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Herren 23.06.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Juan Schrader Legt Sein Amt Nieder (Bericht Sportbuzzer vom 23.06.2017)

Juan Schrader legt sein Amt nieder

Der langjährige Vereinsvorsitzende des SV Grohn tritt aus privaten Gründen bei den "Husaren" zurück

Aus privaten Gründen ist der langjährige Vereinsvorsitzende des SV Grohn, Juan Schrader, auf der Jahreshauptversammlung der „Husaren“ zurückgetreten. Der in Duisburg lebende 42-jährige Schrader war beim SV Grohn unter anderem als Herrentrainer der ersten Fußball-Mannschaft im Einsatz. Kommissarisch wird der Verein nun vom bisherigen zweiten Vorsitzenden Murtaza Celik geleitet. Sein größter Erfolg mit den Grohnern war der Durchmarsch von der Bezirksliga in die Bremen-Liga. „2005 habe ich die Mannschaft übernommen und nach elf Jahren Bezirksliga den SV Grohn in der Saison 2006/07 in die Bremen-Liga geführt. Mein persönliches Highlight war, dass wir uns so immer mit dem Blumenthaler SV und der SG Aumund-Vegesack messen konnten. So waren wir die dritte Kraft in Bremen-Nord“, sagte Schrader. Die Höhepunkte des Trainers Schrader waren die Halbfinalpartien im ­Lotto-Pokal gegen den Bremer SV und Blumenthaler SV „und die Teilnahme beim ÖVB-Hallenturnier, wo wir den vierten Platz belegten“, berichtete Juan Schrader.

„Juan hat sehr viel getan für den Verein. Er hat viel bewegt und hat immer ein Ohr für den SV Grohn gehabt, auch in der Zukunft. Da gehe ich von aus“, meinte der SVG-Herrencoach der ersten Mannschaft, Torben Reiß. Juan Schrader bleibt Vereinsmitglied in Grohn (seit 1980) und steht auch weiterhin den „Husaren“ mit Rat und Tat zur Seite. „Ich habe beruhigt meinen Posten abgegeben, weil ich weiß, dass es mit den Vorstandsmitgliedern Murtaza Celik, Matthias Günther und Torben Reiß in Grohn weiterlaufen wird.“

Herren 21.06.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Freistein kommt zum SV Grohn (Bericht Sportbuzzer vom 21.06.2017)

FREISTEIN KOMMT ZUM SV GROHN

Trainer Torben Reiß sicher: "Eine Verstärkung für uns!

Der Bremen-Ligaabsteiger SV Grohn hat sich einen weiteren Spieler geangelt. Vom Bremen-Ligisten TSV Grolland wechselt der junge Innenverteidiger Kevin Freistein (Jahrgang 1996) zu den „Husaren“. Den Kontakt zu dem Abwehrspieler, der auch schon in Schwachhausen kickte, stellte der Grohner Trainer Torben Reiß her. Freistein absolvierte beim KSV Vatan Sport unter dem damaligen Coach Reiß ein Probetraining, „und seitdem riss der Kontakt zu ihm nicht ab. Das ist ein guter Mann, auch auf der Sechser-Position. Kevin ist eine gute Verstärkung für uns“, freute sich Torben Reiß.

Nicht mehr im Kader des Nordbremer Landesligisten SV Grohn sind übrigens Sinan Alija (früher SV Türkspor) und Nico Gnutzmann (1. FC  Neuenkirchen). Beide Neuzugänge schieden noch kurzfristig aus dem SVG-Kader aus. Laut Reiß hat sich Alija dem Bezirksligisten SG Aumund-Vegesack II, um das Trainerduo Manuel Broekmann und Phillip Meinke, angeschlossen. Auch Gnutzmann wird mit der SAV-Reserve in Verbindung gebracht. „Momentan sind wir noch in Gesprächen mit einigen Spielern. Besonders auf der Position des Innenverteidigers haben wir noch Handlungsbedarf“, äußerte sich Torben Reiß.

Herren 03.05.2017 von Matthias Guenther

2. Herren: Die Schießbude Der Liga - Bericht Radio Bremen vom 03.05.2017

Die Schießbude der Liga

Werders Abwehr galt ja jahrelang als die schlechteste der Liga. Über 60 Gegentore pro Saison waren keine Seltenheit. Aber das ist noch gar nichts. Wir stellen das Team vor, das schon 210 Treffer kassiert hat.

