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Herren 20.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn dreht das Spiel - 2:1

SV Grohn dreht das Spiel - 2:1

Landesligist ebnet den Sieg gegen den TV Bremen-Walle 1875 erst in der Schlussviertelstunde

Entgegen der Vorsaison, als der SV Grohn mit einer 0:8-Klatsche beim TuS Komet Arsten startete, waren die „Husaren“ dieses Mal zum Saisonauftakt in der Fußball-Landesliga siegreich. Beim TV Bremen-Walle 1875 gewannen die Nordbremer am Sonntagabend mit 2:1 (0:1), wendeten das Blatt jedoch erst in der Schlussviertelstunde.

„Bis dahin haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht und zu verkrampft gespielt“, schilderte Torben Reiß, der den urlaubenden Neu-Trainer Celestin Zurek zusammen mit Matthias Günther vertrat, das Geschehen am Waller Hohweg. Gleich zu Beginn versetzten die Grohner ihren Anhang unter Schock, denn das frühe 0:1 entsprang einem haarsträubenden Abwehrschnitzer. Torwart Mehmet Tugay Tiras warf den Ball auf Ali Atris ab, und dieser dribbelte in zwei Waller Gegenspieler hinein. Die Folge: Ballverlust und das 1:0 für die Gastgeber durch Steve Scholze. Bis zur Halbzeitpause gab es dann zwei Ausgleichsmöglichkeiten durch Cansin Cetin und Jannis Kurkiewicz. Cetin knallte einen Schuss vom 16er volley an die Torlatte (27.), und Kurkiewicz setzte seinen Schuss aus ähnlicher Entfernung knapp am Tor vorbei (31.).

Nach dem Seitenwechsel scheiterte Florian Samorski mit einem Drehschuss (47.), ehe lange auf beiden Seiten nicht mehr viel passierte. Dann aber brachen die letzten 15 Spielminuten an, und Kai Michaelis bekam den Ball rund 20 Meter vor dem gegnerischen Tor in die Schnittstelle gepasst, sodass er nahezu ungehindert zum Ausgleich einschieben konnte. „Da ist bei uns der Knoten geplatzt“, freute sich Torben Reiß. Die Grohner legten sofort nach, in Minute 80 passte Kai Michaelis auf rechts zu Ismail Zivoli, der den Waller Torwart aussteigen ließ und den Siegtreffer für die Grohner ins leere Waller Tor hinein erzielte. So wie in dieser Szene Walles Keeper Jan Stelljes lag nun auch die gesamte Waller Mannschaft am Boden, ihre Gegenwehr war erlahmt. Die „Husaren“ dagegen hatten sich aus ihrer Verkrampfung gelöst und spielten den ersten Saisonsieg fortan locker über die Zeit.

Nach dieser nicht ganz leichten Auswärtsaufgabe folgt am heutigen Dienstag um 18.30 Uhr das Lotto-Pokalspiel der zweiten Runde gegen den Klassengefährten VfL 07 auf dem heimischen Oeversberg. „Eine unglückliche Uhrzeit“, sagt Torben Reiß, denn eine normale Spielvorbereitung werden die Grohner nicht haben, da viele Spieler erst kurz vor Spielbeginn auf dem Oeversberg eintreffen werden. Das gilt natürlich auch für den Gegner. Außerdem fehlen dem SV Grohn wegen eines religiösen Feiertages Cansin Cetin und
Torwart Mehmet Tugay Tiras, den Florian Samorski ersetzen wird.

Den Bremen-Liga-Absteiger VfL 07, der seinen Auftakt bei der SG Findorff glatt mit 4:0 gewann, schätzt Torben Reiß als Augenzeuge dieser Partie als Landesliga-Mannschaft mit hohem Niveau ein. „Aber wir wollen uns nicht verstecken, eine Runde weiterkommen und hoffen, dass wir unsere Chance kriegen“, sagt Torben Reiß. Der Sieger vom Oeversberg trifft in der nächsten Runde dann auf den Gewinner der Partie TSV Farge-Rekum gegen SC Borgfeld.

