schwachhausen (Video Link unten) konntest du deinen ersten Hattrick erzielen und stehst in der Torjägerliste mit oben !

"Eigentlich habe ich sogar 1 Tor mehr erzielt, aber es wurde falsch notiert und nie korrigiert. Ich freue mich über den Hattrick und hoffe das ich so weitermache."

Deine Bewegungen erinnern stark an den Nationalspieler Mesut Özil, daher dein Spitzname "Özil" ?!

"Dankeschön (lacht), das habe ich schon oft gehört. Denn wird es wohl so sein, schaut selbst."

Dazu hat jeder beim nächsten Spiel unserer II. Herren am Sonntag, 12.11.2017 um 14 uhr Start, am Oeversberg, die Möglichkeit.

Dankeschön für die Antworten Jimale und weiterhin Viel Erfolg.

Bild: Jimale Hassan Osman

Ihr könnt im folgenden Youtube Link das Volley Tor von Jimale anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=AY0vzs0yL2k

 

Herren 03.08.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Den freien Fall stoppen - (Bericht Norddeutsche vom 01.08.2017)

Fußball-Saisonausblick SV Grohn
 

Den freien Fall stoppen

Grohn. Vor vier Jahren ist der SV Grohn zusammen mit dem VfL 07 Bremen in die Bremen-Liga aufgestiegen. Doch während die Findorffer auch in der kommenden Saison dem Oberhaus des Bremer Amateurfußballs angehören, sind die Nordbremer nach einer desaströsen Saison wieder in der Fußball-Landesliga gelandet. Und dort gelte es nun, den freien Fall zu stoppen, sagt der neue Trainer Torben Reiß.

Reiß, der einst als Aktiver das „Husaren“-Dress trug und die erste Herrenmannschaft schon von 2004 bis 2008 coachte, will zusammen mit seinem Co-Trainer Matthias Günther ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte schreiben. Das vorherige begann 2013 mit dem Aufstieg in die Bremen-Liga unter dem Erfolgstrainer Malte Jaskosch und endete aufgrund fehlerhafter Vorstandspolitik am 21. Mai dieses Jahres mit dem letzten Tabellenplatz und dem Abstieg.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Torben Reiß bereits an Bord des sinkenden Schiffes begeben, um beim Stranden am Landesliga-Ufer zusammen mit den verbliebenen Schiffbrüchigen eine neue Mannschaft zu formen. Neun Spieler bilden das Restaufgebot des SV Grohn, elf Neuzugänge sind inzwischen hinzugekommen, um den freien Fall zu stoppen und dem Verein das Schicksal des 1. FC Burg zu ersparen, der von der Bremen-Liga in die Bezirksliga durchgereicht worden ist.

Die Teilnahme an den Turnieren des SV Eintracht Aumund und der TuSG Ritterhude halfen den Grohner, sich als Team zu finden. Torben Reiß ist mit der Entwicklung zufrieden und freut sich über die „gute Kameradschaft“.

Der Geist in der Truppe, die unsichtbaren Bande sozusagen, sind für den ehemaligen Coach des Landesligisten DJK Germania Blumenthal denn auch mit Blick in die Zukunft ungemein wichtig. Zusammen mit Matthias Günther will er dem SV Grohn wieder ein „Gesicht geben“. Das heißt: Das Team soll möglichst auch in den nächsten Jahren in der jetzigen Zusammenstellung für die „Husaren“ um Punkte kämpfen.

Das dürfte auch die zuletzt arg frustrierte Grohner Fangemeinde mit Genugtuung vernehmen. Sie hat in der vergangenen Saison die Identifikation mit der Mannschaft vergeblich gesucht. Torben Reiß will den Verein SV Grohn nach eigenen Worten wieder attraktiver und interessanter machen. Und sein sportliches Ziel lautet: „In der Landesliga etablieren und unter die ersten zehn Teams in der Tabelle kommen.“ Die Meisterschaftsfavoriten sind für ihn der SC Borgfeld, SFL Bremerhaven und SV Hemelingen.