SV Grohn Fußball [Quelle: Radio Bremen, Maike Ahlbrecht]

Die zweite Mannschaft des SV Grohn musste schon viele Bälle aus dem Netz holen

Spieltag in der Bezirksliga B. Es ist bestes Fußballwetter. Im kleinen Bremer Nordderby stehen sich der SV Grohn II und Gerrmania Blumenthal II gegenüber. Es ist ein ungleiches Duell. "Das Ziel ist es, uns nicht abschießen zu lassen", sagt der Grohner Spieler Torben Zenker.

Rund 10 Gegentreffer pro Partie

Seine Aussage ist berechtigt. Schließlich spielt Torben Zenker in der Mannschaft, die in ganz Bremen die meisten Gegentreffer kassiert hat. 210 Tore sind es insgesamt. Bei 23 Spielen ist das eine Ausbeute von rund zehn Gegentreffern pro Partie. "Wir haben auch ein Spiel gewonnen", sagt Torben Zenker stolz, "da haben wir uns gefreut, als wären wir Weltmeister geworden.“

SV Grohn Fußball [Quelle: Radio Bremen, Maike Ahlbrecht] zoom

Sascha Schmidt ist Aushilfstorwart und Spielertrainer des SV Grohn II.

Die Gegentorflut des SV Grohn hat eine ganz natürliche Erklärung, denn die Mannschaft spielt viel zu hoch. In der Bezirksliga treten sie nur an, weil sich die zweite Mannschaft des SV Grohn aufgelöst hat. Das Team von Torben Zenker übernahm, aber ist dort hoffnungslos überfordert. Das Team hatte sich erst im Sommer neu formiert aus Freunden und Bekannten, die einfach nur kicken wollten.

Gegen Blumenthal läuft es zunächst gut. Das erste Gegentor fällt erst nach 12 Minuten. Zur Halbzeit steht es nur 3:1 für die Gäste. Dann passiert das, was immer passiert. "Bei einigen fehlt ein bisschen die Fitness. Wenn es dann in die 60. oder 70. Minute geht, dann können die meisten nicht mehr", so Alessandro Bünnagel, der für jedes Spiel aus Mannheim anreist. 500 Kilometer für jede Niederlage.

Noch sechs Spieltage

Auch gegen Blumenthal ergibt sich am Ende das bekannte Bild. 2:9 verliert der SV Grohn. "Am Anfang war es schon komisch, jetzt ist es halt so: Man hat sich daran gewöhnt. Es ist wirklich der Teamgeist der zählt. Wir haben Spaß am Fußball und das ist das, was uns zusammenhält“, so Alessandro Bünnagel.

Sechs Spieltage kommen noch. In der nächsten Saison gibt es dann eine neue zweite Herren und die Jungs mit der schlechtesten Abwehr Bremens dürfen dann ein paar Klassen tiefer weiterspielen.

Herren 22.04.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Der SV Grohn ist eine Herzensangelegenheit (Bericht Die Norddeutsche vom 22.04.2017)

„Grohn ist eine Herzensangelegenheit“

Trainer Torben Reiß baut sich für die nächste Saison schon kräftig eine Mannschaft zusammen

 

Torben Reiß: Da ich schon lange im Verein bin, habe ich mich entschieden in Sachen Neuaufbau zu helfen – zumal der SV Grohn für mich eine Herzangelegenheit ist.

Einige Experten hatten sicherlich schon früher mit einem Einsatz gerechnet.

Da wollte ich nicht. Ich hatte mir vorgenommen, erst einmal eine kleine Pause zu machen – um auch ein bisschen den Kopf freizubekommen. Ich bin ja auch noch für den Bremer Fußball-Verband tätig. Das Amt im Bremer Spielausschuss werde ich im Sommer niederlegen. Da hätte ich gerne weiter gemacht, aber beide Aufgaben lassen sich nicht unter einem Hut bringen. So möchte ich mich voll auf die Aufgabe beim SV Grohn konzentrieren.

Zuletzt trainierten Sie den Ex-Bremen-Ligisten KSV Vatan Spor und erreichten nicht den Klassenerhalt. Schaffen Sie mit dem SV Grohn in der kommenden Saison den Wiederaufstieg in die Bremen-Liga?

Mit Vatan war das fast eine gleiche Situation wie in Grohn. Wie man bei Vatan ja sieht, hat es Früchte getragen – sind sie doch punktgleich mit SFL Bremerhaven Tabellenführer in der Landesliga. Beim Bremen-Liga-Schlusslicht SV Grohn wird eine Menge passieren – so auch im spielerischen Bereich.