Artikel von Marc Gogol

SPORTBUZZER vom 20.08.2018

Herren 10.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Lotto-Pokal: Zweimal geführt - doch Eintracht Aumund verpasst die Überraschung

Lotto-Pokal: Zweimal geführt - doch Eintracht Aumund verpasst die Überraschung

A-Kreisligist verlangt dem Landesligisten SV Grohn beim 3:4 alles ab / Adler: "Ein richtig gutes Spiel"

Ein spannendes Auftaktmatch gab es im Wettbewerb um den Lotto-Pokal des Bremer Fußball-Verbandes zwischen dem A-Kreisligisten SV Eintracht Aumund und dem Landesligisten SV Grohn. Am Ende setzten sich die favorisierten „Husaren“ mit 4:3 (1:1) durch, doch es war ein glücklicher Sieg für das Team des zurückgekehrten Trainers Celestin Zurek, der zugleich einen erfolgreichen Pflichtspieleinstand feiern durfte.

So richtig in Feierlaune war Grohn dann aber doch nicht. Dafür hatten sie 90 Minuten lang zu unsauber agiert und mit komplizierten Spielzügen immer wieder unnötige Ballverluste erlitten. „Natürlich freuen wir uns, dass wir weitergekommen sind“, sagte SVG-Coach Zurek unmittelbar nach dem Abpfiff. „Aber wir haben nur gut ausgesehen, wenn wir einfach gespielt haben.“

Sobald die Grohner Aumund in Bewegung brachten, waren die „Husaren“ überlegen. Doch wenn sie zu umständlich agierten, nutzte Aumund technische Fehler gerne mal aus. Die Gastgeber um Trainer Sascha Adler waren dann auch diejenigen, die zuerst jubeln durften. Nach einer Viertelstunde gelang Damian Pilczuk mit einem Kullerball wie aus dem Nichts das 1:0 (16.).

Es folgte ein Abtasten der Teams, welches die Partie für die rund 90 Zuschauer, die den Pokalauftakt auf dem Kunstrasenplatz an der Hermann-Löns-Straße verfolgten, zunehmend zäh gestaltete. Eine Kopfballmöglichkeit von Janis Enßle (25.) stellte die erste nennenswerte Torchance der Grohner dar. Dann fiel aber doch noch der Ausgleich: SVG-Neuzugang Jannis Kurkiewicz schob mit der Hacke zum 1:1-Pausenstand ein (30.). „Ich hätte nicht gedacht, dass es so eng werden würde. Ich dachte, wir wären in der Defensive schwächer“, äußerte sich ein überraschter SVEA-Coach Sascha Adler kurz nach dem Wiederanpfiff der Begegnung.

Die gewann nun merklich an Spannung. Zunächst zog André Hensel aus der Mitte ab, doch SVG-Torhüter Mehmet Tugay Tiras konnte den Ball festhalten (60.). Auch der Weitschuss von Grohns Landing Sanneh ging kurz darauf neben das Aumunder Tor (62.). Die Eintracht hielt sich wacker und verkaufte sich bis in die Schlussphase sehr gut. In der wurde die Partie dann richtig intensiv. Gerade als der starke SVEA-Schlussmann Marius Engelhardt mit einer Glanzparade die Grohner Führung verhindert hatte und der Ball wieder nach vorne gebracht wurde, erzielte Steffen Burdorf das 2:1 für Aumund (70.).

Doch die Freude auf der Aumunder Bank währte nicht lange, denn die Teams gönnten ihren Fans keine Atempause. Nur eine Minute später versenkte Grohns Wladislaw Pfeifer einen Fernschuss unhaltbar im Winkel (71.) – ehe sein Teamkollege Timon Zydel nach weiteren 60 Sekunden die erstmalige SVG-Führung markierte (72.). Zwei Minuten vor dem regulären Ende sorgte Jannis Kurkiewicz mit seinem zweiten Treffer für den vermeintlich sicheren 4:2-Endstand (88.).

