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Herren 26.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn: Beim FC Huchting setzt es eine 2:4-Niederlage

SV Grohn: Beim FC Huchting setzt es eine 2:4-Niederlage

Grohn-Trainer Celestin Zurek: "Dem Schiedsrichter unterliefen einige unglückliche Entscheidungen. Huchting hat uns heute nicht geschlagen"

Nach dem 0:11-Debakel beim FC Union 60 musste der SV Grohnin der Fußball-Landesliga gegen den Gastgeber FC Huchting eine 2:4 (1:1)-Niederlage hinnehmen. Die "Husaren" wollten in dieser Begegnung ein anderes Gesicht zeigen und setzten das auch in die Tat um. "Allerdings unterliefen dem Schiedsrichter einige unglückliche Entscheidungen. Huchting hat uns heute nicht geschlagen", beklagte sich der Grohner Celestin Zurek.

Eigentlich wollten die Nord-Bremer in dieser Begegnung dieses Mal nicht in Rückstand geraten – es passierte dennoch auf der Huchtinger Bezirkssportanlage. Andre Tüsselmann brachte die Hausherren in der achten Minute in Front, weil die Nord-Bremer im Mittelfeld zu wenig Druck auf den FCH-Passgeber ausübten – nach einem langen Pass setzte sich der Grohner Abwehrspieler Landing Sanneh nach hinten etwas zu spät ab.

"Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Das Einzige, was ich bemängeln kann, ist unsere Chancenauswertung", meinte Zurek. So hatten nach dem 0:1-Rückstand Kai Michaelis, Cansin Cetin und Jannis Kurkiewicz sehr gute Möglichkeiten. "Das haben sie einfach nicht clever zu Ende gespielt. Schade, denn wir hatten nach dem 0:1 viel mehr vom Spiel. Haben auch die Initiative ergriffen", berichtete Zurek. Fünf Minuten vor der Pause wurden die Nord-Bremer dann für ihre Offensivbemühungen doch noch belohnt.

So konnte Janis Enßle zum 1:1, nach einem schönen Freistoß auf den langen Pfosten von Cansin Cetin, ausgleichen (40.). Nach Wiederanpfiff waren die Grohner weiter gut drauf. In der 50. Minute "ging Kai Michaelis mit dem Kopf zum Ball und spielte ihn zu Jannis Kurkiewicz, der so frei auf das Tor zugehen konnte. Doch der Schiedsrichter hat dann Freistoß für uns gepfiffen und uns so ganz klar den Vorteil weggenommen. Das wäre mit Sicherheit für uns das 2:1 gewesen", so Zurek.

Nach dieser Aktion verlor Grohn etwas den Faden. Huchting kam etwas besser ins Spiel und ging mit 2:1 in Führung. Nach einem scharfen Ball von rechts "haute Timo Witten den Ball im Rutschen aber mit der Hand rein – und der Schiedsrichter gab den Treffer. Das Handspiel habe ich selbst von der Trainerbank gesehen" (Zurek). Dann schoss der SVG-Akteur Cansin Cetin einen Freistoß, und in dieser Szene verletzte sich der FCH-Schlussmann Nils Hildebrandt. "Nach seinem Abstoß sackte der Keeper im Strafraum zusammen und wir schossen den Ball ins Aus. Huchting spielte hiernach den Ball aber nicht zurück, sondern traf zum 3:1", meinte Zurek. In der Nachspielzeit konnte Kai Michaelis auf 2:4 verkürzen (90.+6).

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 23.09.2018

Herren 19.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Klatsche! SV Grohn verliert vermeintliches Topspiel zweistellig

Klatsche! SV Grohn verliert vermeintliches Topspiel zweistellig

Beim FC Union 60 setzt es für die "Husaren" eine empfindliche 0:11-Pleite / Zurek: "Wir haben die Köpfe hängen lassen"

Gleich mit 0:11 (0:5) kam der SV Grohn in der Fußball-Landesliga Bremen gegen den Gastgeber FC Union 60 unter die Räder. Im Rollsportstadion mussten die Gäste aus Bremen-Nord schon früh wechseln. Bereits in der zehnten Minute schied Firat Erkek aus, für ihn kam bei den „Husaren“ der Allrounder Florian Samorski in die Partie. Die Verletzung vom Grohner Firat Erkek war allerdings so schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

"Hier wurde die Platzwunde dann mit fünf Stichen genäht. Zum Glück ist es keine Gehirnerschütterung", meinte Grohns Trainer Celestin Zurek. Aber auch die Unioner mussten personell reagieren und tauschten Christian Rümke für Burak Yücel aus (13.) Und ausgerechnet Yücel brachte die Hausherren in der 31. Minute mit 1:0 in Front. Und das war aus Sicht der Grohner in diesem Abschnitt noch nicht alles.

