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Herren 11.11.2017 von Erkan köseler

2. Herren: Hattrick Jimale Hassan Osman, Interview Verein-Spieler II. Herren

Der SV Grohn will seine Neuzugänge der II. Herren intern auf diesem Wege vorstellen. Viele junge, talentierte Spieler sind mit dem Ex A-Jugend Trainer des JFV-Bremen Erkan Köseler zu uns gekommen. Dazu zählt sicherlich der erst 18 jährige Jimale Hassan Osman.

 

Jimale du hattest eine Menge Angebote von anderen Teams, warum hast du dich für den Herrenbereich des SV Grohn entschieden, du könntest ja noch in der A-Jugend spielen ?!

"Ich bin zu meinem alten Trainer Erkan zurück und spiele hier mit meinen Freunden auch aus der "JFV-Zeit" zusammen, wir hatten Viel Spaß und waren sehr erfolgreich, außerdem will ich schnellstmöglich Erfahrungen im Herrenbereich machen."

Im Spiel gegen Schwachhausen (Video Link unten) konntest du deinen ersten Hattrick erzielen und stehst in der Torjägerliste mit oben !

"Eigentlich habe ich sogar 1 Tor mehr erzielt, aber es wurde falsch notiert und nie korrigiert. Ich freue mich über den Hattrick und hoffe das ich so weitermache."

Deine Bewegungen erinnern stark an den Nationalspieler Mesut Özil, daher dein Spitzname "Özil" ?!

"Dankeschön (lacht), das habe ich schon oft gehört. Denn wird es wohl so sein, schaut selbst."

Dazu hat jeder beim nächsten Spiel unserer II. Herren am Sonntag, 12.11.2017 um 14 uhr Start, am Oeversberg, die Möglichkeit.

Dankeschön für die Antworten Jimale und weiterhin Viel Erfolg.

Bild: Jimale Hassan Osman

Ihr könnt im folgenden Youtube Link das Volley Tor von Jimale anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=AY0vzs0yL2k

 

Herren 03.08.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Den freien Fall stoppen - (Bericht Norddeutsche vom 01.08.2017)

Fußball-Saisonausblick SV Grohn
 

Den freien Fall stoppen

Grohn. Vor vier Jahren ist der SV Grohn zusammen mit dem VfL 07 Bremen in die Bremen-Liga aufgestiegen. Doch während die Findorffer auch in der kommenden Saison dem Oberhaus des Bremer Amateurfußballs angehören, sind die Nordbremer nach einer desaströsen Saison wieder in der Fußball-Landesliga gelandet. Und dort gelte es nun, den freien Fall zu stoppen, sagt der neue Trainer Torben Reiß.

Reiß, der einst als Aktiver das „Husaren“-Dress trug und die erste Herrenmannschaft schon von 2004 bis 2008 coachte, will zusammen mit seinem Co-Trainer Matthias Günther ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte schreiben. Das vorherige begann 2013 mit dem Aufstieg in die Bremen-Liga unter dem Erfolgstrainer Malte Jaskosch und endete aufgrund fehlerhafter Vorstandspolitik am 21. Mai dieses Jahres mit dem letzten Tabellenplatz und dem Abstieg.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Torben Reiß bereits an Bord des sinkenden Schiffes begeben, um beim Stranden am Landesliga-Ufer zusammen mit den verbliebenen Schiffbrüchigen eine neue Mannschaft zu formen. Neun Spieler bilden das Restaufgebot des SV Grohn, elf Neuzugänge sind inzwischen hinzugekommen, um den freien Fall zu stoppen und dem Verein das Schicksal des 1. FC Burg zu ersparen, der von der Bremen-Liga in die Bezirksliga durchgereicht worden ist.

Die Teilnahme an den Turnieren des SV Eintracht Aumund und der TuSG Ritterhude halfen den Grohner, sich als Team zu finden. Torben Reiß ist mit der Entwicklung zufrieden und freut sich über die „gute Kameradschaft“.

Der Geist in der Truppe, die unsichtbaren Bande sozusagen, sind für den ehemaligen Coach des Landesligisten DJK Germania Blumenthal denn auch mit Blick in die Zukunft ungemein wichtig. Zusammen mit Matthias Günther will er dem SV Grohn wieder ein „Gesicht geben“. Das heißt: Das Team soll möglichst auch in den nächsten Jahren in der jetzigen Zusammenstellung für die „Husaren“ um Punkte kämpfen.

Das dürfte auch die zuletzt arg frustrierte Grohner Fangemeinde mit Genugtuung vernehmen. Sie hat in der vergangenen Saison die Identifikation mit der Mannschaft vergeblich gesucht. Torben Reiß will den Verein SV Grohn nach eigenen Worten wieder attraktiver und interessanter machen. Und sein sportliches Ziel lautet: „In der Landesliga etablieren und unter die ersten zehn Teams in der Tabelle kommen.“ Die Meisterschaftsfavoriten sind für ihn der SC Borgfeld, SFL Bremerhaven und SV Hemelingen.