Zugänge: Kevin Stepput (1. FC Burg), Julian Kubicek (SV Eintracht Aumund), Tim Pülm (SV Eintracht Aumund), Pascal Sperling (SV Eintracht Aumund), Dennis Magull (SV Eintracht Aumund), Özgün Korkmaz (Tura Bremen II), Juliano Barthel (SV Türkspor), Jan Bujalla (JFV Bremen), Simeon Nachkov Yordanov (1. FC Burg), Zaradasht Abdularahman (Syrien), Mario Olszak (DJK Blumenthal) Abgänge: Mustafa Kaya (ASV Ihlpohl), Redouan Ahrirou (BSC Hastedt), Shirwan Hüssein Khalef (DJK Blumenthal), Robert Wrzesinski (SG Aumund-Vegesack), Maciej Gawronski (unbekannt), Ercan Kaya (unbekannt), Tim Megafu (BTS Neustadt), Arbnir Brahimi (KSV Vatan Spor) Restaufgebot: Benjamin Samorski, Florian Samorski, Keisuke Morikami, Ismael Zivoli, Muhammed Özkul, Jan-Phillip Heine, Michael Busche, Sulayman Jarju, Halil Kaya  WK
„In der Landesliga unter die ersten zehn Teams kommen.“ Die Ziele von SVG-Coach Torben Reiß
 
von Klaus Grunewald

Herren 27.07.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohns Stepput bricht den Bann - (Bericht Sportbuzzer vom 27.07.2017)

GROHNS STEPPUT BRICHT DEN BANN

Ritterhuder Sportwoche: Ein Knaller des Neuzugangs ebnet den 2:0-Sieg gegen Ihlpohl / Lesum setzt sich mit 3:1 gegen Lilienthal durch

Der SV Grohn hat zwar mit einem 2:0-Erfolg über den Fußball-Kreisligisten ASV Ihlpohl den zweiten Sieg im zweiten Match der Ritterhuder Sportwoche eingefahren, ist aber dennoch noch nicht für das Halbfinale am Freitag qualifiziert. Der TSV Lesum-Burgdamm stellte nach einem Rückstand in der Partie gegen den SV Lilienthal/Falkenberg eine tolle Moral unter Beweis und behauptete sich am Ende noch verdient mit 3:1.

Die Lesumer verwerteten gleich ihre erste Möglichkeit zum 1:1. Fikri Cam zog einfach mal wuchtig aus 16 Metern ab und stellte so den Einstand her (16.). „Von da an haben wir viel den Ball laufen lassen“, freute sich Burghardt. Schön anzusehen war dann das 2:1 von Bekim Murati. Wieder war Fikri Cam direkt an diesem Treffer beteiligt. Cam legte dem Torschützen die Kugel herrlich mit der Hacke auf – Murati vollendete mit einem satten Schuss. Nach dem Seitentausch drängten die Blau-Gelben auf den Ausgleich, wirkten dabei aber wenig zwingend. Dann holte sich Fikri Cam sehr zum Ärger von Michael Burghardt die Ampelkarte ab: „Da muss Fikri im Mittelfeld nicht so hingehen. Von der Situation ging schließlich keine Gefahr aus.“ Die erste Verwarnung gegen Cam sei jedoch völlig überzogen gewesen, so Burghardt. Wer aber gedacht hatte, dass das Team von Neu-Trainer Michael Rickers in Überzahl den Ausgleich einfahren würde, sah sich schnell getäuscht. Matheus Wild nutzte im Gegenteil eine Vorarbeit von Adrian Felis zur Vorentscheidung zum 3:1 (51.). „Die Lilienthaler haben uns aber alles abverlangt“, lobte Michael Burghardt den Bezirksligisten. Der Sieg sei deshalb nur dank einer klaren Leistungssteigerung gegenüber der 1:2-Auftaktniederlage gegen Grohn zustande gekommen. „Jeder hat seine Aufgabe so erfüllt, wie er sollte“, betonte Michael Burghardt.