Nur sechs Minuten später klingelte es erneut im Kasten der Mannen um Zurek. Dieses Mal trug sich der FC-Spieler Sebastian Rother in die Torschützenliste ein (37.). Und es kam im ersten Abschnitt noch schlimmer für die Gäste. Drei Minuten vor dem Pausentee erhöhte der Stadtbremer Lucca Biermann auf 3:0 (42.) und in der siebenminütigen Nachspielzeit trafen noch erneut Burak Yücel (45+2.) und Lucca Biermann (45+5.).

In den zweiten 45 Minuten konnte es für die Nordbremer gegen den Titelaspiranten nur besser werden. Nach der unglücklichen 3:4-Heimniederlage gegen Komet Arsten setzte sich die Talfahrt der "Husaren" aber weiter fort. Falk Marquard (52.), Aaron Jacob Gallinger (60.), Burak Yücel (68.), Lucca Biermann (72.), Lucca Biermann (78.) und Nico Eichhorn (82.) sorgten letztlich für den 11:0-Kantersieg.

Was war eigentlich los mit dem SV Grohn? "Wir wurden von Union quasi überrollt. So war es für uns ein gebrauchter Tag. Wir hätten noch drei Tage spielen können und kein Tor geschossen. Bei uns hat nichts gepasst und wir leisteten uns zu viele Ballverluste", kritisierte Zurek. So erspielten sich die Nordbremer in dieser Begegnung auch keine nennenswerte Möglichkeit und wurden letztlich von den cleveren Stadtbremern auch bei vielen Gegentoren ausgekontert.

"Wir haben leider zu schnell die Köpfe hängen lassen", äußerte sich der Grohner Trainer Celestin Zurek. Entscheidend aber war für die Grohner Niederlage die Differenzen unterhalb der Woche, die erst nach dem Abpfiff direkt auf dem Sportplatz bereinigt wurden. "Das haben wir vor Ort noch alles besprochen. Jetzt kann es für uns weiter gehen" (Zurek).

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 16.09.2018

 

Herren 10.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Dank eines Eigentors: TuS Komet Arsten gewinnt torreiches Spitzenspiel

Dank eines Eigentors: TuS Komet Arsten gewinnt torreiches Spitzenspiel

Beim SV Grohn verspielt die Dieckermann-Elf zunächst eine 3:1-Führung, setzt sich am Ende aber doch noch mit 4:3 durch

Die Landesliga-Fußballer des SV Grohn haben nicht geliefert. Jedenfalls nicht das, was bestellt war. Denn während sich ihr Trainer Celestin Zurek zu seinem 51. Geburtstag drei Zähler gewünscht hatte und die auch auf dem Lieferschein der Mannschaft vermerkt worden waren, kassierten die "Husaren" am Oeversberg eine 3:4 (1:2)-Niederlage gegen den weiterhin ungeschlagenen TuS Komet Arsten.

"Ich bin enttäuscht", gestand Celestin Zurek ein, der sich über das Engagement seines Teams allerdings nicht beschweren konnte. Nach einem 0:1- und einem 1:3-Rückstand kamen die Nord-Bremer zurück und mussten sich schließlich erst durch ein bitteres Eigentor ihres Keepers Florian Samorski geschlagen geben. "Eine unglückliche Niederlage", stellte Zurek zu Recht fest. Komet-Trainer Steffen Diekermann gestand ein, dass die Partie auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können: "In der ersten Hälfte hat uns unser Keeper im Spiel gehalten."

Dieser großzügige Umgang mit Großchancen war somit auch eine von zwei Hauptursachen für die erste Saisonniederlage der "Husaren". Aber auch die Räume zwischen der Abwehr- und Mittelfeldreihe waren immer wieder ein gefundenes Fressen für die Gäste-Offensive. Wenn hier die Abstimmung besser justiert wird, können die Grohner ihr Potenzial auch besser ausschöpfen.