Zugänge: Kevin Stepput (1. FC Burg), Julian Kubicek (SV Eintracht Aumund), Tim Pülm (SV Eintracht Aumund), Pascal Sperling (SV Eintracht Aumund), Dennis Magull (SV Eintracht Aumund), Özgün Korkmaz (Tura Bremen II), Juliano Barthel (SV Türkspor), Jan Bujalla (JFV Bremen), Simeon Nachkov Yordanov (1. FC Burg), Zaradasht Abdularahman (Syrien), Mario Olszak (DJK Blumenthal) Abgänge: Mustafa Kaya (ASV Ihlpohl), Redouan Ahrirou (BSC Hastedt), Shirwan Hüssein Khalef (DJK Blumenthal), Robert Wrzesinski (SG Aumund-Vegesack), Maciej Gawronski (unbekannt), Ercan Kaya (unbekannt), Tim Megafu (BTS Neustadt), Arbnir Brahimi (KSV Vatan Spor) Restaufgebot: Benjamin Samorski, Florian Samorski, Keisuke Morikami, Ismael Zivoli, Muhammed Özkul, Jan-Phillip Heine, Michael Busche, Sulayman Jarju, Halil Kaya  WK
„In der Landesliga unter die ersten zehn Teams kommen.“ Die Ziele von SVG-Coach Torben Reiß
 
von Klaus Grunewald

Herren 27.07.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Grohns Stepput bricht den Bann - (Bericht Sportbuzzer vom 27.07.2017)

GROHNS STEPPUT BRICHT DEN BANN

Ritterhuder Sportwoche: Ein Knaller des Neuzugangs ebnet den 2:0-Sieg gegen Ihlpohl / Lesum setzt sich mit 3:1 gegen Lilienthal durch

Der SV Grohn hat zwar mit einem 2:0-Erfolg über den Fußball-Kreisligisten ASV Ihlpohl den zweiten Sieg im zweiten Match der Ritterhuder Sportwoche eingefahren, ist aber dennoch noch nicht für das Halbfinale am Freitag qualifiziert. Der TSV Lesum-Burgdamm stellte nach einem Rückstand in der Partie gegen den SV Lilienthal/Falkenberg eine tolle Moral unter Beweis und behauptete sich am Ende noch verdient mit 3:1.

Die Lesumer verwerteten gleich ihre erste Möglichkeit zum 1:1. Fikri Cam zog einfach mal wuchtig aus 16 Metern ab und stellte so den Einstand her (16.). „Von da an haben wir viel den Ball laufen lassen“, freute sich Burghardt. Schön anzusehen war dann das 2:1 von Bekim Murati. Wieder war Fikri Cam direkt an diesem Treffer beteiligt. Cam legte dem Torschützen die Kugel herrlich mit der Hacke auf – Murati vollendete mit einem satten Schuss. Nach dem Seitentausch drängten die Blau-Gelben auf den Ausgleich, wirkten dabei aber wenig zwingend. Dann holte sich Fikri Cam sehr zum Ärger von Michael Burghardt die Ampelkarte ab: „Da muss Fikri im Mittelfeld nicht so hingehen. Von der Situation ging schließlich keine Gefahr aus.“ Die erste Verwarnung gegen Cam sei jedoch völlig überzogen gewesen, so Burghardt. Wer aber gedacht hatte, dass das Team von Neu-Trainer Michael Rickers in Überzahl den Ausgleich einfahren würde, sah sich schnell getäuscht. Matheus Wild nutzte im Gegenteil eine Vorarbeit von Adrian Felis zur Vorentscheidung zum 3:1 (51.). „Die Lilienthaler haben uns aber alles abverlangt“, lobte Michael Burghardt den Bezirksligisten. Der Sieg sei deshalb nur dank einer klaren Leistungssteigerung gegenüber der 1:2-Auftaktniederlage gegen Grohn zustande gekommen. „Jeder hat seine Aufgabe so erfüllt, wie er sollte“, betonte Michael Burghardt.

SV Grohn – ASV Ihlpohl 2:0 (0:0):Die Ihlpohler rührten lange Zeit erfolgreich Beton in der Abwehr an. „Wir haben uns mit der defensiven Ausrichtung der Ihlpohler sehr schwer getan“, erklärte SVG-Coach Torben Reiß. Zwar hätte er bereits im Vorfeld vermutet, dass die Formation von Übungsleiter René Damaschke diese Taktik wählen würde. Doch das
richtige Gegenmittel hatte der Favorit aus der Bremer Landesliga nicht parat. „Es ist immer ein Unterschied, ob der Gegner mitspielt oder nicht“, gab Reiß zu bedenken. Nachdem die „Husaren“ sich keine nennenswerten Gelegenheiten erarbeitet hatten, schwammen sich die Ihlpohler Mitte der ersten Halbzeit langsam frei.Amadou Drammeh hätte den Außenseiter auch durchaus in Führung bringen können. Einmal rettete Grohns Jan-Philipp Heine dabei sogar für seinen bereits bezwungenen Schlussmann Tim Pülm auf der Linie. „Wenn man selbst nicht durchkommt, ist es ganz klar, dass auch der Gegner mal zu Chancen kommt. Da hätten wir uns auch ein Gegentor fangen können“, räumte Torben Reiß ein. Michael Busche verpasste kurz vor der Pause die 1:0-Führung für Grohn, weil er zu lange wartete. „Wir haben es teilweise zu sehr mit der Brechstange versucht. Deshalb war das Spiel auch über weite Strecken etwas zerfahren“, kritisierte Torben Reiß. Mit einem fabelhaften Freistoß aus 35 Metern holte Kevin Stepput die Grohner Führung elf Minuten nach der Rückkehr aus den Kabinen nach. „Das war ein Knaller wie ein Strich. Solch ein Tor sieht man sicherlich nicht jeden Tag“, frohlockte Torben Reiß. Nach dem 1:0 des Neuzugangs vom 1. FC Burg tanzte der Ball flüssiger durch die Reihen des Bremen-Liga-Absteigers.