Dann kam man doch auch mit einem eventuellen Wiederaufstieg in die Bremen-Liga liebäugeln?

Nein, ein Wiederaufstieg hört sich zwar gut an. Aber ich sage ganz ehrlich, das ist vorerst nicht unser Ziel. Wir wollen erst einmal versuchen, dass wir es hinkriegen, eine Mannschaft zu formen, die nicht jedes Jahr wieder auseinanderfällt. Wir möchten wieder langfristiger mit Spielern arbeiten und auch versuchen ehemalige Grohner dazuzuholen. Und mehr Wert darauf legen, dass das hier in Grohn wieder eine Mannschaft wird. Das ist unser Ziel und das müssen wir in der nächsten Saison erst einmal schaffen und nicht sofort wieder aufsteigen.

In der Landesliga kennen Sie sich doch bestens aus. Trainierten Sie doch länger mit Erfolg den Nachbarverein DJK Blumenthal. Können Sie das nun in Grohn in die Waagschale werfen?

Ja, gut – ich bin ja schon etwas länger im Herrenbereich tätig. Ich denke schon, dass ich mich da gut einbringen kann.

Und da warten dann ja auf Sie auch die spannenden Derbys zum Beispiel gegen DJK Germania Blumenthal, TSV Lesum-Burgdamm, SV Lemwerder und vielleicht auch gegen SV Türkspor und die TSV Farge-Rekum?

Nordderbys sind immer etwas schönes. Ja klar, da freuen wir uns besonders drauf.

Ja und besonders auf die Vergleiche mit DJK Blumenthal?

Ja, bei DJK habe ich mich pudelwohl gefühlt – das ist für mich auch eine Herzensangelegenheit. Aber das muss man versuchen zu trennen. Jetzt bin ich beim SV Grohn und da will ich mich auch voll auf die Aufgabe in Grohn konzentrieren. Klar war das eine schöne Zeit bei DJK, aber das ich nun Vergangenheit und nun geht es weiter mit dem SV Grohn.

Es sieht so aus, dass dem SV Grohn nach dem Abstieg erneut ein Neuaufbau bevorsteht, oder?

Das wird auf alle Fälle so ein. Es werden uns einige Spieler verlassen. Der Kader ist zwar momentan nicht mehr so groß. Aber ich denke, wir müssen dann zehn bis 15 Spieler  dazuholen. Da sind wir jetzt schon kräftig dabei einige Jungs für die Mannschaft zu gewinnen. Der Schwerpunkt wird hierbei aber auf einen guten Charakter und Disziplin liegen – dass wir dann eine vernünftige Mannschaft haben.

Dann stehen jetzt viele Telefonate auf Ihrem Terminplan.

Auf alle Fälle. Ich bin kräftig am muddeln.

Wie verständen Sie sich mit dem Noch-Trainer Waldemar Krajczyk, der aus  beruflichen Gründen ausscheidet?

Das Verhältnis zu ihm ist super. Das kann man nicht anders sagen. Er unterstützt uns auch jetzt schon beim Neuaufbau und verhält sich sehr kooperativ.

Im Trainerbereich bekommen Sie aber auch noch Unterstützung?

Ja, das freut mich besonders. Matthias Günther (Jahrgang 1982, Anm. d.  Red.), einer meiner Strategen, den ich in seiner Jugendzeit lange Zeit trainiert habe, hat sich entschlossen mir als Co-Trainer zu helfen. Da freue ich mich auf die Zusammenarbeit. Die Chemie passt – er ist ein Grohner Junge und war noch nie in einem anderen Verein. Der kennt hier genau die Strukturen. Wir sind schon jetzt sehr akribisch dabei, ein paar Jungs für die nächste Saison zusammen bekommen. 

Wie wird denn nun die Zusammenarbeit mit dem Grohner Vereinsboss Juan Schrader verlaufen?

Er versucht uns auch zu unterstützen. Da er in Duisburg lebt, wird vieles mit ihm am Telefon abgewickelt. Aber wir haben schon freie Hand.

Welche Baustellen haben für Sie in Sachen nächster Saison oberste Priorität?

Auf alle Fälle eine Mannschaft zu bekommen, die längerfristig zusammen arbeitet – um an die erfolgreiche Zeit mit Tarek Chaaban anzuknüpfen. Der hatte ­damals eine richtig gute Truppe.

Das Gespräch führte Olaf Schnell.