Augenfälliger war aber die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. So scheiterte Kai Michaelis, der seine Schnelligkeit einsetzte und mit guten Laufwegen gefiel, zweimal freistehend an Komet-Keeper Chris-Ole Maaß (20./25.). Im Gegenzug der zweiten Chance gelang Daniel Grand gegen eine unsortierte Grohner Hintermannschaft die zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung.

Was in den ersten 45 Minuten weder im Eins gegen eins, noch aus der Distanz (Ismail Zivoli und Cansin Cetin) klappen wollte, holten die Platzherren dann per Standard nach. Jannis Kurkiewicz stieg nach einer Cetin-Ecke am kurzen Pfosten hoch und erzielte per Kopf den Treffer zum 1:1 (35.). "Wir sind zu offen", stellte Geburtstagkind Zurek drei Minuten später nach dem 1:2 von Maik Ahlers, der in die Schnittstelle der Abwehrkette geschickt worden war, fest.

Einer Kette von Fehlern im eigenen Strafraum ging das 1:3 in der 65. Minute voraus. Maik Ahlers war der Nutznießer. Doch die Grohner steckten den Kopf nicht in den Sand, wollten ihrem Coach etwas Netteres als eine Heimniederlage schenken. Und nahmen bei diesem Unterfangen gerne die Unterstützung der Gäste in Anspruch. Nach einem Ballverlust im Aufbau wurde Kai Michaelis Richtung Grundlinie geschickt und bediente den direkt zum 2:3 (71.) vollstreckenden Cansin Cetin. Überhaupt war Cetin einmal mehr der auffälligste Grohner. Die Stimmung auf den Rängen stieg. Und als Jannis Kurkiewicz sich, zwischen zwei Gegenspielern stehend, auf engstem Raum wie ein Kreisel drehte und mit der Pike zum 3:3 (77.) vollstreckte, kochte es in der Grohner "Ostkurve" fast über.

Vier Minuten später folgte jedoch der Stimmungstöter. Bei einem von Lars Lührssen dicht vor das Tor gebrachten Eckball blickte Grohns Keeper Florian Samorski für einen Moment in die Sonne und beförderte sich den Ball mit der Hand ins eigene Tor. "Es hätte auch anders herum laufen können", erklärte Celestin Zurek, der sich zwar nicht an den gewünschten Punkten, aber demnächst an einer Reise erfreuen kann. Die haben sich seine Frau, die im August Geburtstag hatte, und er gegenseitig geschenkt.

Herren 07.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn muss jetzt Farbe bekennen

SV Grohn muss jetzt Farbe bekennen

Die "Husaren" treffen am vierten Landesliga-Spieltag auf den punktgleichen Tabellenzweiten TuS Komet Arsten und wollen ihre gute Ausgangsposition bestätigen.

Bremen-Nord. Mit dem TSV Melchiorshausen und dem TuS Komet Arsten stellt sich das Führungsduo der Fußball-Landesliga an diesem Wochenende im Kreis Bremen-Nord vor. Der schlecht aus den Startlöchern gekommene SV Lemwerder empfängt am Sonntag um 15 Uhr Melchiorshausen, der SV Grohn ist zeitgleich Gastgeber für den TuS Komet Arsten. DJK Blumenthal (So., 15 Uhr, gegen FC Huchting) und der TSV Lesum-Burgdamm  (Sbd., 15 Uhr gegen TV Bremen Walle 1875) vervollständigen das vierfache Heimrecht der Nordbremer  am vierten Spieltag.


SV Grohn – TuS Komet Arsten: „Ich tippe nicht auf ein 0:0“, sagt Celestin Zurek, Trainer des SV Grohn. Diese Voraussage liegt allerdings vermehrt am Gegner TuS Komet Arsten, denn die Stadtbremer haben neben ihren sieben Zählern mit 16:11 ein bemerkenswertes Torverhältnis nach drei Saisonspielen auf dem Konto. Die Grohner sind mit ihren ebenfalls sieben Punkten und 7:5 Toren auch gut aus den Startlöchern gekommen und wollen aus dieser Ausgangsposition dementsprechend etwas machen.