Julian Kubicek sorgte auch nach einem klugen Zuspiel von Kevin Stepput mit einem unhaltbaren Schuss für die Entscheidung zum 2:0 (53.). Es war somit die Kombination zweier ehemaliger Kicker des SV Grün-Weiß Beckedorf. „Wir haben uns in der Vorbereitung von Spiel zu Spiel ein bisschen gesteigert. Meine Jungs haben es heute insgesamt gut gemacht. Auf dieser Leistung können wir jetzt aufbauen“, zog Torben Reiß abschließend ein positives Fazit. An diesem Donnerstag langt den „Husaren“ nun bereits ein Remis gegen den SV Lilienthal/Falkenberg, um in die Vorschlussrunde am Freitag vorzustoßen (20.30 Uhr).

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Herren 25.07.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Sportwoche Aumund - Vatan schnappt sich den Pokal (Bericht Sportbuzzer vom 24.07.2017)

SPORTWOCHE AUMUND: VATAN SCHNAPPT SICH DEN POKAL

Im Endspiel kann sich der Bremen-Liga-Aufsteiger mit 4:0 gegen den Gastgeber durchsetzen / Grohn wird Dritter

Der Wanderpokal steht jetzt ein Jahr lang im Schrank des KSV Vatan Spor. Der Bremen-Liga-Aufsteiger aus Gröpelingen setzte sich im Finale der 38. Fußball-Sportwoche des SV Eintracht Aumund mit 4:0 gegen den Gastgeber aus der drei Klassen tieferen Stadtliga durch. Das kleine Endspiel um den dritten Platz gewann Landesligist SV Grohn mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen den Ligagefährten DJK Germania Blumenthal, nachdem es bei Ablauf der regulären Spielzeit noch 1:1 gestanden hatte.

SV Eintracht Aumund – KSV *Vatan Spor 0:4 (0:3):* Der Einzug ins Finale war für den Turnierfavoriten schwieriger als das Endspiel. Daraus machte Vatan-Coach Riza Avdiji kein Hehl. DJK sei im letzten Spiel Gruppenspiel ein gleichwertiger Gegner gewesen, lobte Avdiji die Blumenthaler. Doch aufgrund des besseren Torverhältnisses reichte den Westbremer das torlose Remis, um ins Aumunder Endspiel einzuziehen.

Das hatte Gastgeber Eintracht zwar mit einem beeindruckenden Durchmarsch (drei Spiele, drei Siege) erreicht, war dem favorisierten Bremen-Ligisten dann aber läuferisch und spieltechnisch klar unterlegen. Dennoch sei es keine Schande, gegen Vatan zu verlieren, bekräftigte Eintracht-Coach Sascha Adler, habe seine Mannschaft doch insgesamt ein starkes Turnier gespielt. Im Endspiel um Wanderpokal und 200 Euro Siegprämie aber standen die Gastgeber auf verlorenem Posten. Ihre einzige gute Torchance resultierte aus der zweiten Minute, als Daniel Trojahn aus 23 Metern abzog und den oberen Torwinkel nur knapp verfehlte. Danach aber befand sich der Ball vor allem in den Reihen der Gröpelinger.

Das 1:0 des KSV fiel gleichwohl überraschend: Mit der Hacke verlängerte Elton Doku den Freistoß von Yusuf Demir zum Führungstreffer ins Netz (15.). Für die vorzeitige Entscheidung sorgten erneut Elton Doku sowie Konstantinos Aspiotis mit ihrem Doppelpack kurz vor der Halbzeit (29./30). Nach dem Wechsel spulten die Gröpelinger ihr Pflichtprogramm problemlos ab, ließen alle mitgereisten Akteure zum Einsatz kommen und erzielten durch Nagi Oatromi noch das 4:0 (56.). Bevor seine Mannschaft den Pokal aus den Händen von Eintrachts Fußball-Seniorenleiter Achim Burdorf entgegennahm, hatte KSV-Coach Riza Adiji noch ein Lob für den Turnierzweiten parat: „Aumund hat das richtig gut gemacht gegen uns.“

SV Grohn – DJK Germania Blumenthal 6:5 n.E. (1:1/1:1): Keine Frage, der SV Grohn hat sich nach seiner 0:5-Klatsche im ersten Gruppenspiel gegen Eintracht Aumund kontinuierlich gesteigert. Allerdings musste Nachbarschaftsrivale DJK Blumenthal in Unterzahl über die Runden kommen: Im Match um den Finaleinzug beklagten die Blumenthaler den Ausfall eines Spielers wegen Verletzung.