SV Grohn – ASV Ihlpohl 2:0 (0:0):Die Ihlpohler rührten lange Zeit erfolgreich Beton in der Abwehr an. „Wir haben uns mit der defensiven Ausrichtung der Ihlpohler sehr schwer getan“, erklärte SVG-Coach Torben Reiß. Zwar hätte er bereits im Vorfeld vermutet, dass die Formation von Übungsleiter René Damaschke diese Taktik wählen würde. Doch das
richtige Gegenmittel hatte der Favorit aus der Bremer Landesliga nicht parat. „Es ist immer ein Unterschied, ob der Gegner mitspielt oder nicht“, gab Reiß zu bedenken. Nachdem die „Husaren“ sich keine nennenswerten Gelegenheiten erarbeitet hatten, schwammen sich die Ihlpohler Mitte der ersten Halbzeit langsam frei.Amadou Drammeh hätte den Außenseiter auch durchaus in Führung bringen können. Einmal rettete Grohns Jan-Philipp Heine dabei sogar für seinen bereits bezwungenen Schlussmann Tim Pülm auf der Linie. „Wenn man selbst nicht durchkommt, ist es ganz klar, dass auch der Gegner mal zu Chancen kommt. Da hätten wir uns auch ein Gegentor fangen können“, räumte Torben Reiß ein. Michael Busche verpasste kurz vor der Pause die 1:0-Führung für Grohn, weil er zu lange wartete. „Wir haben es teilweise zu sehr mit der Brechstange versucht. Deshalb war das Spiel auch über weite Strecken etwas zerfahren“, kritisierte Torben Reiß. Mit einem fabelhaften Freistoß aus 35 Metern holte Kevin Stepput die Grohner Führung elf Minuten nach der Rückkehr aus den Kabinen nach. „Das war ein Knaller wie ein Strich. Solch ein Tor sieht man sicherlich nicht jeden Tag“, frohlockte Torben Reiß. Nach dem 1:0 des Neuzugangs vom 1. FC Burg tanzte der Ball flüssiger durch die Reihen des Bremen-Liga-Absteigers.

Julian Kubicek sorgte auch nach einem klugen Zuspiel von Kevin Stepput mit einem unhaltbaren Schuss für die Entscheidung zum 2:0 (53.). Es war somit die Kombination zweier ehemaliger Kicker des SV Grün-Weiß Beckedorf. „Wir haben uns in der Vorbereitung von Spiel zu Spiel ein bisschen gesteigert. Meine Jungs haben es heute insgesamt gut gemacht. Auf dieser Leistung können wir jetzt aufbauen“, zog Torben Reiß abschließend ein positives Fazit. An diesem Donnerstag langt den „Husaren“ nun bereits ein Remis gegen den SV Lilienthal/Falkenberg, um in die Vorschlussrunde am Freitag vorzustoßen (20.30 Uhr).

von 

Herren 25.07.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Sportwoche Aumund - Vatan schnappt sich den Pokal (Bericht Sportbuzzer vom 24.07.2017)

SPORTWOCHE AUMUND: VATAN SCHNAPPT SICH DEN POKAL

Im Endspiel kann sich der Bremen-Liga-Aufsteiger mit 4:0 gegen den Gastgeber durchsetzen / Grohn wird Dritter

Der Wanderpokal steht jetzt ein Jahr lang im Schrank des KSV Vatan Spor. Der Bremen-Liga-Aufsteiger aus Gröpelingen setzte sich im Finale der 38. Fußball-Sportwoche des SV Eintracht Aumund mit 4:0 gegen den Gastgeber aus der drei Klassen tieferen Stadtliga durch. Das kleine Endspiel um den dritten Platz gewann Landesligist SV Grohn mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen den Ligagefährten DJK Germania Blumenthal, nachdem es bei Ablauf der regulären Spielzeit noch 1:1 gestanden hatte.