Torben Reiß (45) ist seit 1983 Vereinsmitglied beim SV Grohn, unter anderem war er im Vorstand tätig und spielte dort einst in der zweiten Mannschaft der „Husaren“ und trainierte auch schon das erste Herrenteam.

 

 

Herren 06.02.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Der SV Grohn Hofft auf eine gute Rückrunde (Bericht Sportbuzzer vom 05.02.2017)

Der SV Grohn hofft auf eine gute Rückrunde

Der Bremen Liga-Vorletzte will den Klassenerhalt schaffen - obwohl der fast unmöglich erscheint

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Sie haben keine Chance, aber die wollen sie nutzen. Diese eigentlich völlig sinnfreie Parole ist nur selten geeignet, eine Fußballmannschaft mit großer Zuversicht zu versorgen. Aber sie kann die Situation einer Elf manchmal ganz gut beschreiben. Etwa die des SV Grohn. Ganze sieben Punkte sammelte das Schlusslicht der Bremen-Liga in den bisherigen 17 Saisonspielen. Lediglich 13 Partien bleiben, um den Rückstand von elf Zählern aufzuholen. Nur wenn der Mannschaft dieses Kunststück gelingt, treten sie auch in der kommenden Saison in Bremens höchster Liga an.

„Die Chancen sind nicht besonders groß, aber es ist nicht unmöglich“, sagt Trainer Waldemar Krajczyk. Der 43-Jährige ist zu erfahren, um nun eine unwiderstehliche Aufholjagd seines Teams anzukündigen. Er kennt den Ernst der Lage. Krajczyk sagt deshalb auch nicht: Wir werden. Er spricht vom Versuchen. „Wir werden versuchen, gut und gewissenhaft zu trainieren, und wir werden versuchen, Geschlossenheit in die Mannschaft zu bringen.“ Wer ausdrücklich von einem Versuch spricht, weiß, dass es in den vergangenen Monaten nicht so geklappt hat.

Seine Mannschaft trainierte nicht immer gut und gewissenhaft. Sie trat auch nicht immer geschlossen auf. Genau darum geht es dem Trainer nun aber. Es sind die Voraussetzungen für eine bessere Zukunft. Deshalb stand bei den zahlreichen Neuzugängen auch „der Charakter im Vordergrund“. In den A-Jugendlichen Arbnor Brahimi (Union 60) und Süleman Jarju (ATS Buntentor) sowie Muhammed Özkul (DJK Blumenthal), Robert Wrzesinski (Neuenkirchen) und Farzan Daud (pausierte zuletzt, vorher OT und FCO II) sieht Krajczyk seine Mannschaft durch Teamplayer verstärkt. Gleiches gelte für Ferdi Yilmaz (Blau-Weiß Bornreihe), um dessen Freigabe sich der SV Grohn in diesen Stunden noch bemüht.

„Das sind alles anständige Jungs“, sagt Waldemar Krajczyk. Auf der anderen Seite ist ihm schon bewusst, dass unter den Neugängen kein Heilsbringer ist. Der Verein hat sich den Klassenerhalt in der Winterpause nicht erkauft. Ihm fehlten dazu auch die Mittel. „Ein Transfer von Robert Lewandowski zu Werder ist ja auch nicht realistisch“, unterstreicht der Trainer. Krajczyk weiß zudem, dass der SV Grohn in der aktuellen Lage nicht gerade ein Traumziel ist für einen Fußballer. Wenn dann noch die finanziellen Mittel begrenzt sind, wird es eben eng. „Also brauchten wir die Alternativlösungen“, sagt Krajczyk.

Auf der anderen Seite haben sich diverse Spieler vom Verein verabschiedet. Insgesamt acht Kicker treten zukünftig für andere Teams an. Darunter auch Firat Erkek (DJK), dessen Abgang Waldemar Krajczyk besonders enttäuscht hat: „Ein sehr fleißiger Typ, der uns fehlen wird.“ Mit Alex Janosch (VSK Osterholz-Scharmbeck) fehlt zudem ein Torhüter, was aus der Sicht des Trainers aber schon irgendwie zu kompensieren sein wird.

Trotzdem wird es in den kommenden Monaten sicher nicht leichter werden. Zumal die zweite Saisonhälfte ausgerechnet mit dem wohl wichtigsten Spiel beginnt: Am 12. Februar empfängt das Schlusslicht Grohn mit dem OSC Bremerhaven (11 Punkte) den Vorletzten der Bremen-Liga. „Gewinnen wir dieses Spiel, sind wir wieder dran, es ist super entscheidend“, findet Krajczyk.