Aber die Aumunder hatten noch nicht genug und kämpften verbissen, wodurch sie sich in der Nachspielzeit tatsächlich noch mit dem 3:4 des eingewechselten Dennis Hutengs (90.+2) belohnten. In den letzten Sekunden der Partie hatte SVEA-Kapitän Cihan Soykan mit einer Großchance sogar noch das 4:4 auf dem Fuß, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei, sodass Aumund nach einer hervorragenden Leistung aus dem Lotto-Pokal ausschied, während Grohn in der zweiten Runde eine Schippe drauflegen muss. „Ich bin mega zufrieden und man hat gesehen: Die Ligazugehörigkeit hat im Pokal nichts zu sagen. Es war ein richtig gutes Spiel“, lobte SVEA-Coach Sascha Adler im Anschluss.

Artikel von Martin Prigge

SPORTBUZZER vom 10.08.2018

 

Herren 09.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Eintracht Aumund gegen SV Grohn - "ein Pokalspiel mit besonderem Flair"

Eintracht Aumund gegen SV Grohn - "ein Pokalspiel mit besonderem Flair"

A-Ligist hofft gegen den Landesligisten auf eine Überraschung / Zuvor ärgerliche Niederlage bei der Sportwoche

Bei der Sportwoche des SV Eintracht Aumund standen sich der Gastgeber und der SV Grohn im Spiel um den dritten Platz gegenüber. Nach einem 1:1-Unentschieden in der regulären Spielzeit setzten sich letztlich die favorisierten „Husaren“ erst im Elfmeterschießen mit 4:3 Toren durch. In der ersten Runde des Lottopokals treffen diese Mannschaften an diesem Donnerstag (Anpfiff 19.30 Uhr) nun erneut aufeinander – und zwar wieder auf dem Aumunder Rasenplatz.

In dieser vorgezogenen Pokal-Begegnung – die Aumunder beginnen bereits am Sonntag, 12. August, ihre Kreisliga-A-Saison beim KSV Vatan Spor II (13 Uhr) – nimmt der Landesligist aus Grohn um Trainer Celestin Zurek natürlich wieder klar die Favoritenrolle ein. Doch die Aumunder möchten die Grohner Akteure wieder ärgern und sich vielleicht auch für die knappe Sportwochen-Niederlage revanchieren. „Das wird gegen den Erzrivalen Grohn ein Pokalspiel mit einem ganz besonderen Flair in schwarz-weiß. Wir erwarten ein ganz emotionales Spiel mit sehr vielen Zuschauern. Wir haben gegen Grohn in der Sportwoche doch bis zur letzten Sekunde noch mit 1:0 geführt und dann erst im Elfmeterschießen verloren. Daraus haben wir gelernt und wollen es dieses Mal natürlich besser machen“, meinte der SVEA-Trainer Sascha Adler.

Der „Husaren“-Coach fährt mit einem Kader von 18 Spielern sehr zuversichtlich zum Pokal-Nordderby nach Aumund. „Wir wollen auf jeden Fall die nächste Runde erreichen. Im Vergleich zur Sportwoche sind wir im personellen Bereich nun besser aufgestellt und nehmen die Favoritenrolle an. Als Landesligist muss man doch das auch so sagen“, äußerte sich Celestin Zurek.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 09.08.2018

Herren 09.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Wer übersteht die 1. Runde im Lotto-Pokal?

Wer übersteht die 1. Runde im Lotto-Pokal?

Der Lotto-Pokal startet heute mit der Partie SV Eintracht-Aumund gegen den SV Grohn

Die Bremen-Ligisten sind bereits seit dem vergangenen Wochenende im Pflichtspielmodus, nun steigt auch der Rest ins Geschehen ein. Und dies traditionell bei der ersten Runde im Lotto-Pokal. Eröffnet wird der Wettbewerb bereits an diesem Donnerstag mit der Partie des A-Ligisten SV Eintracht Aumund gegen den Landesligisten SV Grohn, ehe die übrigen Mannschaften am Wochenende nachziehen. Wie es sich für einen Pokalwettbewerb gehört, sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Und hier ist Eure Meinung gefragt: Welcher Außenseiter hat das Zeug für die nächste Runde? Oder anders herum: Welcher Favorit gibt sich keine Blöße? Macht jetzt mit bei unserem Tippspiel!