SV Eintracht Aumund – KSV *Vatan Spor 0:4 (0:3):* Der Einzug ins Finale war für den Turnierfavoriten schwieriger als das Endspiel. Daraus machte Vatan-Coach Riza Avdiji kein Hehl. DJK sei im letzten Spiel Gruppenspiel ein gleichwertiger Gegner gewesen, lobte Avdiji die Blumenthaler. Doch aufgrund des besseren Torverhältnisses reichte den Westbremer das torlose Remis, um ins Aumunder Endspiel einzuziehen.

Das hatte Gastgeber Eintracht zwar mit einem beeindruckenden Durchmarsch (drei Spiele, drei Siege) erreicht, war dem favorisierten Bremen-Ligisten dann aber läuferisch und spieltechnisch klar unterlegen. Dennoch sei es keine Schande, gegen Vatan zu verlieren, bekräftigte Eintracht-Coach Sascha Adler, habe seine Mannschaft doch insgesamt ein starkes Turnier gespielt. Im Endspiel um Wanderpokal und 200 Euro Siegprämie aber standen die Gastgeber auf verlorenem Posten. Ihre einzige gute Torchance resultierte aus der zweiten Minute, als Daniel Trojahn aus 23 Metern abzog und den oberen Torwinkel nur knapp verfehlte. Danach aber befand sich der Ball vor allem in den Reihen der Gröpelinger.

Das 1:0 des KSV fiel gleichwohl überraschend: Mit der Hacke verlängerte Elton Doku den Freistoß von Yusuf Demir zum Führungstreffer ins Netz (15.). Für die vorzeitige Entscheidung sorgten erneut Elton Doku sowie Konstantinos Aspiotis mit ihrem Doppelpack kurz vor der Halbzeit (29./30). Nach dem Wechsel spulten die Gröpelinger ihr Pflichtprogramm problemlos ab, ließen alle mitgereisten Akteure zum Einsatz kommen und erzielten durch Nagi Oatromi noch das 4:0 (56.). Bevor seine Mannschaft den Pokal aus den Händen von Eintrachts Fußball-Seniorenleiter Achim Burdorf entgegennahm, hatte KSV-Coach Riza Adiji noch ein Lob für den Turnierzweiten parat: „Aumund hat das richtig gut gemacht gegen uns.“

SV Grohn – DJK Germania Blumenthal 6:5 n.E. (1:1/1:1): Keine Frage, der SV Grohn hat sich nach seiner 0:5-Klatsche im ersten Gruppenspiel gegen Eintracht Aumund kontinuierlich gesteigert. Allerdings musste Nachbarschaftsrivale DJK Blumenthal in Unterzahl über die Runden kommen: Im Match um den Finaleinzug beklagten die Blumenthaler den Ausfall eines Spielers wegen Verletzung.

Im kleinen Finale sah ihr Torwart Patrick Wilhelm nach einem Foul an Grohns Muhammed Özkul bereits in der siebten Minute die Rote Karte. Dennoch ging die Mannschaft von Neu-Trainer Abdelfattah Rhazani durch den Ex-Lesumer Chris Hybsz verdient in Führung (10.), weil sie den konstruktiveren Spielaufbau zeigten. Die schönste Kombination gelang jedoch den Grohnern (60.). Keisuke Morikami bediente Muhammed Özkul mit einem zentimetergenauen Diagonalpass, und der Grohner Dribbelkünstler erzielte den Ausgleich (30.). Im zweiten Durchgang gab es zwar keine Tore mehr, aber zwei Aufreger: Zunächst traf Grohns Ismael Zivoli die Latte (38.), dann wurde Husaren-Akteur Julian Kubicek im Kampf um den Ball ein Zahn ausgeschlagen.

