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Herren 16.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn fegt Melchoirshausen Weg - 6:0

SV Grohn fegt Melchiorshausen weg - 6:0

Nach dem 2:0-Halbzeitstand erzielen die Reiß-Mannen auf dem Vegesacker Kunstrasenplatz noch vier Treffer

Beide Mannschaften, der SV Grohn und der TSV Melchiorshausen, kämpfen in der Fußball-Landesliga noch um den Klassenerhalt. Die Gäste hatten zuletzt den Tabellennachbarn DJK Germania Blumenthal mit 2:1 bezwungen. Nun ließ die Elf von Trainer Lars Behrens ohne Robin Mau, Kevin Nienstermann und Chris Plate aber gegen die Grohner, nach dem 5:1-Hinspielerfolg, eine 0:6 (0:2)-Niederlage folgen. Verständlich, dass der Gäste-Trainer Lars Behrens nach dem Abpfiff enttäuscht war. "Wir haben in diesem Spiel kräftig mitgeholfen, dass die Grohner zu einem verdienten Erfolg kamen, vor allem in der Abwehr."

Aufgrund der starken Niederschläge wurde diese Begegnung kurzfristig auf den Kunstrasenplatz der SG Aumund-Vegesack verlegt, da die beiden Sportplätze der "Husaren" unbespielbar waren. Nach einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Dieter Finken (langjähriges SVG-Mitglied) hätte Melchiorshausen fast den Führungstreffer erzielt.

Nachdem SVG-Schlussmann Florian Samorski (spielte für den verhinderten Stammtorwart Mehmet Tugay Tiras) sich bei einem Befreiungsschlag etwas zu unkonzentriert gezeigt hatte, kam der Ball überraschend zum TSV-Spieler Lucas Görgens, der das Spielgerät nicht so richtig unter Kontrolle bekam. Es entwickelte sich hiernach ein munteres Spielchen, wobei sich beide Teams zu Beginn neutralisierten – auch wiederholt durch zu ungenaues Anspiel.

"Wir stehen gut, da passiert nichts", meinte der Gäste-Coach Lars Behrens. Doch er sollte nicht Recht behalten. Bereits drei Minuten später war die Reiß-Elf erfolgreich. Nach einem Diagonalpass von der Mittellinie vom Grohner Yusuf Demir nahm Keisuke Morikami den Ball gekonnt auf. Den anschließenden Abpraller nutzte Cansin Cetin aus der Nahdistanz zur 1:0-Führung (16.).

Nach einer TSV-Möglichkeit durch Ruben Njie (sein Schuss ging zwei Meter über das Tor) übernahmen die Grohner auf dem kleinen Kunstrasenplatz wieder das Kommando. Nach einer Glanzparade des Gäste-Schlussmannes Sascha Kleemann (40.) erhöhten die Nordbremer kurz vor der Halbzeit auf 2:0. Cansin Cetin bediente in dieser Szene Ali Atris,  der sich gegen Nils Kaiser behauptete und Torwart Kleemann mit einem Heber überlistete. Hellwach kamen die Grohner dann nach der Pause aus der Kabine und hatten anscheinend das richtige Zielwasser getrunken. Mit einem Doppelschlag sorgten Keisuke Morikami (49.) und Cansin Cetin (50./Schuss in den Winkel) für klare Verhältnisse.

Mit seinem zweiten Treffer von Keisuke Morikami stand es nach 57 Minuten bereits 5:0 für Grohn. Den Treffer zum 6:0-Endstand markierte letztlich Benjamin Samorkski (89.). Zuvor hatte Melchiorshausen durch Lucas Görgens noch Pech mit einem Pfostenschuss gehabt (51.).

"Das war für uns ein ganz wichtiger Sieg. Ich denke, der Dreier geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir glänzten gegen Melchiorshausen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Darauf können wir aufbauen, so zum Beispiel schon im nächsten Spiel gegen Union 60", äußerte sich ein zufriedener "Husaren"-Coach Torben Reiß.