Im kleinen Finale sah ihr Torwart Patrick Wilhelm nach einem Foul an Grohns Muhammed Özkul bereits in der siebten Minute die Rote Karte. Dennoch ging die Mannschaft von Neu-Trainer Abdelfattah Rhazani durch den Ex-Lesumer Chris Hybsz verdient in Führung (10.), weil sie den konstruktiveren Spielaufbau zeigten. Die schönste Kombination gelang jedoch den Grohnern (60.). Keisuke Morikami bediente Muhammed Özkul mit einem zentimetergenauen Diagonalpass, und der Grohner Dribbelkünstler erzielte den Ausgleich (30.). Im zweiten Durchgang gab es zwar keine Tore mehr, aber zwei Aufreger: Zunächst traf Grohns Ismael Zivoli die Latte (38.), dann wurde Husaren-Akteur Julian Kubicek im Kampf um den Ball ein Zahn ausgeschlagen.

Beim Elfmeterschießen waren für den SV Grohn Muhammed Özkul, Kevin Stepput, Dennis Magull, Jan-Philipp Heine und Ismael Zivoli erfolgreich, während Julian Kubicek an Torwart Gökhan Kara scheiterte. Für DJK trafen Bela Prieß, Mustafa Can, Firat Erkek und Chris Hybsz; den Elfmeter von Milan Meyer hielt Grohns Keeper Tim Pülm, und Dennis Tanski schoss daneben. Sein Trainer Rhazani nahm es nicht tragisch und bescheinigte seiner Mannschaft, ein gutes Turnier ohne Niederlage in der normalen Spielzeit absolviert zu haben. Und Grohns Trainer Torben Reiß freute sich über die „Leistungssteigerung von Spiel zu Spiel“. Die insgesamt 14 Spiele der gut organisierten 38. Aumunder Sportwoche wurden von rund 1000 Besuchern verfolgt.

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Herren 25.07.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Lilienthal und Grohn dominieren (Bericht fupa.net vom 24.07.2017)

Lilienthal und Grohn dominieren

An Tag zwei der Ritterhuder Sportwoche startete auch Gruppe B ins Turnier

Gestern wurde es auch für die 2.Gruppe ernst bei der Sportwoche der TuSG Ritterhude. Durchsetzen konnten sich dabei der SV Lilienthal/Falkenberg gegen den ASV Ihlpohl und der SV Grohn gegen den TSV Lesum.

SV Lilienthal/Falkenberg - ASV Ihlpohl (5:0)

Der 2.Spieltag startete mit dem Duell zwischen dem SV Lilienthal/Falkenberg und dem ASV Ihlpohl. Da die Bezirksligisten aus Lilienthal parallel noch bei einem anderen Turnier mitspielten, fehlten in Ritterhude bis zur zweiten Halbzeit noch einige Stammspieler.

Dementsprechend ausgeglichen verlief auch die erste Hälfte, lediglich einen Treffer von Rackow ließ Ihlpohl zu. Nach dem Seitenwechsel ließen die Kräfte bei den Kreisligisten allerdings nach und die Lilienthaler, die nach der Pause aufgerüstet hatten, hatten nun ein leichteres Spiel.

Koehle sicherte sich gleich zwei Treffer, Manig und Niemann machten den am Ende doch deutlichen 5:0-Sieg perfekt.

Damit sichert der SV sich zunächst die Führung in Gruppe B und muss sich nun im nächsten Spiel am Dienstag gegen den TSV Lesum beweisen.

Tore: 1:0 Rene Rackow (13.), 2:0 Nils Koehle (34.), 3:0 Patrik Manig (43.), 4:0 Nils Koehle (48.), 5:0 Yannik Niemann (50.)

TSV Lesum-Burgdamm - SV Grohn (1:2)

Das zweite Spiel verlief weniger eindeutig. In einer torlosen ersten Halbzeit ließ sich zunächst noch kein Favorit ausmachen und auch in der zweiten Halbzeit war das Spiel bis zum Ende offen.

Kurz nach der Pause ging nämlich zunächst der TSV Lesum durch einen Treffer von Maliqi in Führung, nur 5 Minuten später glich Stepput aber auch schon wieder aus.

Bis in die Schlussminuten sah es nach einer Punkteteilung aus, doch 4 Minuten vor dem Abpfiff drehte Kubicek mit dem zweiten Treffer für den SV das Spiel und sicherte Grohn den knappen Sieg in dieser Partie.

Damit liegt der SV Grohn aktuell auf dem 2.Platz in Gruppe B und trifft im nächsten Spiel auf den ASV Ihlpohl.