Umfrage: http://umfrage.sportbuzzer.de/bremen/tmp3ae2c9/?il=1

Artikel von Dennis Schott

SPORTBUZZER vom 09.08.2018

Herren 30.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Großer Jubel im Jahnstadion - TuSG Ritterhude gewinnt eigene Sportwoche

Großer Jubel im Jahnstadion - TuSG Ritterhude gewinnt eigene Sportwoche

Im Finale setzt sich der Gastgeber mit 3:0 gegen den SV Komet Pennigbüttel durch / SAV nach 4:0-Sieg über Grohn Dritter

Riesiger Jubel herrschte am Sonnabend im Jahnstadion: Nach dem Erfolg vor zwei Jahren hat die gastgebende TuSG Ritterhude erneut die eigene Sportwoche gewonnen. Durch einen verdienten 3:0-Finalerfolg über den SV Komet Pennigbüttel sicherten sich die Gastgeber vor 250 Zuschauern den prestigeträchtigen Titel und satte 400 Euro Preisgeld. Auf dem dritten Platz landete die SG Aumund-Vegesack. Der Vorjahressieger setzte sich im kleinen Finale gegen den SV Grohn deutlich mit 4:0 durch.

TuSG Ritterhude – SV Pennigbüttel 3:0: Wie hoch der Stellenwert des Sieges für die Hausherren war, wurde unmittelbar nach Abpfiff deutlich. Da entlud sich die Freude in lauten Gesängen und wilden Jubelszenen. Auch der überglückliche Trainer Julian Geils wusste um die Bedeutung: „Das ist für uns der Pokal. Wir wollten diese Sportwoche unbedingt gewinnen und ich bin natürlich sehr zufrieden“, so der strahlende Coach nach dem Spiel. Dieses war von Beginn an sehr umkämpft – beiden Teams war anzumerken, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Für den Schiedsrichter Joachim Pankoke und sein Gespann gab es so jede Menge Arbeit und immer wieder kam es nach rassigen Zweikämpfen zu hitzigen Diskussionen. Fußball wurde aber auch gespielt, die erste gute Chance hatten die klassentieferen „Kometen“: Einen gefährlichen Freistoß aus dem Halbfeld von Joschua Zurek parierte TuSG-Schlussmann Timm Korge jedoch glänzend (5.). Auf der anderen Seite klärte der herauseilende Alexander Krenz einmal in letzter Sekunde vor Marcel Meyer, auch bei einem zu zentral getretenen Freistoß von Paul Ihongbe war der Gästekeeper zur Stelle. In der 22. Minute war aber auch Krenz machtlos, als ein satter Schuss von Janluca Grove aus über 20 Metern vom Innenpfosten ins Netz klatschte. Allerdings kam die Vorarbeit von Meyer aus extrem abseitsverdächtiger Position.

Im Gegenzug zielte Marvin Eberhards zu hoch, sodass es nach 30 Minuten mit einer knappen Ritterhuder Führung in die Kabinen ging. Kurz nach dem Wiederanpfiff verpasste der überragende Mann auf dem Platz, Ritterhudes Tobias Böttcher, dann nur knapp die Vorentscheidung. Ein sehenswerter Schuss des Aktivpostens prallte da nur an den Pfosten. Die kampfstarken Pennigbüttler blieben so im Spiel und weiter gefährlich. Erneut war es ein gefühlvoller Zurek-Freistoß, der nur knapp am Gehäuse vorbeisegelte (37.). In der Folgezeit versuchten die Gäste dann zwar den Druck zu erhöhen, die TuSG-Defensive um den bärenstarken Dario Cordes ließ aber kaum etwas zu. So boten sich den Gastgebern immer größer werdende Lücken, was die pfeilschnellen TuSG-Offensivakteure auch zu nutzen wussten. Nach einem schulbuchmäßigen Konter bediente der eingewechselte Pascal Kranz den mitgelaufenen Böttcher, dieser behielt die Übersicht und krönte seine Leistung mit dem 2:0 (51.). Nur sechs Minuten später sorgte dann Kranz nach einem starken Ballgewinn von Niklas Lehmkuhl für den Endstand. Auf der anderen Seite traf Zurek mit seinem dritten starken Freistoß des Tages nur die Latte, sodass der Ehrentreffer ausfiel.