Artikel von Olaf Schnell

Herren 15.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: !! Änderung der Spielortes !!

WICHTIGE INFORMATION !!!

Aufgrund der Unbespielbarkeit alle Plätze auf der BSA Översberg wird unser heutiges Heimspiel auf dem Kunstrasenplatz im Vegesacker Stadion stattfinden!

Der angesetzte Schiedsrichter hat um 11 Uhr die Entscheidung getroffen, dass es weder möglich ist auf dem Rasen noch auf dem Schlackeplatz ein Landesligaspiel anzupfeifen.

 

 

Herren 09.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Spielerisch geht nichts auf Schlacke

BREMERHAVEN. Den erwartet schweren Gegner hatte SFL Bremerhaven mit dem SV Grohn zu Gast. Ein mageres 1:0 (1:0) reichte jedoch, um in der Fußball-Landesliga weiter einen Aufstiegsrang zu belegen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die Partie auf dem Schlackeplatz ausgetragen werden musste.

SFL Bremerhaven - SV Grohn 1:0

Spielfreude kam daher nur selten auf, es wurde eher ein Gewürge auf beiden Seiten. Während die „Heidjer“ immerhin zu einer Riesengelegenheit durch Sandro Felipa kamen, wurden die „Husaren“ nicht ein einziges Mal vor dem Tor der Gastgeber gesehen.

Tatje macht alles klar

Es war kein Geschenk, unter diesen Bedingungen Fußball spielen zu müssen. Den wichtigen Treffer zum Sieg steuerte schließlich Mirco Tatje kurz vor der Pause bei, als er die Vorarbeit von Timo Struppe sowie Maxim Bechthold vollendete.

Anschließend ging es aufseiten der Heidjer gegen die nicht enttäuschenden Nordbremer mit viel Krampf weiter. SFL-Assistenztrainer Jörn Baumann sagte nach der Partie: „Es waren wenig spielerische Elemente dabei, aber das war heute auch nicht gefragt. Wir haben unsere drei Punkte, während Verfolger Lemwerder gestrauchelt ist. Das ist es, was zählt.“


Schiedsrichter: Allen Chen (Komet Arsten) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Mirco Tatje (43.)

Herren 09.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SFL Bremerhaven müht sich zum Heimsieg

SFL Bremerhaven müht sich zum Heimsieg

Gegen den SV Grohn, der sich beim Landesliga-Zweiten achtbar aus der Affäre zieht, kommt die Klame-Elf zu einem 1:0-Erfolg

Achtbar zog sich der abstiegsgefährdete Fußball-Landesligist SV Grohn beim Tabellenzweiten SFL Bremerhaven aus der Affäre. Nachdem die Nachbarn DJK Germania Blumenthal (2:10) und die TSV Farge-Rekum (3:7) zuvor ordentlich Federn gegen die starken Seestädter ließen, mussten sich die SVG-Mannen von Coach Torben Reiß am Mecklenburger Weg nur mit 0:1 beugen. Die Nord-Bremer fuhren letztlich mit leeren Händen nach Hause, weil sie zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff einmal nicht so richtig konzentriert zu Werke gingen. So überlistete der SFL-Spieler Mirko Tatje den ansonsten sehr aufmerksamen Grohner Schlussmann Mehmet Tugay Tiras mit einem Schuss – nach einer Kopfballvorlage – aus der Nahdistanz. Zuvor waren die Nord-Bremer etwas zu weit aufgerückt. Hiernach stoppte der SVG-Spieler Benjamin Samorski den Konter mit einem Foulspiel rund 20 Meter vor dem Tor. Dennoch fand der Ball anschließend den Weg ins Grohner Gehäuse. "Das war ärgerlich, dass wir kurz vor der Halbzeit so ein blödes Tor kassiert haben", äußerte sich Torben Reiß, der insgesamt mit der Leistung seiner ersatzgeschwächten Mannschaft aber sehr zufrieden war.