Während der Trainer des SV Grohn auf einen „Königstransfer“ verzichten musste, gelang dem Auftaktgegner aus Bremerhaven allerdings eine wesentliche Verstärkung: Tarek Chaaban wechselte in der Winterpause vom SV Türkspor zum OSC. Der Abwehrspieler hatte bis zum vergangenen Sommer noch für den SV Grohn gespielt. Seinem Abschied waren weitere Abgänge gefolgt, und so wird mit dem Verlust des Leistungsträgers auch der Beginn der Grohner Krise verbunden. Nun dürfte das Krajczyk-Team nicht unbedingt als Favorit antreten. Deshalb ist einmal mehr die zweifelhafte Parole gefragt: Sie haben keine Chance, aber die wollen sie nutzen.

Herren 24.01.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: SV Grohn wird beim Allianz-Hajmann-Cup Dritter (Sportbuzzer vom 24.01.2017)

Leher TS triumphiert

Bremen-Ligist siegt beim Allianz-Hajmann-Cup / Grohn wird Dritter

Die Leher TS löste die DJK Germania Blumenthal als Titelträger ab. Der Bremen-Ligist behauptete sich im Finale um den 8. Allianz-Hajman-Cup beim TSV Stotel gegen den Bezirksligisten FC Land Wursten mit 2:1. Den dritten Platz erreichte der SV Grohn, der Vatan Spor mit 2:1 bezwang.

Die „Husaren“ hatten zuvor im ­Halbfinale gegen den FC Land Wursten knapp mit 0:1 das Nachsehen. Zum ersten Mal wurde das Hallenevent mit einem Futsal ausgetragen und Nick Zander mit acht Treffern bester Torschütze. In der Vorrunde sorgte Zander mit seinem U19-Regionalligateam des Blumenthaler SV für viel Furore und gewann alle fünf Begegnungen. In der Zwischenrunde am nächsten Tag klappte es für den BSV-Nachwuchs dann nicht mehr so gut. Das Nordbremer Team kassierte gleich vier Niederlagen.

Das Stoteler Orgateam war verärgert über das Nichterscheinen von RW Cuxhaven und dem TSV Lesum-Burgdamm am zweiten Turniertag. „Am Sonnabend waren wir ­bereits mit einer Rumpfformation von fünf Feldspielern und einem Keeper angetreten. Aus Verletzungsgründen mussten für Sonntag hiervon noch zwei Spieler absagen und es konnte kurzfristig niemand einspringen. Hierüber hatten wir den Organisator jedoch telefonisch am Sonntagmorgen informiert“, berichtete Lesums Co-Trainer Michael Burghardt.

Herren 19.01.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Vier kommen und acht gehen (Die Norddeutsche vom 19.01.2017)

Vier kommen und acht gehen

 
Grohn. Die Lage scheint aussichtslos zu sein. Elf Punkte trennen den Fußball-Bremen-Ligisten SV Grohn von einem Nichtabstiegsplatz. Dennoch haben Trainer Waldemar Krajczyk und sein Assistent Torben Reiß die Flinte keinesfalls ins Korn geworfen. 13 Spieltage sind noch zu absolvieren, maximal also 39 Punkte möglich. Damit genügend Zähler für den Klassenerhalt zusammenkommen, haben sich die Grohner auf dem Spielermarkt umgesehen und bislang vier Neuzugänge zu vermelden.

Vor allem an erzielten Toren mangelt es dem Tabellenschlusslicht. Dafür soll künftig auch der 19 Jahre alte Albaner Arbnor Brahimi sorgen, der zuletzt für die A-Junioren des FC Union 60 Bremen auf dem Platz stand und in der Verbandsliga zum Torschützenkönig avancierte.

Eine Verstärkung für die Grohner Offensive erwartet Torben Reiß zudem von Muhammed Özkul (25), der vom Landesligisten DJK Germania zu den „Husaren“ wechselt. Einen neuen hoffnungsvollen Akteur für das Mittelfeld hat der Bremen-Ligist mit Sulemann Jarju gefunden. Der 19-jährige Afrikaner lief zuletzt für die U 19 des ATS Buntentor auf.

Fußball © frei

Einst im Türkspor-Trikot, dann bei DJK – jetzt in Grohn: Muhammed Özkul. (frei)

 

Als talentierten Mittelfeldspieler stuft Reiß schließlich auch Robert Wrzesinski vom 1. FC Neuenkirchen aus der 2. Kreisklasse Osterholz ein. Und Trainer Waldemar Krajczyk geht davon aus, in absehbarer Zeit weitere Neuzugänge vermelden zu können.