Unschön wurde es dann in der letzten Minute, als Pennigbüttels Vinzenz van Koll nach einer Rangelei noch eine überflüssige Rote Karte sah. Bis auf diesen Schlussakt durfte aber auch Pennigbüttels Co-Trainer Norman Thies mit der Vorstellung seiner Truppe einverstanden gewesen sein. „Wir haben 50 Minuten gegen einen starken Gegner gut dagegengehalten und hatten bei den Freistößen auch ein wenig Pech“, so Thies, der die Ritterhuder Sportwoche trotz der Finalpleite als sehr positiv empfand.

*SV Grohn – SG Aumund-Vegesack 0:4: *Das kleine Finale zwischen den beiden Rivalen aus dem Bremer Norden wurde zu einer deutlichen Angelegenheit. Der Vorjahressieger siegte souverän mit 4:0 gegen die „Husaren“ aus Grohn. Denen war dabei deutlich anzumerken, dass aufgrund eines Doppeleinsatzes am Sonntag einige Stammkräfte fehlten. Von Beginn an übernahmen die Vegesacker die Kontrolle und gingen bereits in der zehnten Minute durch den Toptorjäger des Turniers Kasim Uslu (5 Treffer) in Front. Mustergültig eingeleitet wurde dieses Tor vom starken Nick Engelhardt, der kurz darauf auch den zweiten Treffer von Lennart Kettner perfekt auflegte (21.). Noch vor der Pause sorgte Mirko Jankowski mit einem Kopfballtreffer dann für klare Verhältnisse (26.) Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es dann erneut Jankowski, der auf Vorlage von Uslu für den Endstand im einseitigen Duell sorgte.

Artikel von Jan-Hendrick Gantzkow

SPORTBUZZER vom 29.07.2018

 

Herren 30.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Aumunder Sportwoche: Drei Remis zum Auftakt

Aumunder Sportwoche: Drei Remis zum Auftakt

Nur der KSV Vatan Sport kann sein erstes Spiel gegen SV Grohn gewinnen / Gastgeber erreichen 1:1-Unentschieden gegen Arsten

Ein sehr zufriedenstellendes Fazit zog sich der Organisator Steffen Burdorf nach dem ersten Spieltag. Gleich vier Begegnungen standen beim HeiWaSol-Cup des SV Eintracht Aumund vor 150 Fans im Fokus und gleich drei Partien endeten unentschieden. Zum Auftakt erreichte der Gastgeber auf dem Aumunder Rasenplatz ein 1:1 gegen TuS Komet Arsten. Hiernach trennten sich der SV Türkspor und Blumenthaler SV II 3:3. Nach dem 2:1-Erfolg des KSV Vatan Spor gegen den SV Grohn teilten sich auch die Kicker der TSV Farge-Rekum und die A-Junioren des FC Hansa Schwanewede die Punkte (1:1). Der HeiWaSol-Cup wird an diesem Montag fortgesetzt. Am zweiten Spieltag stehen sich der SV Eintracht Aumund gegen SV Türkspor (18.30 Uhr) und TuS Komet Arsten und der Blumenthaler SV II gegenüber (19.45 Uhr).

SV Eintracht Aumund – TuS Komet Arsten 1:1 (0:1): Gleich in der ersten Minute mussten die Hausherren das erste Tor der Veranstaltung hinnehmen. Nach dem Anstoß ging Arsten direkt auf den Ball, erarbeitete sich einen Einwurf in der Höhe des SVEA-Strafraums und so markierte André Grundmann den 1:0-Führungstreffer. "Da haben wir ein bisschen gepennt", äußerte sich Steffen Burdorf. Der Landesligist TuS Komet Arsten war insgesamt die spielbestimmende Mannschaft, kam aber nicht zu so vielen Einschussmöglichkeiten. Der Gastgeber baute auf Konter, "das hat teilweise auch ganz gut geklappt" (Steffen Burdorf). Gut geklappt aus Sicht der Nordbremer hat es nach dem Wechsel dann auch nach einem schnellen Angriff in der 35. Minute. Nach einem schönen Doppelpass mit Serhat Akbaba konnte Atilla Tarakci sich über den 1:1-Ausgleich (Schlenzer ins lange Ecke) freuen. "Das Tor haben wir uns letztlich verdient, dennoch war der eine Punkt schon etwas glücklich", meinte Steffen Burdorf. Somit bleiben die Aumunder in Sachen Finalrunde auf jeden Fall im Rennen. "Da die beiden anderen Teams auch unentschieden spielten, haben alle noch die gleichen Chancen", so Steffen Burdorf.