„Wir sind zuversichtlich, die Jungs brennen, jeder möchte spielen“, gibt Celestin Zurek die Trainingseindrücke bei den „Husaren“ wieder. Insbesondere möchten er und seine Mannschaft den heimischen Zuschauern etwas bieten. Nur kurzzeitig ausfallen wird definitiv Anil Altun, während es für Luc-Niclas Pohl und Timon Cydel erst in ein paar Wochen zur Einsatzfähigkeit reichen dürfte. Tristan Geier und Danny Küllmar haben wieder mit dem Lauftraining begonnen, ein Mitwirken käme für beide aber auch noch zu früh. Dagegen kehren Landing Sanneh und Kai Michaelis ins Grohner Aufgebot zurück. 

Sonntag, 15 Uhr, Oeversberg

Artikel von Marc Gogol

DIE NORDEUTSCHE vom 07.09.2018

Herren 02.09.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn beißt sich in der Landesliga-Spitzengruppe fest

SV Grohn beißt sich in der Landesliga-Spitzengruppe fest

Die Zurek-Schützlinge zeigen auswärts eine gute Moral und egalisieren gegen den SC Vahr-Blockdiek einen 0:2-Rückstand

Nach drei Spieltagen ist der Fußball-Landesligist SV Grohn immer noch ungeschlagen. Nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen TV Bremen Walle 1875 und dem 3:2 gegen SG Findorff, ließen die "Husaren" nun ein 2:2 (1:2)-Unentschieden gegen den starken Gastgeber SC Vahr Blockdiek folgen. In dieser Auswärtspartie lagen die Grohner auf der Blockdieker Bezirkssportanlage bereits mit 0:2 zurück – zeigten aber eine tolle Moral und konnten so noch ausgleichen. "Letztlich muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre aber auch mehr drin gewesen", meinte Grohns Coach Celestin Zurek nach dem Abpfiff.

Nach einem kuriosen Treffer lagen die Gäste laut Zurek bereits nach drei Minuten mit 0:1 zurück. Nach einer Ecke der "Vahraonen" hob der Schiedsrichter-Assistent wegen Abseits die Fahne, die mit einem akustischen Sensor ausgerüstet war. Beide Mannschaften – vor allem Grohn – stellten den Spielbetrieb somit fast ein. Doch Schiedsrichter Luca Fritsch (FC Union 60) ließ weiter spielen. Nutznießer war Chris Kriewitz, der unbedrängt den Führungstreffer erzielte.

Das 0:2 aus Sicht der Nordbremer fiel nach einem weiteren Geschenk der Gäste. Nach einer hohen Flanke aus dem Halbfeld legte der SVG-Außenverteidiger Firat Erkek in der 23. Minute Ilja Reis im eigenen Strafraum das Spielgerät genau auf die Füße. "Dieser sagte Danke und schob in die Ecke ein. Das waren zwei Geschenke von uns", blickte Zurek zurück. Gegen die starken Gastgeber baute Grohn im ersten Abschnitt auf Konter (Wladislaw Pfeifer), und vier Minuten vor der Pause war es dann Michael Busche – der auf 1:2 verkürzen konnte. Pfeifer erkämpfte sich in dieser Szene den Ball vom SC-Schlussmann Jonas Heigl. Busche, der auch schon gegen Findorff traf, behielt kühlen Kopf und markierte so seinen zweiten Saisontreffer.

In der zweiten Halbzeit übernahmen die "Husaren" das Kommando und gewannen laut Zurek 80 Prozent der Zweikämpfe und hatten 75 Prozent Ballbesitz. Für den ausgepumpten Pfeifer wechselte Zurek in der 68. Minute den Ü32-Spieler Jörn Kutscher ein. Und das war die richtige Entscheidung. Der Routinier, der sich für weitere Einsätze in der Ersten zur Verfügung stellte, traf so in der 74. Minute zum 2:2-Endstand. Cansin Cetin passte aus halblinker Position das Spielgerät scharf in die Mitte. Kutscher spielte hiernach gekonnt den Innenverteidiger und Torwart aus und schob den Ball ins leere Tor. Pech hatte noch Jannis Kurkiewicz mit einem Kopfball. "Das war eine gute Teamleistung von uns", so Zurek.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 02.09.2018

Herren 27.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn feiert den zweiten Saisonsieg