Fest steht freilich auch, dass acht Spieler den Oeversberg verlassen wollen. Torwart Alexander Janosch (23) zieht es zum VSK Osterholz-Scharmbeck, der in der Bezirksliga Lüneburg aktiv ist. Und Verteidiger Sam Johnson (21), der vom FC Union 60 zu den Grohnern gestoßen war, hat sich ja bekanntlich dem Nachbarschaftsrivalen SG Aumund-Vegesack angeschlossen.

Darüber hinaus streift der Defensiv-Allrounder Christopher Kübler (28) nach der Winterpause das Trikot der zweiten Mannschaft des Blumenthaler SV (Stadtliga Bremen) über und Markus Murken (28) hat sich, wie berichtet, wieder bei seinem alten Verein SV Eintracht Aumund (Stadtliga Bremen) angemeldet. Heimweh hat auch der Verteidiger Firat Erkek (27), der wieder für DJK Germania Blumenthal die Fußballstiefel schnüren will.

In ihr Heimatland Rumänien sind die Zwillinge Alexandru und Constantin Erfros (19) zurückgekehrt. Möglicherweise werde Alexandru aber demnächst wieder für uns auflaufen, hofft Torben Reiß. Davon ist im Fall des Mittelfeldspielers David Cordes (21) wohl eher nicht auszugehen. Er stieß einst vom FC Union Bremen II zum Bremen-Ligisten SV Grohn, verabschiedete sich aber jetzt mit unbekanntem Ziel.

Fußball SV Grohn - Brinkumer SV © Christian Kosak

Könnte bald wieder im Kader der „Husaren" stehen: Alexandru Efros. (Christian Kosak)
 
Malte Vollstedt: Ich war die treibende Kraft Alexander Janosch soll beim VSK das Vakuum füllen, das hinter dem Stammtorwart Malte Vollstedt entstanden ist. Janosch stand in der Herbstserie noch bei Bremen-Liga-Schlusslicht SV Grohn zwischen den Pfosten und hat von seinem alten Verein bereits die Freigabe erhalten. So weit, so normal. Dass dieser Transfer allerdings ganz und gar nicht alltäglich ist, zeigt die Geschichte hinter dem Wechsel. Denn Janosch und Vollstedt kennen sich bereits. Ziemlich gut sogar. Bei den „Husaren“ aus Bremen-Nord waren sie einst ebenfalls schon Konkurrenten, stiegen unter dem damaligen Grohner Trainer Malte Jaskosch in die Bremen-Liga auf. Nun kreuzen sich ihre Wege wieder. Und zwar nur deshalb, weil Vollstedt höchst persönlich diesen Wechsel forciert hat.„Das stimmt, ich war die treibende Kraft dabei“, bestätigt Vollstedt, der seit seinem Wechsel im Sommer 2014 die unumstrittene Nummer eins bei den Kreisstädtern ist. Malte Vollstedt hätte kein Problem damit, sich auch mal zwei, drei Spiele auf die Bank zu setzen. Beim SV Grohn rotierte Malte Jaskosch seinerzeit auch. „Ich weiß, dass ich mir da einen starken Konkurrenten geholt habe“, sagt Malte Vollstedt. Mit einem Gerücht räumt Vollstedt allerdings auf: „Ich habe definitiv nicht meinen Nachfolger zum VSK geholt.“ Genau das war nämlich hinter vor­gehaltener Hand bereits gemunkelt worden: dass da jemand seinen Abschied vorbereitet und aus Verbundenheit zum Klub ein bestelltes Feld hinterlassen will. „Das ist definitiv nicht so und war auch niemals mein Hintergedanke dabei“, versichert Vollstedt.
 
Fußball SV Grohn - Bremer SV © Christian Kosak
Wechselt zum Bezirksligisten VSK Osterholz-Scharmbeck: Alexander Janosch. (Christian Kosak)

Herren 09.01.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Spielbericht: SV Grohn - TSV Melchiorshausen (Sportbuzzer vom 20.11.2016)