Im Hinspiel hatten die Grohner noch klar mit 0:4 das Nachsehen gehabt. Doch dieses Mal wehrten sich die Gäste zum Beispiel auch ohne Muhammed Özkul, Ahmet Aydogan, Dennis Magull, Firat Erkek und Janis Enßle ganz tapfer in dieser Auswärtspartie, die auf dem Schlackeplatz ausgetragen wurde, weil laut der Bremerhavener die Rasenplätze noch bis Mitte April gesperrt sind. Die Möglichkeiten waren so überschaubar. Der Grohner Jan-Philipp Heine wehrte einen aussichtsreichen Schuss ab (25.). In Minute 47 verhinderte der TVG-Keeper Mehmet Tugay Tiras das mögliche 0:2 (47.) und fünf Minuten vor dem Abpfiff schnupperte der eingewechselte Michael Hatemoglu am 1:1-Ausgleich. Weil ein heimischer Zuschauer vor Beginn der zweiten Halbzeit auf den Platz lief und dem TVG-Akteur Ali Atris eine Ohrfeige verabreichte, stand die Begegnung kurz vor einem Spielabbruch. Die Nordbremer um Coach Torben Reiß wollten nach Anfrage des Schiedsrichters das Spiel aber unbedingt fortsetzen. Trotz des achtbaren Ergebnisses gegen SFL Bremerhaven muss der SV Grohn nun am nächsten Sonntag dennoch punktemäßig wieder erfolgreich sein. Hier empfangen die "Husaren" den Tabellennachbarn TSV Melchiorshausen (Anpfiff 15 Uhr).

Artikel von Olaf Schnell

Herren 09.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: SV Grohn vor unangenehmer Auswärtsaufgabe

SV Grohn vor unangenehmer Auswärtsaufgabe

Beim Aufstiegskandidaten und Pokal-Halbfinalisten SFL Bremerhaven wollen die "Husaren" dennoch überraschen

Nach dem ganz wichtigen 5:3-Heimerfolg über Tura Bremen am Ostermontag hat der SV Grohn die Abstiegsplätze zwar verlassen, nun folgt allerdings eine ganz unangenehme Auswärtsaufgabe. Beim nach Aussage von Grohns Trainer Torben Reiß designierten Aufsteiger SFL Bremerhaven hängen die Trauben für die „Husaren“ enorm hoch. „SFL hat vorne und im Mittelfeld schon eine Top-Mannschaft und auch einen guten Torwart, weiß Torben Reiß zu berichten, der sich das 2:10 der DJK Blumenthal gegen die Bremerhavener angesehen hat. „Dennoch fahren wir nicht dorthin, um zu verlieren. Wir wollen versuchen, das Beste draus zu machen und eventuell auch etwas Zählbares mitzunehmen“, sagt der „Husaren“-Trainer, der seine Grippe inzwischen einigermaßen überwunden hat. Die Favoritenrolle liegt also ganz klar bei den Gastgebern, zumal die Nordbremer nicht in Bestbesetzung auflaufen können. Ahmet Aydogan und Janis Enßle befinden sich im Urlaub, zudem hat sich Muhammed Özkul im Tura-Spiel leicht verletzt – hinter seinem Mitwirken steht noch ein Fragezeichen. Das Hinspiel in Grohn endete im September vergangenen Jahres mit 0:4. 

Sonntag, 14.30 Uhr, Mecklenburger Weg

Artikel von Marc Gogol

Herren 03.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Grohn macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Grohn macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Landesligist setzt sich dank seiner Offensivqualitäten mit 5:3 gegen Ex-Aufstiegsanwärter Tura Bremen durch

Fußball-Landesligist SV Grohn hat im Kampf um den Klassenerhalt einen großen Schritt nach vorn gemacht. In einer temporeichen Begegnung auf dem gut bespielbaren Rasenplatz des Oeversbergs setzten sich die Nordbremer dank ihrer größeren offensiven Qualitäten mit 5:3 gegen Tura Bremen durch. Die Gröpelinger dürften sich damit nach ihrer zweiten Niederlage in Folge aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten in die Bremen-Liga verabschiedet haben.