Tore: 1:0 Veton Maliqi (43.), 1:1 Kevin Stepput (48.), 1:2 Julian Kubicek (56.)

von Lena Varoga

Herren 20.07.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Eintracht Aumund steht im Finale (Bericht Sportbuzzer vom 20.07.2017)

SPORTWOCHE AUMUND: EINTRACHT AUMUND STEHT IM FINALE

Durch einen 2:0-Erfolg über Ihlpohl machten die Gastgeber den Finaleinzug perfekt / Grohn schlägt SAV II mit 3:1

Drei Begegnungen, drei Siege, 11:2 Tore: Nach dem 2:0-Erfolg über den ASV Ihlpohl im letzten Gruppenspiel ist Gastgeber SV Eintracht Aumund mit einer unbefleckten Weste ins Finale seiner 38. Fußball-Sportwoche gezogen. Der Gegner an diesem Freitag heißt entweder KSV Vatan Spor oder DJK Blumenthal. Beide Teams stehen sich erst am Donnerstagabend gegenüber. Das kleine Finale um Platz drei hat derweil der SV Grohn nach einem 3:1-Sieg über die SG Aumund-Vegesack II erreicht.

ASV Ihlpohl – SV Eintracht Aumund 0:2 (0:0): Nach den Erfolgen gegen den SV Grohn (5:0) und die U23 der SAV (4:2) genügte dem Team von Trainer Sascha Adler bereits ein Remis für den Finaleinzug. Doch gegen den Osterholzer Kreisligisten tat sich der Bremer Stadtligist über weite Strecken schwer. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierte die mit fünf neuen Akteuren angetretene Mannschaft von René Damaschke die Partie, ging allerdings mit ihren Torchancen fahrlässig um. Amadou Draameh (4.), Timo Lascheit ( 20.) und Yannik Fehrmann (27.) hatten den Führungstreffer auf dem Fuß. Nach dem Wechsel begnügten sich die Aumunder indes nicht mehr mit der Verwaltung des Unentschiedens, sondern investierten mehr in die Offensivarbeit.

Einen strammen Schuss von Dennis Hutengs aufs kurze Eck konnte ASV-Keeper Jan Kück noch entschärfen (42.), gegen das 1:0 durch Hutengs aber war er machtlos (55.). Zuvor hatten die Ihlpohler vergeblich ein Foul an ihrem Innenverteidiger David Barton reklamiert. Mit dem 2:0 durch Andy Hensel nach Ecke von Steffen Burdorf (60.) ebnete die Eintracht dann endgültig den Weg ins Endspiel. Verdient, wie ASV-Coach René Damschke befand, der seiner Elf eine gute erste und eine weniger gute zweite Hälfte attestierte. Sascha Adler bescheinigte seinem Team in einem von Taktik geprägten Spiel, Geduld bewahrt zu haben.

SG Aumund-Vegesack II – SV Grohn 1:3 (1:3): Nach 30 Minuten ging nichts mehr auf dem Rasenplatz. Gewittergott Donar übernahm das Kommando und scheuchte die Spieler vom Rasen. Und die Turnierleitung entschied, den Halbzeitstand als Endergebnis zu werten. SAV-Spielertrainer Manuel Broekmann, der das Halbzeitergebnis zugunsten der Grohner als verdient einstufte: „Eigentlich hätte das Spiel gar nicht angepfiffen werden dürfen.“ Der Coach des SV Grohn, Torben Reiß, freute sich derweil über eine weitere Leistungssteigerung seiner Mannschaft und den Einzug ins kleine Finale. Kevin Stepput hatte die "Husaren" in Führung gebracht (2.), Muhammed Özkul erhöhte vom Elfmeterpunkt nach einem Foul an ihm auf 2:0 (10.) und Julian Kubicek erzielte nach Vorarbeit von Ismael Zivoli den dritten Grohner Treffer, bevor Sinan Aliya nach einem Alleingang das Anschlusstor für die Vegesacker gelang (25.). Der SV Grohn trifft nun im Spiel um den dritten Platz auf KSV Vatan Spor oder DJK Blumenthal.

von Christian Kosak

Herren 29.06.2017 von Matthias Guenther

3. Herren: Heldenhaft durchgehalten (Bericht Sportbuzzer vom 25.06.2017)

SV GROHN II: HELDENHAFT DURCHGEHALTEN

Der SV Grohn II bringt die Kreisliga-B-Saison mit einem Sieg, 29 Niederlagen und 292 Gegentoren sportlich zu Ende

Ein Held vollbringt eine besondere, nicht alltägliche Leistung. Sport ist so ein Bereich, in dem Menschen Außergewöhnliches leisten können. Gerade der Fußballsport eignet sich prächtig, um aus Männern Helden zu machen. Aber müssen Heroen zwingend siegreich sein, um als solche zu gelten? Im sportlichen Wettkampf des Fußballs messen sich zwei Gruppen in Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und taktischem Verständnis - und in letzter Konsequenz an Toren. Aber auch der Zusammenhalt kann das entscheidende Element sein. Ein Zusammenhalt, der bestehen bleibt, obwohl man sich der Konkurrenz beugen muss.

Das den Zusammenhalt angeht, ist der SV Grohn II unangefochtener Sieger der Fußball-Kreisliga B. Beim letzten Spiel der Saison gegen den TV Bremen-Walle 1875 II musste Emre Kilic, der an diesem Tag das „Husaren“-Tor hütete, ganze 14 Mal hinter sich greifen – 3:14 lautete der Endstand. Kein schönes Ergebnis für Spielertrainer Sascha „Schmiddy“ Schmidt und seine Mannen. Bei Weitem aber nicht die höchste Niederlage diese Saison.