SV Grohn feiert den zweiten Saisonsieg

Gegen den Aufsteiger SG Findorff kommen die "Husaren" zu einem 3:2-Erfolg / Cansin Cetin trifft doppelt

Mit dem 3:2 (2:1)-Erfolg gegen den starken Aufsteiger SG Findorff tütete der SV Grohn im zweiten Spiel in der Fußball-Landesliga den zweiten Dreier ein. Gut aus Sicht der Grohner war, dass der zuletzt fehlende Cansin Cetin wieder zum Stammpersonal der Hausherren gehörte. So erzielte der Mann mit der Nummer 18 vor dem Seitenwechsel nicht nur den Ausgleich zum 1:1, sondern konnte kurz danach auch noch seinen Treffer zur 2:1-Führung bejubeln.

"Meine beiden ersten Saisontore waren für uns sehr wichtig. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel leider aus der Hand gegeben und wurden immer weiter nach hinten gedrängt. Eigentlich hätten wir diese Partie besser in den Griff bekommen müssen. Zum Schluss wurde es dann noch einmal spannend. Aber unterm Strich haben wir ja wieder drei Punkte geholt", freute sich Grohns Doppeltorschütze Cansin Cetin.

Die Grohner, bei denen der Teammanager Torben Reiß den verhinderten Coach Celestin Zurek vertrat, kamen ganz gut aus den Startlöchern und hatten so auch gute Chancen durch Cansin Cetin (4.) und Michael Busche (16./Kopfball). Zwei Minuten später musste der Gastgeber auf dem Sportplatz am Oeversberg dann das doch etwas überraschende 0:1 durch Dennis Tesch hinnehmen (18.). Dieses Gegentor brachte die Grohner Akteure schon etwas aus dem Rhythmus, und fast hätte der SG-Akteur Mert Özcan in der 38. Minute das 2:0 markiert. Da die Gäste die Nord-Bremer früh angriffen, kam Grohn nur noch selten zu Offensivaktionen. Bis dann noch der Doppelschlag von Cansin Cetin (40./43./Vorarbeit von Ismail Zivoli) folgte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Neuling Findorff noch den Druck, doch hielt der eingewechselte Florian Samorski, für den früh am Oberschenkel verletzten Schlussmann Mehmet Tugay Tiras, den Grohner Kasten bis zur Nachspielzeit sauber. Und Grohns Michael Busche sorgte dann mit seinem Tor in der 89. Minute zur 3:1-Führung in dieser Begegnung für die Entscheidung. Der zweite Treffer von Findorffs Dennis Tesch (90.+5) kam letztlich zu spät.

Am Sonnabend, 1. September, gastieren nun die "Husaren" beim ebenfalls noch ungeschlagenen SC Vahr Blockdiek. Spätestens nach dieser Begegnung können die Grohner sehen, wo die Reise für sie erst einmal hingeht.

Artikel von Olaf Schnell

SPORTBUZZER vom 26.08.2018

Herren 26.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn wieder mit "Vertreter" Torben Reiß

SV Grohn wieder mit "Vertreter" Torben Reiß

Landesligist hat es mit Aufsteiger SG Findorff zu tun und will einen EInstand nach Maß feiern

Den Aufsteiger SG Findorff hatte Teammanager Torben Reiß, der bei SV Grohn weiterhin den urlaubenden Trainer Celestin Zurek vertritt, beim Saisoneröffnungsspiel gegen den Bremen-Liga-Absteiger VfL 07 (0:4) in Augenschein genommen. Er sah dabei eine kampfstarke, junge Truppe, die es den „Husaren“ nicht einfach machen dürfte. So erwartet Torben Reiß eine Partie auf Augenhöhe, denn auch bei den Gastgebern läuft noch nicht alles rund. „Wir müssen an den Fehlern der letzten Spiele arbeiten“, so Torben Reiß, der dabei noch die Eindrücke vom mit 0:3 verlorenen Pokalspiel gegen den VfL 07 im Kopf hat.