Grohns Co-Trainer Matthias Günther sprach nach dem Schlusspfiff von drei ganz wichtigen Punkten gegen den Abstieg. Günther vertrat den an Grippe erkrankten Chefchoach Torben Reiß und bescheinigte seiner Mannschaft eine vor allem in der Offensive „ganz starke Leistung.“ Tatsächlich zeigte der Tabellendreizehnte den wesentlichen druckvolleren
Zug zum Tor als der Ranglistenvierte. Bereits in der 14. Minute erzielte Keisuke Morikami nach einem Konter die Grohner Führung. Doch weil das Defensivverhalten der Gastgeber insbesondere in der Anfangsphase zu wünschen übrigen ließ, drehten Nils Krause und Sipan Heso das Spiel vorübergehend.

Allerdings zeigten sich die Gäste bei Grohner Kontern anfällig. So in der 29. Minute, als Tengisbold Riemeyer nur durch ein Foul am Torschuss gehindert werden konnte. Firat Erkek verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:2. Nur eine Minute später griff Turas Keeper Ersin Riza Kozulcali bei einem Flachpass von Ismail Zivoli daneben und Ahmet Aydogan schob den Ball zur 3:2-Halbzeitführung für die "Husaren" über die Torlinie (43.). Sofort nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste, mit Macht die Wende herbeizuführen. Grohn ließ sich zeitweise zu tief in die eigene Hälfte drängen, blieb aber mit Kontern gefährlich. Mit dem Tor des Tages sorgte Cansin Cetin in der 66. Minute für die Vorentscheidung. Einen Flankenball von Ismail Zivoli stoppte er in der Luft und schmetterte ihn per Fallrückzieher zum 4:2 ins Netz.

Doch die Grohner Fans sollten noch einen weiteren fußballerischen Leckerbissen genießen dürfen. In der 78. Minute schnappte sich der laufstarke Benjamini Samorski die Pille, umspielte bei seinem Slalom über 40 Meter vier Gegenspieler und netzte zum 5:2 für den SV Grohn ein. Tura resignierte, erhielt aber noch ein Abschiedsgeschenk. Nach einem Freistoß der Gäste fühlte sich kein Grohner Abwehrspieler für den Ball zuständig und Jude-Pirashema Francis konnte auf 3:5 aus Sicht der Gäste verkürzen (90.). Resümee von Tura-Trainer Dominique Bonanni: „Wir waren viel zu ängstlich und Grohn hatte den besseren Angriff.“

Artikel von Klaus Grunewald

Herren 03.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Grohn wieder mit Morikami und Atris

Grohn wieder mit Morikami und Atris

Nord-Bremer empfangen Tura Bremen

Lange Zeit galt der Aufsteiger Tura Bremen als Anwärter auf einen Durchmarsch, sprich den direkten Aufstieg in die Bremen-Liga. Das 1:1 des SV Grohn im Hinspiel Anfang Dezember galt damals noch als großer Erfolg für die „Husaren“, mittlerweile haben die Gröpelinger in der Rückrunde aber schon ein paar Dämpfer hinnehmen müssen. Insofern stehen die Chancen für den SV Grohn gut, auch jetzt im Rückspiel etwas Zählbares einzufahren. Da die Karfreitagspartie der Nordbremer nicht auf dem Rasenplatz des Oeversberg stattfinden konnte und wieder einmal kurzfristig ins Vegesacker Stadion auf den dortigen Kunstrasenplatz verlegt wurde, stellt sich für das Tura-Spiel die gleiche Frage nach dem Austragungsort und Untergrund. „Wir wollen gerne spielen“, sagte Grohns Trainer Torben Reiß und wird auch diesmal wieder versuchen, eine Austragung der Partie möglich zu machen. Die gelb-gesperrten Spieler Keisuke Morikami und Ali Atris kehren wieder in den Grohner Kader zurück.
Mo., 15 Uhr, Oeversberg/SAV-Platz