292 Gegentore haben die Nordbremer nach dem 30. und letzten Spieltag auf dem Konto. So viele wie keine andere Bremer Mannschaft. Einem Sieg stehen 29 Niederlagen gegenüber. Zum Vergleich: Tabellenprimus SC Borgfeld II hat in 30 Spielen bei 25 Siegen keine einzige Niederlage eingefahren, 149 Tore geschossen und nur 30 kassiert. Spitzenwerte in der Kreisliga B. Spitzenwerte im negativen Sinne mussten die Jungs vom SV Grohn II verkraften. Und dennoch ist diese Mannschaft zu bewundern.

Auf die gerade abgeschlossene Saison angesprochen, muss Grohns Nr. 11, Cagatay Görgen, selbst lachen. „Mein Fazit? Das war jetzt nicht die beste Saison.“ Das letzte Spiel musste der Innenverteidiger sogar in der Offensive aushelfen. Wieder muss er lachen. „Das kommt ab und zu mal vor. Aber Tore machen wir ja nun nicht so viele. Deshalb ist es mir lieber, hinten dichtzumachen. Da hat man mehr zu tun.“ Das war auch bei der höchsten Niederlage des Klubs so. Die ist noch gar nicht so lange her: Am 10. Juni unterlag der SV Grohn II dem Neurönne­becker TV mit 1:22. Görgen und die ­anderen zehn „Husaren“, allen voran Nebi Dönmez, der an diesem Tag die Position zwischen den Pfosten bekleidete, hatten diese Saison ­alles andere als eine leichte Aufgabe.

„Angefangen haben wir mit 25 Mann. Zum Schluss war es für mich immer ganz schwierig, überhaupt elf Leute zusammenzubekommen“, erklärt „Schmiddy“ Schmidt. „Viele haben Schichtarbeit, die Studenten müssen viel lernen. Ich muss ja selbst öfter länger arbeiten. Das ist dann immer ein Kunststück.“ Feste Positionen gibt es eigentlich schon beim SV Grohn II. Aber eine Stammformation zu finden, ist unter diesen Umständen alles andere als leicht. „Mal ist der eine nicht da, mal der andere. Einer aus unserem Team ist in Mannheim, unser Torhüter jetzt einige Zeit in Stuttgart. Dann muss halt jemand anderes ins Tor.“

Wie am letzten Spieltag Emre Kilic. Oder? Schmidt grinst. „Oder eben ich.“ Auch das hat es diese Saison schon gegeben. Eigentlich ist Defensivspezialist Schmidt nicht ganz so weit hinten im Feld zu finden. „Vom Sechser bis zum Verteidiger spiele ich alles. Torwart ist nicht gerade meine Lieblingsposition. Aber ich habe bisher noch keine zweistellige Niederlage kassiert.“

Er ist ein ruhiger Mann, dieser Sascha Schmidt. Gelassen, entspannt, cool. Wegen der Narbe auf seiner Stirn bekam er von seinen Mannschaftskollegen den Spitznamen „Harry Potter“ verpasst. Für magische Einsätze ist der blonde Ballzauberer sonst in der Ü 32 der „Husaren“ bekannt, die ihrerseits mit einem ganzen Trupp Grohner Jungs die Saison als Meister der 3. Kreisklasse abschloss. Absolute Gegensätze. Aber Sascha Schmidt ist eben auch einer, dem der Verein am Herzen liegt. „Angefangen habe ich damals bei Eintracht Aumund“, lässt der Trainer seine bisherige fußballerische Laufbahn Revue passieren. „Aber von meinen insgesamt 25 Jahren, die ich nun Fußball spiele, war ich bestimmt 15 in Grohn.“ Einen Abstecher gab es in Richtung Niedersachsen zur BSG Hüderbeek. Aber Grohn war immer eine Herzensangelegenheit. „Hier werde ich auch bleiben, bis ich nicht mehr laufen kann.“ Mit Sicherheit ist das auch einer der ­Gründe, warum Schmidt sich bereit erklärt hatte, für den Rest der Saison die Trainerposition zu bekleiden. Henning Vogelbein blieb in dieser Position bis zum siebten Spieltag, Atilla Tarakci folgte – und trug nur für zwei Spieltage die Verantwortung. Seit dem zehnten heißt der Trainer nun Sascha Schmidt. „Ich habe ja selbst jahrelang für die 2. Herren gespielt“, gibt er zu Protokoll. „Damals habe ich die sogar mit gegründet. Da war ich 17. ­Seitdem gibt es die 2. Herren ja auch. Und das wäre zu traurig gewesen, die nun mitten in der Saison abzumelden.“

Als sich die ursprüngliche 2. Herrenmannschaft mitten in der Saison aufgelöst hatte, sprang der jetzige Rettungstrupp ein. Ins Leben gerufen hatte die Rettungsaktion Grohns Murtaza Celik, der damalige zweite Vorsitzende. Nicht nur sein Neffe Tolga folgte dem Ruf. „Tolgas Onkel hat uns das Angebot gemacht, die 2. Herren zu übernehmen“, erinnert sich Cagatay Görgen. „Wir haben also eine WhatsApp-Gruppe gegründet und gefragt: Wer hat Bock auf Fußball? Und dann haben wir uns alle zusammengesetzt.“ Inzwischen aber sind es nun nicht mehr so ­viele Mitstreiter.