SV Türkspor – Blumenthaler SV II 3:3 (2:2): Im Spiel der beiden Bezirksliga-Konkurrenten ging es auch recht munter zu. Bereits nach 19 Minuten fielen in dieser Begegnung drei Treffer. Das favorisierte SVT-Team wurde hier kalt erwischt. Die BSV-Reserve führte so nach einem Doppelschlag mit 2:0. Mirko Leppek erzielte, nach einer Linksflanke, per Kopf aus der Nahdistanz das 1:0 in der sechsten Minute. Nur sieben Minuten später konnten die Blumenthaler bereits das nächste Mal jubeln. Zanatto Borges traf hier in die Türkspor-Maschen. Doch der Bezirksliga-Titelanwärter zeigte sich keineswegs geschockt und verkürzte durch Juliano Barthel (19.). Quasi mit dem Halbzeitpfiff konnte die Kilikeser-Elf dann sogar noch das 2:2 durch Enes Kök bejubeln (30.+2). Der SVT ging dann auch das erste Mal in Führung. Nach einer Linksflanke war Ferdi Kök am zweiten Pfosten per Kopf zum 3:2 erfolgreich. Doch in Minute 46 markierte letztlich der BSV II-Spieler Selle mit einem tollen Distanzschuss den 3:3-Endstand.

KSV Vatan Spor – SV Grohn 2:1 (2:0): Die Grohner traten hier mit einem Mixedteam aus erster, zweiter und Altherren-Mannschaft an, zogen sich aber dennoch achtbar gegen den Bremen-Ligisten aus der Affäre. Taeib Marouf (2.) und Dawid Brzozowski (20.) brachten die Stadtbremer mit 2:0 in Front. Der "Husar" Björn Discher verkürzte sogar noch für den Außenseiter in der 55. Minute. Am Ende fehlte bei den Nordbremern aber die Kraft, um in dieser Begegnung noch für eine Überraschung – sprich Remis – zu sorgen. Zumal die Grohner vor dem Treffer zum 2:1 noch einige gute Kontermöglichkeiten ausließen.

TSV Farge-Rekum – FC Hansa Schwanewede (A-Junioren) 1:1 (1:0): In der Abschlusspartie teilten sich die beiden Mannschaften auch die Punkte. Nach der ersten Halbzeit gingen die Farger und der Hansa-Nachwuchs mit einem 0:0-Remis in die Pause. Nach Wiederanpfiff dauerte es dann bis zur 48. Minute. Farges Phillip-Malte-Barnat hieß der Torschütze und hiernach rechneten viele Zuschauer mit einem Sieg der Reschke-Elf. Doch die jungen Schwaneweder Akteure wehrten sich letztlich mit Erfolg gegen die drohende Niederlage. So konnte der FC-Akteur Meyer in der 55. Spielminute noch den Farger Schlussmann Gero Aust zum 1:1-Endstand überlisten.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 29.07.2018

Herren 26.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: 32. Ritterhuder Sportwoche: SV Grohn schlägt Scharmbeckstotel 2:1

32. Ritterhuder Sportwoche: SV Grohn schlägt Scharmbeckstotel 2:1

SV Grohn – ATSV Scharmbeckstotel 2:1: Die Nordbremer bestimmten die Anfangsphase und erarbeiteten sich zahlreiche Standardsituationen. Mehr als ein zu hoch angesetzter Kopfball von Luc-Niklas Pohl sprang jedoch nicht heraus. So gingen die Schwarz-Gelben auf der Gegenseite mit ihrem ersten gelungenen Angriff in Führung (9.). Nils Bonkowski lupfte den Ball gefühlvoll über die Grohner Abwehr, und Routinier Johann Boger zeigte sich eiskalt vor dem gegnerischen Kasten. Die 120 Zuschauer bekamen in der Folge viele Fehlpässe und erst in der 29. Minute wieder eine Torchance zu sehen. Hier waren die „Husaren“ allerdings dem Ausgleich nahe, doch ATSV-Schlussmann Nils Sievert konnte Ali Atris‘ abgefälschten Schuss gerade noch zur Ecke abwehren. Zur Pause brachte Philipp Meinke unter anderem Innenverteidiger Mazlum Cakmak, der sich als Gastspieler (Barisspor) für ein erneutes Engagement beim Bezirksligisten empfehlen sollte. In der zweiten Hälfte avancierte Scharmbeckstotels Viateslav Dederer zur tragischen Figur, in dem er beide Gegentore entscheidend verschuldete.