Mit einem weiteren Sieg nach dem 2:1 am ersten Spieltag beim TV Bremen Walle 1875 würden die Grohner schließlich einen Saisoneinstand nach Maß feiern können. Allerdings ist die Aufstellung der Gastgeber noch fraglich. Verletzt sind zurzeit Wladislaw Pfeifer und Jannis Kurkiewicz, den Adduktoren-Probleme plagen. Dafür kehren Torwart Mehmet Tugay Tiras und Cansin Cetin in den Kader der „Husaren“ zurück.
Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Oeversberg

Herren 23.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Lotto-Pokal: Für den SV Grohn ist in Runde zwei Endstation

Lotto-Pokal: Für den SV Grohn ist in Runde zwei Endstation

Harmlose Offensive und unglückliche Defensivaktionen führen zum 0:3 gegen den VfL 07

Mit einer matten Vorstellung hat sich der SV Grohn aus dem Lotto-Pokal-Wettbewerb verabschiedet. Auf eigenem Platz unterlag der Nordbremer Fußball-Landesligist dem Klassengefährten VfL 07 Bremen in der zweiten Pokalrunde glatt und auch in der Höhe verdient mit 0:3. Insbesondere in der Offensive passten sich die Grohner am Mittwochabend den klimatischen Bedingungen an und präsentierten sich als laues Lüftchen.

Weil Grohns Chefcoach Celestin Zurek im Urlaub weilt, übernahmen Team-Manager Torben Reiß und Co-Trainer Matthias Günther das Kommando an der Seitenlinie. Was sie sahen, konnte sie nicht zufriedenstellen. Die Gastgeber hielten die phasenweise zerfahrene Partie zwar in der ersten halben Stunde offen, ihren Rhythmus fanden sie gegen die spielstärkeren Findorffer aber nie.

Freilich ärgerte sich auch VfL-Trainer Nikolai Klein zunächst über die vielen Abspielfehler seiner Mannschaft. Die allerdings in der Offensive druckvoller agierte. Folgerichtig fiel der Führungstreffer der Gäste. In der 30. Minute traf Tobias Kruschke zunächst das Lattenkreuz, eine Minute später ließ Grohns Keeper Florian Samorski, von der Sonne geblendet, einen flach geschossenen Freistoß von Steffen Egert durch die Hände gleiten: 0:1. Die Gastgeber antworteten mit ihrem ersten gefährlichen Angriff, doch der Schuss von Michael Busche verfehlte sein Ziel weit (37.).

Dennoch sollte er ein Zeichen für die zweite Halbzeit setzen. Der SVGrohn gab sofort nach dem Wiederanpfiff seine Zurückhaltung in der Offensive auf, bot den Gästen allerdings auch mehr Platz im Mittelfeld. Bereits in der 53. Minute realisierten die Findorffer mit Unterstützung der "Husaren"-Abwehr die Vorentscheidung: Zunächst traf Tobias Kruschke per Kopf das Lattenkreuz, anschließend erzielte Grohns Verteidiger Landing Sanneh im Kampf um den Ball ein klassisches Eigentor zum 0:2 (53.).

Die "Husaren" waren nun gezwungen, ihre offensiven Bemühungen zu forcieren. Und nach einer guten Stunde Spielzeit bot sich ihnen tatsächlich eine dicke Chance auf den Anschlusstreffer: Kai Michaelis erlief sich einen Steilpass, konnte VfL-Keeper Lucas Horsch aber nicht überwinden. So blieb es den Gästen vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. In der 77. Minute erhöhte Tobias Kruschke mit einem platzierten Kopfstoß auf 3:0 für den VfL 07 Bremen.

Nikolai Klein sprach nach dem Abpfiff von einem verdienten Sieg, während Torben Reiß die fehlende Durchschlagskraft seiner Mannschaft nachdenklich stimmte. Und dass mit seinem Kapitän Jannis Kurkiewicz sowie Mittelfeldrenner Wladislaw Pfeifer zwei Stammkräfte wegen Verletzungen vorzeitig den Rasen verlassen mussten, konnte ihm auch nicht gefallen.

Artikel von Klaus Grunewald

SPORTBUZZER vom 22.08.2018

Herren 20.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn dreht das Spiel - 2:1

SV Grohn dreht das Spiel - 2:1

Landesligist ebnet den Sieg gegen den TV Bremen-Walle 1875 erst in der Schlussviertelstunde

Entgegen der Vorsaison, als der SV Grohn mit einer 0:8-Klatsche beim TuS Komet Arsten startete, waren die „Husaren“ dieses Mal zum Saisonauftakt in der Fußball-Landesliga siegreich. Beim TV Bremen-Walle 1875 gewannen die Nordbremer am Sonntagabend mit 2:1 (0:1), wendeten das Blatt jedoch erst in der Schlussviertelstunde.