Dass die Motivation nach diversen Niederlagen sinkt, ist nicht verwunderlich. „Am Anfang war es oft richtig schlimm. Gerade mit der zweistelligen Zahl an Gegentoren. Manchen ging’s dann natürlich richtig schlecht. Auch unser Trainer hat aufgehört“, erinnert sich Görgen. Dass der SV Grohn II sich davon aber nicht unterkriegen ließ, ist eine starke Leistung. „Ich hatte am Ende auch echt Schwierigkeiten, mich selbst zu motivieren“, gibt Görgen zu. „Aber ich ­wollte meine Freunde nicht hängen lassen. Also sagte ich zu den anderen: Wenn ich komme, dann kommst du auch. Und wenn dann der eine kommt, dann kommen wieder drei andere hinterher, die eigentlich schon keinen Bock mehr hatten – und dann ergibt sich das so.“

Man sieht es Görgen an, dass er ein positiver Typ ist. Einer, der nicht so leicht den Mut verliert. Einer, der damit zum „inneren Kern der Mannschaft“ zählt, wie er die Verbliebenen bezeichnet. „Die Kerntruppe hält zusammen“, ist auch Spielertrainer Schmidt zu Recht stolz. „Auch nächstes Jahr. Bisher haben wir 16 Leute auf dem Zettel. Und dann gucken wir mal, was noch so alles passiert.“ Dann allerdings einige Klassen tiefer. „Wir treten ganz unten an, in der 3. Kreisklasse“, erklärt Schmidt und lacht. „Geht halt nicht anders. Wir sind eine Hobby-Spaßtruppe. Leider war die Liga dafür zu hoch. Aber nächste Saison wird das nicht mehr so laufen wie jetzt.“ Görgen: „Wir wollen einfach Spaß haben, Fußball spielen – unter Freunden. Ich bin trotzdem stolz darauf, dass wir die Saison bis zum Ende durchgehalten haben. Trotz der ganzen ­Gegentore haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Das ist, finde ich, ein Lob wert.“ Das sieht Schmidt ebenso: „Dass die Jungs die Saison vernünftig zu Ende gebracht haben, ist schon ein Kunststück. Der Verein ist bestimmt auch froh darüber, dass wir immer wieder angetreten sind. Mein Dank geht da auch an die Ü 32, die öfter bei uns aushelfen musste, genauso wie an Peter Buck aus der Ü 40. Und natürlich an unseren Betreuer Ralf Kisser.“

Helden sind nicht immer siegreich. Aber sie stellen sich ihren Herausforderungen und geben ihr Bestes. Und genau das hat der „innere Kern“ des SV Grohn II ­immer wieder getan und die Saison trotz einer verheerenden Bilanz sportlich anständig beendet.

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Herren 23.06.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Juan Schrader Legt Sein Amt Nieder (Bericht Sportbuzzer vom 23.06.2017)

Juan Schrader legt sein Amt nieder

Der langjährige Vereinsvorsitzende des SV Grohn tritt aus privaten Gründen bei den "Husaren" zurück

Aus privaten Gründen ist der langjährige Vereinsvorsitzende des SV Grohn, Juan Schrader, auf der Jahreshauptversammlung der „Husaren“ zurückgetreten. Der in Duisburg lebende 42-jährige Schrader war beim SV Grohn unter anderem als Herrentrainer der ersten Fußball-Mannschaft im Einsatz. Kommissarisch wird der Verein nun vom bisherigen zweiten Vorsitzenden Murtaza Celik geleitet. Sein größter Erfolg mit den Grohnern war der Durchmarsch von der Bezirksliga in die Bremen-Liga. „2005 habe ich die Mannschaft übernommen und nach elf Jahren Bezirksliga den SV Grohn in der Saison 2006/07 in die Bremen-Liga geführt. Mein persönliches Highlight war, dass wir uns so immer mit dem Blumenthaler SV und der SG Aumund-Vegesack messen konnten. So waren wir die dritte Kraft in Bremen-Nord“, sagte Schrader. Die Höhepunkte des Trainers Schrader waren die Halbfinalpartien im ­Lotto-Pokal gegen den Bremer SV und Blumenthaler SV „und die Teilnahme beim ÖVB-Hallenturnier, wo wir den vierten Platz belegten“, berichtete Juan Schrader.

„Juan hat sehr viel getan für den Verein. Er hat viel bewegt und hat immer ein Ohr für den SV Grohn gehabt, auch in der Zukunft. Da gehe ich von aus“, meinte der SVG-Herrencoach der ersten Mannschaft, Torben Reiß. Juan Schrader bleibt Vereinsmitglied in Grohn (seit 1980) und steht auch weiterhin den „Husaren“ mit Rat und Tat zur Seite. „Ich habe beruhigt meinen Posten abgegeben, weil ich weiß, dass es mit den Vorstandsmitgliedern Murtaza Celik, Matthias Günther und Torben Reiß in Grohn weiterlaufen wird.“

Herren 21.06.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Freistein kommt zum SV Grohn (Bericht Sportbuzzer vom 21.06.2017)

FREISTEIN KOMMT ZUM SV GROHN

Trainer Torben Reiß sicher: "Eine Verstärkung für uns!