Zunächst patzte er in der 41. Minute im Aufbauspiel, woraufhin zwei SVG-Akteure alleine auf Nils Sievert zuliefen. Kai Michaelis passte zum rechten Zeitpunkt auf Sturmpartner Jannis Kurkiewicz, der nur noch einzuschieben brauchte. Acht Minuten vor dem Ende vermied Dederer das Kopfballduell mit Kai Michaelis, der anschließend alleine vor dem Tor den umjubelten Siegtreffer beisteuerte. „Beim zweiten Treffer war Viateslav bereits verletzt und wollte vorher schon ausgewechselt werden“, fand Philipp Meinke schützende Worte für seinen defensiven Mittelfeldspieler. Der ATSV investierte in den letzten Minuten noch einmal alle Kräfte. Johann Boger hatte mit einem 20-Meter-Freistoß an den linken Innenpfosten (56.) Pech, Timo Wilken vergab per Hinterkopf die letzte Möglichkeit. „Mit diesem lethargischen Auftritt meiner Truppe bin ich sehr unzufrieden“, erklärte Philipp Meinke nach dem Schlusspfiff und kündigte Konsequenzen für die nächsten Trainingseinheiten an.

Artikel von Frank Mühlmann

SPORTBUZZER vom 26.07.2018

Herren 23.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: 32. Ritterhuder Sportwoche: SV Grohn schlägt 1. FC Burg klar

32. Ritterhuder Sportwoche: SV Grohn schlägt 1. FC Burg klar

Im Nordduell zwischen dem Landes- und dem Kreisligisten setzen sich die favorisierten "Husaren" mit 4:1 durch

Am ersten Spieltag der 32. Ritterhuder Fußball-Sportwoche gaben sich die Favoriten keine Blöße. Während Gastgeber TuSG Ritterhude erst in der Schlussphase zu einem 2:0 gegen den 1. FC Osterholz-Scharmbeck kam, besaß die SG Aumund-Vegesack beim 6:0 über den ASV Ihlpohl keinerlei Probleme. Der SV Grohn entschied das Bremer Duell gegen den 1. FC Burg durch drei Treffer von Kai Michaelis mit 4:1 für sich. Am Montag (23. Juli) kommt es in der Gruppe A zu zwei Begegnungen. Um 19 Uhr stehen sich in Ritterhude der Turnierfavorit SG Aumund-Vegesack und der krasse Außenseiter 1. FC Osterholz-Scharmbeck gegenüber. Die Partie des ASV Ihlpohl und des Gastgebers TuSG Ritterhude wird dann um 20.30 Uhr angepfiffen.

1. FC Burg – SV Grohn 1:4: In einer abwechslungsreichen Partie ging das favorisierte „Husaren“-Team von Trainer Celestin Zurek bereits in der fünften Minute in Front. Der Ex-Vegesacker Jannis Kurkiewicz verwandelte einen von Schlussmann Ray John an Kai Michaelis verursachten Foulelfmeter im linken unteren Eck. Zwar vergab Kai Michaelis kurz darauf aus spitzem Winkel, doch in der 29. Minute entwischte Grohns Stürmer seinem Gegenspieler und köpfte eine Flanke von Wladislaw Pfeifer am zweiten Pfosten zur 2:0-Führung ein. Doch mit dem Pausenpfiff verkürzte Burgs Julian Kubicek, der bei einigen vielversprechenden Angriffen zuvor noch etwas eigensinnig agiert hatte. Überhaupt hielt die nahezu neu formierte Steinbusch-Elf gut mit und hatte direkt nach Wiederanpfiff die große Chance zum Ausgleich. Aber Mannschaftsführer Denis Schumann scheiterte mit einem Strafstoß an Grohns schnell reagierenden Schlussmann Florian Samorski. Eine Art Genickbruch für die Schwarz-Grünen, denn in der Folge spielten nur noch die Grohner. Zunächst hatte der eingewechselte Ismail Zivoli bei einigen guten Aktionen mehrfach Pech, bevor Kai Michaelis seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte und das Derby entschied.