„Bis dahin haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht und zu verkrampft gespielt“, schilderte Torben Reiß, der den urlaubenden Neu-Trainer Celestin Zurek zusammen mit Matthias Günther vertrat, das Geschehen am Waller Hohweg. Gleich zu Beginn versetzten die Grohner ihren Anhang unter Schock, denn das frühe 0:1 entsprang einem haarsträubenden Abwehrschnitzer. Torwart Mehmet Tugay Tiras warf den Ball auf Ali Atris ab, und dieser dribbelte in zwei Waller Gegenspieler hinein. Die Folge: Ballverlust und das 1:0 für die Gastgeber durch Steve Scholze. Bis zur Halbzeitpause gab es dann zwei Ausgleichsmöglichkeiten durch Cansin Cetin und Jannis Kurkiewicz. Cetin knallte einen Schuss vom 16er volley an die Torlatte (27.), und Kurkiewicz setzte seinen Schuss aus ähnlicher Entfernung knapp am Tor vorbei (31.).

Nach dem Seitenwechsel scheiterte Florian Samorski mit einem Drehschuss (47.), ehe lange auf beiden Seiten nicht mehr viel passierte. Dann aber brachen die letzten 15 Spielminuten an, und Kai Michaelis bekam den Ball rund 20 Meter vor dem gegnerischen Tor in die Schnittstelle gepasst, sodass er nahezu ungehindert zum Ausgleich einschieben konnte. „Da ist bei uns der Knoten geplatzt“, freute sich Torben Reiß. Die Grohner legten sofort nach, in Minute 80 passte Kai Michaelis auf rechts zu Ismail Zivoli, der den Waller Torwart aussteigen ließ und den Siegtreffer für die Grohner ins leere Waller Tor hinein erzielte. So wie in dieser Szene Walles Keeper Jan Stelljes lag nun auch die gesamte Waller Mannschaft am Boden, ihre Gegenwehr war erlahmt. Die „Husaren“ dagegen hatten sich aus ihrer Verkrampfung gelöst und spielten den ersten Saisonsieg fortan locker über die Zeit.

Nach dieser nicht ganz leichten Auswärtsaufgabe folgt am heutigen Dienstag um 18.30 Uhr das Lotto-Pokalspiel der zweiten Runde gegen den Klassengefährten VfL 07 auf dem heimischen Oeversberg. „Eine unglückliche Uhrzeit“, sagt Torben Reiß, denn eine normale Spielvorbereitung werden die Grohner nicht haben, da viele Spieler erst kurz vor Spielbeginn auf dem Oeversberg eintreffen werden. Das gilt natürlich auch für den Gegner. Außerdem fehlen dem SV Grohn wegen eines religiösen Feiertages Cansin Cetin und
Torwart Mehmet Tugay Tiras, den Florian Samorski ersetzen wird.

Den Bremen-Liga-Absteiger VfL 07, der seinen Auftakt bei der SG Findorff glatt mit 4:0 gewann, schätzt Torben Reiß als Augenzeuge dieser Partie als Landesliga-Mannschaft mit hohem Niveau ein. „Aber wir wollen uns nicht verstecken, eine Runde weiterkommen und hoffen, dass wir unsere Chance kriegen“, sagt Torben Reiß. Der Sieger vom Oeversberg trifft in der nächsten Runde dann auf den Gewinner der Partie TSV Farge-Rekum gegen SC Borgfeld.

Artikel von Marc Gogol

SPORTBUZZER vom 20.08.2018

Herren 10.08.2018 von Matthias Guenther

1. Herren: Lotto-Pokal: Zweimal geführt - doch Eintracht Aumund verpasst die Überraschung

Lotto-Pokal: Zweimal geführt - doch Eintracht Aumund verpasst die Überraschung

A-Kreisligist verlangt dem Landesligisten SV Grohn beim 3:4 alles ab / Adler: "Ein richtig gutes Spiel"

Ein spannendes Auftaktmatch gab es im Wettbewerb um den Lotto-Pokal des Bremer Fußball-Verbandes zwischen dem A-Kreisligisten SV Eintracht Aumund und dem Landesligisten SV Grohn. Am Ende setzten sich die favorisierten „Husaren“ mit 4:3 (1:1) durch, doch es war ein glücklicher Sieg für das Team des zurückgekehrten Trainers Celestin Zurek, der zugleich einen erfolgreichen Pflichtspieleinstand feiern durfte.