Artikel von Marc Gogol

Herren 03.04.2018 von Murtaza Celik

1. Herren: Lemwerder feiert 2:0 Derbysieg

Lemwerder feiert 2:0-Derbysieg

Beim zuletzt stark aufspielenden SV Grohn sichern Andre Niedzulka und Sandro Iacovozzi dem SVL drei wichtige Punkte

Nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg des SV Lemwerder im Nordderby beim SV Grohn bleiben die Abstiegssorgen der „Husaren“ unverändert groß. Auch die erneute Verlegung des Spiels auf den Kunstrasenplatz am Vegesacker Stadion brachte für den SV Grohn keine Vorteile. Der SVLemwerder gewann insgesamt verdient und hält weiter Anschluss an die Spitzenränge der Fußball-Landesliga. „Zwei individuelle Fehler von uns vor den beiden Gegentoren in der ersten Halbzeit haben das Spiel entschieden“, resümierte Grohns Trainer Torben Reiß. „Spielerisch war das zudem heute mager von uns. Wir haben uns nach vorne schwergetan, es fehlten die kreativen Köpfe.“ Gemeint waren die gelb-gesperrten Keisuke Morikami und Ali Atris, ohne deren ordnende Hand im Mittelfeld produzierten die nominellen Gastgeber viele Fehlpässe und Ballverluste. Zudem wurden insbesondere zu Beginn der Partie viele lange Bälle geschlagen, die jedoch nie einen Adressaten fanden.

Bezeichnend, dass die erste Grohner Offensivaktion aus einem Distanzschuss von Mannschaftskapitän Jan-Philipp Heine entsprang. Diesen konnte Lennart Scholz im SVL-Tor jedoch zur Ecke lenken. Auf der Gegenseite zeigte Tim Weinmann ebenfalls mit einem Schuss aus der Ferne seine Gefährlichkeit auf. Dann war es auch schon soweit, und der Ball lag das erste Mal im Grohner Tornetz. Janis Enßle und Yusuf Demir konnten zu zweit den enteilenden Tim Weinmann nicht aufhalten, und dessen Hereingabe fand André Niedzulka, der ohne Mühe einnetzen konnte (18.). „Wir haben gleich Gas gegeben und viele Ballgewinne in den ersten Minuten verzeichnet“, lobte Lemwerders Trainer Norman Stamer seine Mannschaft, auch in Anspielung an die verschlafene erste Spielhälfte bei OT Bremen (2:2). „Ich habe da viele gute Sachen gesehen“, bemerkte der SVL-Übungsleiter weiter bezüglich des ersten Durchgangs.

Allerdings mussten die Gäste neun Spielminuten später vermeintlich den Ausgleich hinnehmen, doch der Treffer von Zardasht Abdulrahman wurde von Schiedsrichter Daniel Grube (TS Woltmershausen) nach Rücksprache mit seinem Assistenten an der Linie wieder zurückgenommen. Der Assistent hatte den Torschützen beim Pass von Jan-Philipp Heine im Abseits gesehen, mit dem sofortigen Heben seiner Fahne aber gezögert. So war der Grohner Jubel verfrüht. Ein echter Torjubel war dann sechs Minuten vor der Halbzeitpause Lemwerders Sandro Iaco­vozzi vergönnt. Dieser behauptete den Ball am kurzen Pfosten, weil die Grohner Abwehrspieler viel zu nachlässig eingriffen, und konnte nach einer Körperdrehung halbhoch einschießen. Kurz zuvor hätte bereits Sean Yannik Windhorst das 2:0 für seine Farben erzielen können, scheiterte aber an einer Glanzparade von Grohns Torwart Mehmet Tugay Tiras. Im zweiten Spielabschnitt tat der SV Lemwerder nach Feststellung von Norman Stamer „nur noch das Nötigste“, das reichte aber, um den Dreier festzuhalten. Im Gegenteil, Tim Weinmann (zweimal) und Sean Yannik Windhorst hätten sogar das 3:0 markieren können. Der SV Grohn mühte sich redlich, aber auch die frühe Einwechselung von Stürmer Muhammed Özkul (41.) brachte keine echte Torchance mit sich. Der SV Grohn genießt am Ostermontag gegen OT erneut Heimrecht, der SV Lemwerder muss nochmals auswärts, diesmal beim TuS Komet Arsten, ran.