Der Bremen-Ligaabsteiger SV Grohn hat sich einen weiteren Spieler geangelt. Vom Bremen-Ligisten TSV Grolland wechselt der junge Innenverteidiger Kevin Freistein (Jahrgang 1996) zu den „Husaren“. Den Kontakt zu dem Abwehrspieler, der auch schon in Schwachhausen kickte, stellte der Grohner Trainer Torben Reiß her. Freistein absolvierte beim KSV Vatan Sport unter dem damaligen Coach Reiß ein Probetraining, „und seitdem riss der Kontakt zu ihm nicht ab. Das ist ein guter Mann, auch auf der Sechser-Position. Kevin ist eine gute Verstärkung für uns“, freute sich Torben Reiß.

Nicht mehr im Kader des Nordbremer Landesligisten SV Grohn sind übrigens Sinan Alija (früher SV Türkspor) und Nico Gnutzmann (1. FC  Neuenkirchen). Beide Neuzugänge schieden noch kurzfristig aus dem SVG-Kader aus. Laut Reiß hat sich Alija dem Bezirksligisten SG Aumund-Vegesack II, um das Trainerduo Manuel Broekmann und Phillip Meinke, angeschlossen. Auch Gnutzmann wird mit der SAV-Reserve in Verbindung gebracht. „Momentan sind wir noch in Gesprächen mit einigen Spielern. Besonders auf der Position des Innenverteidigers haben wir noch Handlungsbedarf“, äußerte sich Torben Reiß.

Herren 03.05.2017 von Matthias Guenther

3. Herren: Die Schießbude Der Liga - Bericht Radio Bremen vom 03.05.2017

Die Schießbude der Liga

Werders Abwehr galt ja jahrelang als die schlechteste der Liga. Über 60 Gegentore pro Saison waren keine Seltenheit. Aber das ist noch gar nichts. Wir stellen das Team vor, das schon 210 Treffer kassiert hat.

SV Grohn Fußball [Quelle: Radio Bremen, Maike Ahlbrecht]

Die zweite Mannschaft des SV Grohn musste schon viele Bälle aus dem Netz holen

Spieltag in der Bezirksliga B. Es ist bestes Fußballwetter. Im kleinen Bremer Nordderby stehen sich der SV Grohn II und Gerrmania Blumenthal II gegenüber. Es ist ein ungleiches Duell. "Das Ziel ist es, uns nicht abschießen zu lassen", sagt der Grohner Spieler Torben Zenker.

Rund 10 Gegentreffer pro Partie

Seine Aussage ist berechtigt. Schließlich spielt Torben Zenker in der Mannschaft, die in ganz Bremen die meisten Gegentreffer kassiert hat. 210 Tore sind es insgesamt. Bei 23 Spielen ist das eine Ausbeute von rund zehn Gegentreffern pro Partie. "Wir haben auch ein Spiel gewonnen", sagt Torben Zenker stolz, "da haben wir uns gefreut, als wären wir Weltmeister geworden.“

SV Grohn Fußball [Quelle: Radio Bremen, Maike Ahlbrecht] zoom

Sascha Schmidt ist Aushilfstorwart und Spielertrainer des SV Grohn II.

Die Gegentorflut des SV Grohn hat eine ganz natürliche Erklärung, denn die Mannschaft spielt viel zu hoch. In der Bezirksliga treten sie nur an, weil sich die zweite Mannschaft des SV Grohn aufgelöst hat. Das Team von Torben Zenker übernahm, aber ist dort hoffnungslos überfordert. Das Team hatte sich erst im Sommer neu formiert aus Freunden und Bekannten, die einfach nur kicken wollten.

Gegen Blumenthal läuft es zunächst gut. Das erste Gegentor fällt erst nach 12 Minuten. Zur Halbzeit steht es nur 3:1 für die Gäste. Dann passiert das, was immer passiert. "Bei einigen fehlt ein bisschen die Fitness. Wenn es dann in die 60. oder 70. Minute geht, dann können die meisten nicht mehr", so Alessandro Bünnagel, der für jedes Spiel aus Mannheim anreist. 500 Kilometer für jede Niederlage.

Noch sechs Spieltage

Auch gegen Blumenthal ergibt sich am Ende das bekannte Bild. 2:9 verliert der SV Grohn. "Am Anfang war es schon komisch, jetzt ist es halt so: Man hat sich daran gewöhnt. Es ist wirklich der Teamgeist der zählt. Wir haben Spaß am Fußball und das ist das, was uns zusammenhält“, so Alessandro Bünnagel.

Sechs Spieltage kommen noch. In der nächsten Saison gibt es dann eine neue zweite Herren und die Jungs mit der schlechtesten Abwehr Bremens dürfen dann ein paar Klassen tiefer weiterspielen.

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