Artikel von Frank Mühlmann

SPORTBUZZER vom 22.07.2018

Herren 23.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Japaner verlässt den SV Grohn

Japaner verlässt den SV Grohn

Morikami wechselt zum SV Atlas Delmenhorst

Insgeheim hatte der Fußball-Landesligist SV Grohn schon noch gehofft, dass Keisuke Morikami auch in der kommenden Saison die Fäden im Mittelfeld ziehen wird. Doch der 26-jährige Japaner wollte bekanntlich gerne etwas höher spielen und flirterte so mit dem BSV Rehden (Regionalliga) und mit dem Oberligisten SV Atlas Delmenhorst.

Letztlich ist es der SV Atlas Delmenhorst geworden, wo Keisuke Morikami in der kommenden Saison die Position des rechten Verteidigers bekleiden soll. "Ich wünsche Keisuke viel Erfolg in Delmenhorst. Natürlich habe ich auch eine Träne im Auge. Es war ja schon ein Leistungsträger bei uns. Aber Keisuke kann auch zu jeder Zeit sich wieder unser Trikot anziehen", meinte der sportliche Grohner Leiter Torben Reiß.

Dumm nur, dass sich der SVA-Neuzugang kürzlich am rechten Knie verletzte. Diesbezüglich ist der ehemalige Grohner nun in ärztlicher Behandlung und wird noch einmal genauer untersucht. "Ich glaube, es ist nicht so schlimm. Ich habe keine Schmerzen mehr und das Knie ist auch nicht mehr dick", meinte Morikami. Die Lieblingsposition vom Japaner ist zwar die Position des Sechsers oder Zehners, "aber in der Abwehr kann ich auch spielen. Das hat bisher richtig viel Spaß gemacht. Das habe ich manchmal aber auch schon in der Jugend in Japan gespielt", meinte Morikami. Der 26-Jährige möchte sich schon gerne beim SV Atlas Delmenhorst einen Stammplatz erkämpfen. "Ich will jetzt erst einmal in der nächsten Saison beim SVA Fuß fassen und dann muss ich sehen, wie es sportlich für mich gelaufen ist", sagte Morikami. 

Grohns Torben Reiß möchte aber weiterhin den Kontakt zu Keisuke Morikami pflegen und wird sich so auch sicherlich einige Begegnungen von Atlas anschauen. Auch Morikami könnte durchaus wieder einmal am Oeversberg auftauchen, um den ehemaligen Teamkollegen die Daumen zu drücken.

Etwas konnten die Grohner den Verlust von Keisuke Morikami noch auffangen. Vom Bezirksliga-Absteiger 1. FC Burg stieß Anil Altun zu den "Husaren". Der kopfballstarke Altun kann, wie in Zukunft Keisuke Morikami bei Atlas, in der Verteidigung eingesetzt werden. "Anil könnte durchaus ein Kandidat für die Stammformation sein. Somit haben wir den personellen Bereich für die nächste Saison abgeschlossen", meinte Reiß. Der Kontakt zu Anil Altun entstand übrigens durch den neuen Grohner Trainer Celestin Zurek, der im Jugendbereich beim SV Grohn mit Altun schon zu tun hatte.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 21.07.2018

Herren 17.07.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Die Husaren Familie bekommt Zuwachs

Die Husarenfamilie bekommt Zuwachs

Herzlich Willkommen in der Husaren Familie !!

Hier eine Übersicht der Neuzugänge die ab diesem Sommer die Schuhe für die Husaren schnüren werden.

hintere  Reihe von links: Kai Lilienthal, Kai Michaelis, Jannis Kurkiewitz, Mehmet Kut, Luc Pohl, Michael Busche

vordere Reihe von links: Anil Altun, Markus Hempel, Danny Küllmer, Shahin Azimi

EIN LEBENLANG SCHWARZ-WEISS

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