Sonntagsschuss von Firat Erkek

Der SV Grohn gewinnt gegen den Aufsteiger TSV Melchiorshausen verdient mit 3:1

Grohns Platzwart und Betreuer Markus Baseler kam schon vor dem Anpfiff mächtig ins Schwitzen. Aufgrund der starken Regenfälle war die Austragung des Fußball-Bremen-Ligaspiels des SV Grohn gegen den Aufsteiger TSV Melchiorshausen stark gefährdet. Auf dem Schlackeplatz konnte überhaupt nicht gespielt werden. Der Rasenplatz auf dem Oeversberg war ganz okay, doch der eine Strafraum machte Probleme. So musste Baseler noch kurz vor dem Schlußpfiff Hand anlegen. Nach sieben Schubkarren Sand war alles einigermaßen gelöst und die Begegnung wurde nach einer 15minütigen Verspätung angepfiffen. So legte indirekt Markus Baseler den Grundstein für den späteren 3:1 (1:0)-Heimsieg der „Husaren“.

Sein erstes Spiel als Mannschaftsführer bestritt auf Seiten der Hausherren Grohns Spieler mit der Nummer fünf, Firat Erkek, der sich mit seinem Sonntagschuss zur vorentscheidenden 2:0-Führung auch ein verspätes Hochzeitgeschenk machte (75.). „Das Glück muss man in dieser Situation aber auch haben. Jeder hat gekämpft und das war für uns auf jeden Fall ein hochverdienter Sieg. So muss es jetzt weiter gehen“, freute sich Firat Erkek.

Der Gastgeber musste kurzfristig noch auf den grippeerkrankten Özgur Kara verzichten, zeigte sich aber von Beginn an sehr kämpferisch. Der Gast aus Melchiorshausen setzte die „Husaren“ dennoch sehr früh unter Druck und hatte auch die erste Möglichkeit durch Lucas Chwolka, der mit einem Heber scheiterte (5.).

Sein Teamkollege Julian Michel versuchte es per Standard, doch der reaktionsschnelle Mustafa Kaya war gleich zweimal auf dem Posten (15./26.). Zudem traf der Gäste-Akteur Felix Cohrs nur den Pfosten (37.). Mehr Glück mit einem Freistoß hatte der Grohner Ercan Kaya, der auf dem rutschigen Boden den TSV-Schlussmann Jens Ruscher überlistete (1:0/25.). 

Nach dem Wechsel startete Melchiorshausen furios und wollte unbedingt den 1:1-Ausgleich erzielen. Doch das klappte bekanntlich erst später, weil zum Beispiel Keisuke Morikami in der Abwehr mit viel Übersicht agierte und auch der U32-Herrenspieler Björn Discher die Bälle gut verteilte. Nach dem Lattenkracher von Grohns Ercan Kaya (65.) und der Doppelchance vom TSV-Spieler Lucas Chwolka (84.) fiel die Entscheidung durch den eingewechselten Tim Megafu (85.). Drei Minuten vor dem Abpfiff waren dann auch noch einmal die Gäste zum 3:1-Endstand erfolgreich (Yannick Chwolka/87.).     

Der TSV-Coach Wilco Freund war nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht von der Leistung seiner Mannen. „Wir waren heute sehr schlecht. Haben auf der einen Seite unsere Chancen nicht gemacht – agierten hier einfach zu hektisch – und hatten so auf der anderen Seite zu schlechte Abschlüsse. So haben wir auch verdient verloren.“ Spielte es negativ rein, dass das Spiel auf der Kippe stand? „Wir waren genau so vorbereitet, wie sonst auch“, meinte Freund.

Besser gelaunt war auf der anderen Seite der SVG-Coach Waldemar Krajczyk.  „Unsere gute Vorbereitung hat sich in diesem Spiel ausgezahlt. Wir haben uns heute diesen Sieg erkämpft.“ Aus Grohner Sicht hat sich der große Aufwand vor dem Heimspiel auf jeden Fall gelohnt, zumal die Krajczyk-Mannen nun erstmals den vorletzten Platz vor dem Schlusslicht OSC Bremerhaven einnehmen.

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Herren 09.01.2017 von Matthias Guenther