So richtig in Feierlaune war Grohn dann aber doch nicht. Dafür hatten sie 90 Minuten lang zu unsauber agiert und mit komplizierten Spielzügen immer wieder unnötige Ballverluste erlitten. „Natürlich freuen wir uns, dass wir weitergekommen sind“, sagte SVG-Coach Zurek unmittelbar nach dem Abpfiff. „Aber wir haben nur gut ausgesehen, wenn wir einfach gespielt haben.“

Sobald die Grohner Aumund in Bewegung brachten, waren die „Husaren“ überlegen. Doch wenn sie zu umständlich agierten, nutzte Aumund technische Fehler gerne mal aus. Die Gastgeber um Trainer Sascha Adler waren dann auch diejenigen, die zuerst jubeln durften. Nach einer Viertelstunde gelang Damian Pilczuk mit einem Kullerball wie aus dem Nichts das 1:0 (16.).

Es folgte ein Abtasten der Teams, welches die Partie für die rund 90 Zuschauer, die den Pokalauftakt auf dem Kunstrasenplatz an der Hermann-Löns-Straße verfolgten, zunehmend zäh gestaltete. Eine Kopfballmöglichkeit von Janis Enßle (25.) stellte die erste nennenswerte Torchance der Grohner dar. Dann fiel aber doch noch der Ausgleich: SVG-Neuzugang Jannis Kurkiewicz schob mit der Hacke zum 1:1-Pausenstand ein (30.). „Ich hätte nicht gedacht, dass es so eng werden würde. Ich dachte, wir wären in der Defensive schwächer“, äußerte sich ein überraschter SVEA-Coach Sascha Adler kurz nach dem Wiederanpfiff der Begegnung.

Die gewann nun merklich an Spannung. Zunächst zog André Hensel aus der Mitte ab, doch SVG-Torhüter Mehmet Tugay Tiras konnte den Ball festhalten (60.). Auch der Weitschuss von Grohns Landing Sanneh ging kurz darauf neben das Aumunder Tor (62.). Die Eintracht hielt sich wacker und verkaufte sich bis in die Schlussphase sehr gut. In der wurde die Partie dann richtig intensiv. Gerade als der starke SVEA-Schlussmann Marius Engelhardt mit einer Glanzparade die Grohner Führung verhindert hatte und der Ball wieder nach vorne gebracht wurde, erzielte Steffen Burdorf das 2:1 für Aumund (70.).

Doch die Freude auf der Aumunder Bank währte nicht lange, denn die Teams gönnten ihren Fans keine Atempause. Nur eine Minute später versenkte Grohns Wladislaw Pfeifer einen Fernschuss unhaltbar im Winkel (71.) – ehe sein Teamkollege Timon Zydel nach weiteren 60 Sekunden die erstmalige SVG-Führung markierte (72.). Zwei Minuten vor dem regulären Ende sorgte Jannis Kurkiewicz mit seinem zweiten Treffer für den vermeintlich sicheren 4:2-Endstand (88.).

Aber die Aumunder hatten noch nicht genug und kämpften verbissen, wodurch sie sich in der Nachspielzeit tatsächlich noch mit dem 3:4 des eingewechselten Dennis Hutengs (90.+2) belohnten. In den letzten Sekunden der Partie hatte SVEA-Kapitän Cihan Soykan mit einer Großchance sogar noch das 4:4 auf dem Fuß, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei, sodass Aumund nach einer hervorragenden Leistung aus dem Lotto-Pokal ausschied, während Grohn in der zweiten Runde eine Schippe drauflegen muss. „Ich bin mega zufrieden und man hat gesehen: Die Ligazugehörigkeit hat im Pokal nichts zu sagen. Es war ein richtig gutes Spiel“, lobte SVEA-Coach Sascha Adler im Anschluss.

Artikel von Martin Prigge

SPORTBUZZER vom 10.08.2018

 

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