Artikel von Marc Gogol

Herren 23.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohn-Coach erwartet motivierten TV Bremen-Walle 1875

Grohn-Coach Reiß erwartet motivierten TV Bremen-Walle 1875

Nach zwei Siegen in Folge fährt der Landesliga-Aufsteiger selbstbewusst nach Bremen-Nord

Der SV Grohn möchte seine Serie von zwei Siegen in Folge gegen den Zehnten TV Bremen-Walle 1875 ausbauen. „Das wird aber keine einfache Aufgabe, weil die Waller nach ihrem 4:0-Erfolg über die DJK Germania Blumenthal mit Sicherheit motiviert an die Sache herangehen werden“, gibt SV-Coach Torben Reiß zu bedenken. Reiß schaute bei diesem Sieg zu und erkannte eine sehr lauffreudige TV-Mannschaft, die gut als Team zusammenarbeite. „Vorne drin ist der bullige Stürmer Aziz Karlidag sehr auffällig“, sagt Reiß. Karlidag markierte gegen die DJK auch das 1:0.

Die „Husaren“ verloren das Hinspiel ebenfalls mit 0:4. „Das wollen wir jetzt natürlich besser machen“, erklärt Torben Reiß. Er bangt noch um den Einsatz seines Torwarts Mehmet Tugay Tiras, der zuletzt mit einer Grippe pausieren musste. Auch Grohns spielender Co-Trainer Jan-Philipp Heine war krank. Zudem ist Jan Benedikt Bujalla angeschlagen. „Das Spiel gegen eine Mannschaft, die hoch presst und zuletzt zweimal mit 4:0 siegte, wird kein Selbstgänger für uns. Wir müssen sehr konzentriert zu Werke gehen“, mahnt Reiß.

Sein Trainerkollege erwartet ebenfalls ein Spiel auf Augenhöhe. "Beide Teams scheinen im Moment gut drauf zu sein, die Tagesform wird sicherlich den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben", so Uli Bitomsky. Dem Waller Coach ist nicht entgangen, dass sich die Nordbremer im Winter gut verstärkt haben und der aktuelle Tabellenplatz der Mannschaft nicht gerecht wird. Bitomsky sieht in dem Spiel eine große Chance, "einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt" zu machen. Mit einem Erfolg hätten die Waller ihren Vorsprung auf Grohn auf zehn Punkte ausgebaut. Einerseits. Andererseits kann er auch auf vier Punkte schrumpfen. "Und Grohn hat noch ein Spiel in der Hinterhand", weiß Bitomsky. "Aber webnn wir die richtige Einstellung an den Tag legen, die gegen Hemelingen und DJK Blumenthal weltklasse war, dann ist auf jeden Fall ein Sieg für uns drin."