Beim Elfmeterschießen waren für den SV Grohn Muhammed Özkul, Kevin Stepput, Dennis Magull, Jan-Philipp Heine und Ismael Zivoli erfolgreich, während Julian Kubicek an Torwart Gökhan Kara scheiterte. Für DJK trafen Bela Prieß, Mustafa Can, Firat Erkek und Chris Hybsz; den Elfmeter von Milan Meyer hielt Grohns Keeper Tim Pülm, und Dennis Tanski schoss daneben. Sein Trainer Rhazani nahm es nicht tragisch und bescheinigte seiner Mannschaft, ein gutes Turnier ohne Niederlage in der normalen Spielzeit absolviert zu haben. Und Grohns Trainer Torben Reiß freute sich über die „Leistungssteigerung von Spiel zu Spiel“. Die insgesamt 14 Spiele der gut organisierten 38. Aumunder Sportwoche wurden von rund 1000 Besuchern verfolgt.

von

Herren 25.07.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Lilienthal und Grohn dominieren (Bericht fupa.net vom 24.07.2017)

Lilienthal und Grohn dominieren

An Tag zwei der Ritterhuder Sportwoche startete auch Gruppe B ins Turnier

Gestern wurde es auch für die 2.Gruppe ernst bei der Sportwoche der TuSG Ritterhude. Durchsetzen konnten sich dabei der SV Lilienthal/Falkenberg gegen den ASV Ihlpohl und der SV Grohn gegen den TSV Lesum.

SV Lilienthal/Falkenberg - ASV Ihlpohl (5:0)

Der 2.Spieltag startete mit dem Duell zwischen dem SV Lilienthal/Falkenberg und dem ASV Ihlpohl. Da die Bezirksligisten aus Lilienthal parallel noch bei einem anderen Turnier mitspielten, fehlten in Ritterhude bis zur zweiten Halbzeit noch einige Stammspieler.

Dementsprechend ausgeglichen verlief auch die erste Hälfte, lediglich einen Treffer von Rackow ließ Ihlpohl zu. Nach dem Seitenwechsel ließen die Kräfte bei den Kreisligisten allerdings nach und die Lilienthaler, die nach der Pause aufgerüstet hatten, hatten nun ein leichteres Spiel.

Koehle sicherte sich gleich zwei Treffer, Manig und Niemann machten den am Ende doch deutlichen 5:0-Sieg perfekt.

Damit sichert der SV sich zunächst die Führung in Gruppe B und muss sich nun im nächsten Spiel am Dienstag gegen den TSV Lesum beweisen.

Tore: 1:0 Rene Rackow (13.), 2:0 Nils Koehle (34.), 3:0 Patrik Manig (43.), 4:0 Nils Koehle (48.), 5:0 Yannik Niemann (50.)

TSV Lesum-Burgdamm - SV Grohn (1:2)

Das zweite Spiel verlief weniger eindeutig. In einer torlosen ersten Halbzeit ließ sich zunächst noch kein Favorit ausmachen und auch in der zweiten Halbzeit war das Spiel bis zum Ende offen.

Kurz nach der Pause ging nämlich zunächst der TSV Lesum durch einen Treffer von Maliqi in Führung, nur 5 Minuten später glich Stepput aber auch schon wieder aus.

Bis in die Schlussminuten sah es nach einer Punkteteilung aus, doch 4 Minuten vor dem Abpfiff drehte Kubicek mit dem zweiten Treffer für den SV das Spiel und sicherte Grohn den knappen Sieg in dieser Partie.

Damit liegt der SV Grohn aktuell auf dem 2.Platz in Gruppe B und trifft im nächsten Spiel auf den ASV Ihlpohl.

Tore: 1:0 Veton Maliqi (43.), 1:1 Kevin Stepput (48.), 1:2 Julian Kubicek (56.)

von Lena Varoga

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