1. Herren: Spielbericht: Bremer SV - SV Grohn (Sportbuzzer vom 10.12.2016)

Ein Dutzend BSV-Treffer

Lehrstunde für den SV Grohn beim Tabellenführer Bremer SV

Mehr als ein Klassenunterschied war beim 12:0 (7:0)-Erfolg der Spitzenreiters der Fußball-Bremen-Liga, Bremer SV, gegen das Schlusslicht SVGrohn zu erkennen. „Ich habe viele schöne Passagen meiner Mannschaft gesehen“, sagte BSV-Coach Fabrizio Muzzicato. Philipp-Bruno Rockahr eröffnete den Torreigen bereits nach sechs Minuten. Florent Aziri (3), Sebastian Kurkiewicz (2) sowie Frithjof Rathjen erhöhten auf 7:0. Denis Nukic legte nur wenige Sekunden nach der Pause das 8:0 nach. Nach dem 9:0 von Philipp-Bruno Rockahr stellte Dominic Krogemann auf ein zweistelliges Ergebnis (56.). Boris Koweschnikow schraubte das Resultat nur kurz darauf per Kopfball auf 11:0 in die Höhe, ehe wiederum Koweschnikov das Dutzend Tore vollmachte. „Wir haben es versäumt, gegen einen solchen Gegner zu kämpfen und zu laufen“, resümierte Grohns Coach Waldemar Krajczyk.

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Herren 07.01.2017 von Matthias Guenther

Ü32 - Senioren: Nachbericht Sportbuzzer

Grohner Ü32 sichert sich die Herbstmeisterschaft

Knapper 3:2-Derbysieg gegen DJK Blumenthal reicht den Husaren

Das war ein knappes Höschen. Am Ende reichte den Grohner Oldies, eine durchschnittliche Leistung im Ortsderby gegen die Burgwallkicker, um mit 3:2 als Sieger vom Feld zu gehen. Der Sieg ist gleichbedeutend mit der Herbstmeisterschaft in der 3. Kreisklasse. Mit 10 Siegen aus 10 Spielen und 52:10 Toren, darf man wohl von einem verdienten Titel sprechen. "Über die ganze Hinrunde gesehen, haben wir uns keinen Ausrutscher erlaubt. Aktuell haben wir 11 Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz, wir liegen also voll im Plan", so Coach Matthias Günther.

Die Husaren begannen schläfrig, einigen merkte man die Besuch des Bremer Freimarkts mit der Mannschaft vom Freitag noch an. Ideenlos, ohne Zug nach vorne, mit vielen individuellen technischen Fehlern, stockte das Grohner Angriffsspiel immer wieder. So viel folgerichtig das 0:1 aus Husaren Sicht. Durch einen leichten Ballverlust im Aufbau, konterte DJK schnell über außen, die Abwehr war nicht auf der Höhe und schwups war man in Rückstand geraten. Dies war das Wecksignal, plötzlich wurde die Dominanz der Grohner deutlicher, es wurden sich Chancen erspielt, doch Sanchez, Aki und Czerwinka scheiterten am guten Keeper der Hausherren. Eine Einzeaktion von Sascha "Robbie" Bauer, der sich auf links durchsetzte und mit einem 20 Meter Knaller zum 1:1 ausglich. So ging es auch zum Pausentee.

In den zweiten 35 Minuten drückten die Husaren dann mehr und mehr und erzielten kurz nach der Halbzeit nach Flanke von Discher die 2:1 Führung. Nach Chaos im 16er landete der Ball wieder vor "Robbie" Bauers Füßen und der flinke und agile Grohner schoss präzise rechte unten ein. Trotz der Führung bekam der Tabellenerste kein Ruhe in sein Spiel. Nachdem erneut die Grohner Abwehr schlecht ausgesehen hatte, zeigte der gute Unparteiische auf den Punkt. Günther hatte einen DJK Akteur im 16er zu Fall gebracht. Doch Katze Tobias Taurat war zur Stelle und parierte mit einer Glanztat. Nach einer Ecke von DJK fiel dann das 3:1. Günther klärte den Ball, die Blumenthaler waren weit aufgerückt, so dass Discher sich das Leder an der Mittellinie schnappte, bis in den gegnerischen 16er maschierte und den Ball quer auf Joker "Chris" Staudinger legte, der unbedrängt einschieben konnte. Danach hatten die Grohner noch diverse Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch Unvermögen vor dem Tor und technische Schwächen, ließen einen weiteren Husarentreffer nicht zu. Bereits in der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt. Ein vermeintliches absichtliches Handspiel wollte er ausgemacht haben. Wieder sollte Günther der Übeltäter gewesen sein. "Das war nie im Leben ein absichtliches Handspiel, der bekommt den Ball aus einem Meter an den angelegten Unterarm geschossen", gab selbst DJK Trainer "Alpi" zu Protokoll. Diesmal nutzte DJK die Gelegenheit und machte den Anschlusstreffer zum 2:3. Kurz darauf war die Partie aber vorbei und die Grohner dürfen sich somit über den ersten kleinen Titel in der dritten Saison nach Neugründung der Ü32 freuen.

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