So, 15 Uhr, Oeversberg oder Kunstrasen Vegesack

 

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Herren 12.03.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Nach der 2:0-Halbzeitführung schießen die "Husaren" gegen den TSV Lesum-Burgdamm noch sechs Tore

Schon vor zwei Wochen verlegte der Fußball-Landesligist SV Grohn sein Heimspiel vom zur Zeit noch unbespielbaren Oeversberg auf dem Vegesacker Kunstrasenplatz. Diesen Heimvorteil nutzten die noch abstiegsgefährdeten Mannen von SVG-Trainer Torben Reiß gegen TuS Komet Arsten bekanntlich zu einem wichtigen 2:1-Erfolg. Und auch gegen den Nachbarn TSV Lesum-Burgdamm klappte es nun vorzüglich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit behielten die "Husaren" mit einem rekordverdächtigen 8:0 (2:0)-Erfolg die Oberhand.

Im Hinspiel setzten sich die Lesumer Ende August des vergangenen Jahres noch recht souverän mit 4:0 durch. Bei dem Kaltstart – in diesem Jahr waren die „Heidberger“ im Vergleich zu den Grohnern punktemäßig noch nicht im Einsatz – mussten die Gäste um Trainer Gino Shabani aber gleich auf mehrere Stammspieler aus unterschiedlichen Gründen verzichten. "Für uns war es sehr schwierig, die sehr vielen Ausfälle zu kompensieren. Ich bin sehr verärgert, dass wir so nur mit elf Feldspielern gegen Grohn antreten konnten", schimpfte Shabani, der sich vor dem Anpfiff eigentlich ein Unentschieden gewünscht hatte.

Auf dem SAV-Sportplatz hätten die Lesumer aber durchaus in Führung gehen können. Gleich zwei große Möglichkeiten hatte Fikri Cam auf dem Fuß, doch in der fünften Minute hatte er kein Glück beim Abschluss und sieben Minuten später schoss Cam über den Grohner Kasten. Auch Niklas Lehmkuhl hatte nach guter Vorarbeit des TSV-Mannschaftsführers Remigius Wild, der nach seiner Auswechslung in Sachen Lesumer Kader auch einen dicken Hals hatte – eine gute Möglichkeit (14.).Doch besser machten es einfach die Grohner. Schon der erste Treffer durch Keisuke Morikami war einfach sehenswert und das Eintrittsgeld wert. Morikami sah, dass der Lesumer Schlussmann Riad Bardhi etwas zu weit vor seinem Tor stand und überlistete ihn mit einem Schuss von der Mittellinie genau in den Winkel. Den zweiten Treffer von Ahmet Aydogan bereitete dann Keisuke Morikami über Cansin Cetin mustergültig vor (10.). In der 37. Minute hätte dann Cansin Cetin eigentlich auf 3:0 erhöhen müssen, doch er scheiterte in einer 1:1-Situation am gutparierenden Lesumer Torwart Riad Bardhi.

Den dritten TVG-Treffer holte Keisuke Morikami per Hechtflugkopfball in der 47. Minute nach, eine Minute später erhöhte Morikami per Direktschuss auf 4:0. Das Ergebnis auf 7:0 schraubten dann die eingewechselten Akteure Benjamin Samorski (63.) und Muhammed Özkul (73./78.) – damit hat Özkul bereits 14 Saisontore erzielt. Den Schlusspunkt setzte Florian Samorski aus halbrechter Position unmittelbar vor dem Abpfiff mit dem zweiten Sonntagsschuss ebenfalls genau in den Winkel. "An so einem Tag klappt dann auch so etwas", freute sich der „Husaren“-Co-Trainer Matthias Günther. Damit haben die Grohner in Sachen Abstiegskampf einen wichtigen Dreier geholt und auch ihr Torverhältnis erheblich verbessert.

"Wir waren viel besser in den Zweikämpfen und haben den Ball besser laufen lassen. Wir wollten das Nordderby auf jeden Fall gewinnen und haben das auch ohne Jan-Philipp Heine gut über die Bühne gebracht. Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen", berichtete Grohns starker Innenverteidiger Yusuf Demir. Glänzen konnten
auch der Dreifach-Torschütze Keisuke Morikami und Benjamin Samorski. Morikami überzeugte erst im Mittelfeld und ließ dann auch in der Abwehr nichts mehr anbrennen.

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